Braucht man noch eine eigene aufwändige Website?

Sollte man sich noch lange mit der Gestaltung der eigenen Website befassen?

  • von Lennart Prange

– UPDATE – BRAUCHT MAN NOCH EINE EIGENE AUFWÄNDIGE WEBSITE TEIL2

Sollte man sich noch lange mit der Gestaltung der eigenen Website befassen? Diese Frage ist eigentlich ein wenig komisch. Als Webdesigner muss man natürlich die beste Website überhaupt haben. Aber stimmt das wirklich? Was bringt einem eine aufwändige Website tatsächlich?

Fast jeder Webdesigner verbringt extrem viel Zeit mit der Gestaltung der eignen Homepage. Es ist verdammt schwer, für sich selber zu gestalten. Deswegen habe ich auch große Probleme damit, ein neues Blogdesign zu machen (zu diesem Thema könnt ihr übrigens demnächst einen Beitrag erwarten; meine Twitter-Follower sind schon länger über den Stand informiert). Dieser Gestaltungsprozess nimmt viel Zeit in Anspruch und benötigt häufig einige Anläufe. Lohnt es sich?

Kommentare und Social Bookmarks würden mich sehr freuen. Viel Spaß mit dem Artikel.

Kaum Kunden über die Website

Liest man ein Interview mit einer bekannten Agentur oder einem bekannten Webdesigner, kommt fast immer die Frage, woher die meisten Kunden kommen. (Fast) Nie lautet die Antwort: Über meine Website. Es ist einfach ein Fakt, dass der Hauptteil der Kunden über „Offline-Marketing“ kommt. Mund zu Mund Werbung, eigenes aktives Marketing usw.

Die meisten Kunden können Qualität nicht erkennen

Fast immer fragt man einen Kunden nach Webseiten, die ihm gefallen. Häufig zeigt diese Frage ganz klar, wie unfähig die meisten Kunden sind, ein qualitativ hochwertiges Webdesign zu erkennen. Da kann man ihnen auch keinen Vorwurf machen, aber das ist auch ein Grund, warum die eigene Webseite nicht gut aussehen muss.

Ist gutes, interessantes Aussehen vielleicht sogar schlecht?

Wenn ich mir die alte Webseite von Saizenmedia so angucke, muss ich echt staunen. Es gibt sehr viel zu entdecken. Die Kreativität und die Arbeit die dahinter stecken sind unglaublich. Allerdings frage ich mich auch, ob die Website nicht mehr Kunden vertrieben hat, als sie brachte. Die sehr lange Ladezeit, die Splashpage, die vielleicht nicht jeder versteht und die Verwirrung, die vielleicht durch die interessanten Grafiken und die etwas andere Navigationsstruktur entstehen kann wirkte bestimmt nicht sehr positiv auf alle potenziellen Kunden.
Es ist doch so, dass man immer von dem dümmsten möglichen Nutzer ausgehen sollte. Nicht jeder weiß, dass es Flash ist, was eine so lange Ladezeit verursacht und das Flash auf den meisten Webseiten nicht zum Einsatz kommt.

Braucht man überhaupt noch eine Website?

Eine Frage, die man jetzt vielleicht sogar mit nein beantworten könnte. Trotzdem, jeder Webdesign muss im Netz sein. Es ist einfach nur peinlich, wenn ein potenzieller Kunde, der von einem Bekannten von euch gehört hat, euren Namen bei Google eingibt und nichts findet. Vielleicht hat auch jemand eure Visitenkarte verlegt und weiß nur noch den Namen. Bei Google muss er fündig werden und eine Seite mit Kontaktinformationen vorfinden.
Trotzdem sollte eine einfache Webseite reichen.

Avenuecreative - Webdesign (20090425).jpg

One-Page Portfolio von Joel Zwaan

Ich finde immer größeren Gefallen an One-Page Portfolios. Sie bestehen nur aus einer Seite. Auf dieser Seite findet man Referenzen und Kontaktinformationen. Eventuell noch eine kurze Biographie. So eine Seite ist schnell erstellt, lädt schnell und ist effektiv.

Die ewigen Redesigns

Wirklich viele Webdesigner, und so geht es mir mit diesem Blog auch, erstellen ständig Redesigns für ihre Seiten. Das liegt häufig daran, dass sie die Seite jeden Tag sehen müssen und sie so irgendwann langweilig wird. Daran, dass man nach ständigem Angucken Fehler findet, die sonst niemand bemerkt. Daran, dass man einfach eine bessere Webseite im Netz gesehen hat und den Drang verspürt, der Beste zu sein. Es geht bei einer Website aber nicht um den Beitreiber sondern um die Nutzer. Die kommen normalerweise nicht jeden Tag auf ein Portfolio, stören sich nicht an kleinen Fehlern und vergleichen das Design auch nicht unbedingt mit anderen im Web.

Eure Meinung

Baut ihr auch in Zukunft auf aufwändige Seite, oder werdet ihr die Bemühungen verringern und auf eine einfachere, aber wahrscheinlich effektivere Variante setzen? Welche Vor- und Nachteile seht ihr?

31 Kommentare

  1. Denis
    25. April 2009 um 14:15 Uhr

    Bei meinem Blog habe ich in diesen fast 1,5 Jahren glaube ich schon 4 Redesigns hinter mir. Den Punkt kann ich also gut verstehen.
    Die Frage ist auch angebracht, so in etwa habe ich sie mir auch schon des öfteren gestellt. Ich bin der Meinung, dass sie schick sein sollte, aber nicht die eigenen Fähigkeiten voll ausreizen braucht.
    Meine priv. Seite (falls es Werbung ist, löschen) http://www.denis-loose.de ist auch sehr einfach gehalten. Nur ist es hier wirklich mal notwendig, etwas neues zu machen, da ich damals wohl noch scharf auf Tabellen gezählt hab 🙂

  2. Kai
    25. April 2009 um 14:36 Uhr

    Sehr lustig, dass Du diesen Artikel gerade jetzt schreibst. Denn gerade eben sitze ich am Redesign meiner Webseite, Ansatz Nummer 32c oder so, verliere mal wieder die Lust weil mir nichts richtig Gutes einfallen will, durchstöbere meine RSS-Feeds und stoße hierauf.

    Ich kann Dir in allen Punkten nur beipflichten. Gerade dass viele Kunden ein gutes Design gar nicht erkennen und dass ein One-Page-Portfolio oft mehr bringt als Content-lastige Seiten.

    Nun betreibe ich mein Gewerbe eher nebenberuflich und bin nicht auf aktives Marketing angewiesen. Meine Aufträge ergeben sich ausschließlich aus Mundpropaganda und verweisenden Links auf den Präsenzen meiner Kunden.

    Meine Devise war es schon immer, alles schlicht und einfach zu halten. Auf meiner Webseite soll der potentielle Kunde erfahren, was ich für Dienstleistungen anbiete und wie er mit mir Kontakt aufnehmen kann. Eventuell noch das ein oder andere Beispiel meiner Arbeiten.

    Überladene Seiten mit protzenden visuellen Effekten haben die Eigenschaft, vom Wesentlichen abzulenken. Stellt sich die Frage, wie ein minimalistisches Design auszusehen hat. Ich tendiere dazu, wichtige Trends aus dem Webdesign zu übernehmen, sowie eine gewisse „Wiedererkennung“ hineinzubringen. Es kommt nicht darauf an, besonders individuell zu wirken und sich von der Masse abzuheben. Der „unerfahrene“ Kunde sieht die gut gestalteten Webseiten in seinem Umfeld und denkt sich: „So etwas will ich auch!“. Und dann sucht er sich nicht die Agentur mit dem meisten *bling bling*, sondern die, die seiner Meinung nach ein solches Design umsetzen kann. Daher verstehe ich die Agenturen nicht, deren Webseiten aus Flash-Overkills bestehen, mit Musik und Filmchen. Aber vielleicht haben die auch nur eine andere Zielgruppe.

    Der aktuelle Trend, den ich aufgreife, ist die Bildlastigkeit. Große Bilder, die emotional ansprechen und Freiräume gestalten. Außerdem orientiere ich mich beim Layout an bekannten „Web 2.0“ Seiten, wo der Content das eigentliche Gerüst einer Seite bildet und weniger Linien, Kästen mit Rahmen, etc. Und so ergibt sich ein lockeres, einfaches Design, das den Großteil der Kunden anspricht.

    Für das Webdesign-Blog würde ich empfehlen mehr mit Typografie zu arbeiten. Außerdem die Navigation etwas schöner gestalten und das „Boxen-Tetris“ auf der rechten Seite aufzuräumen. Insgesamt mehr Freiraum, damit die Seite nicht so überladen wirkt.

    Viele Grüße
    Kai

  3. Lennart Prange
    25. April 2009 um 15:04 Uhr

    Danke für eure Kommentare.

    @Kai: Wir arbeiten momentan wie gesagt am Redesign. Danke für deine Tipps. Ein bisschen mehr darüber kannst du hier lesen: http://daswebdesignblog.de/daswebdesignblog-auf-dem-weg-zum-redesign/1124.html

  4. Thomas Scholz
    25. April 2009 um 15:19 Uhr

    Ja, die eigene Website zieht nur einen kleinen Teil der Kunden. Aber genau deshalb ist sie so wichtig: Nur hier kann man Neues ausprobieren, experimentieren und lernen. Die Webseiten der Kunden muß man ja technisch deutlich konservativer behandeln, weil da mehr auf dem Spiel steht.

    Zum Thema »Redesign«: Eine Webseite ist ein Prozeß, kein Zustand. Permanentes Verbessern und Anwenden neu gelernter Fertigkeiten gehören für mich einfach dazu. Das ist nicht schlimm, sondern gut.

    In meinen Artikeln richte ich mich demzufolge auch eher an Kollegen als an potentielle Kunden, denn letztgenannte kommen höchstens, um meine Telefonnummer nachzusehen, und sie können auch nicht einschätzen, wieviel Arbeit in meinem Minimalismus steckt. 🙂

    Thomas Scholzs letzter Beitrag..Designlinks 1

  5. Kim Korte
    25. April 2009 um 15:37 Uhr

    Sehr netter Artikel bei dem ich dir nur voll und ganz zustimmen kann. Meine meisten Kunden bekomme ich über Mund-zu-Mund Propaganda. Allerdings würde ich mich ohne eine eigene Internet-Präsenz irgendwie nicht wohl fühlen. ^^

    So kann ich immer sicher sein, dass jeder der mich kontaktieren will, dies auch tun kann.

    Und ja mein Blog musste auch schon etliche Redesigns erleiden 😀
    Nach 3-4 Monaten sieht das aktuelle Design einfach nicht mehr gut aus und ein neues muss her 😛
    Habe inzwischen meine Seite in Portfolio und Blog aufgeteilt, damit ich beim Aufrufen meiner Homepage nicht sofort mein Blog sehe und über ein Redesign nachdenke.. ;D

  6. Patrick
    25. April 2009 um 19:24 Uhr

    Hihi. Netter Artikel. Über dieses Thema habe ich mir in den letzten Tagen auch Gedanken gemacht.

    Vor kurzem habe ich meinen pers. blog http://www.offczorz.de auch als anlaufstelle für Kunden benutzt. In diesem Blog wollte ich auch über Grafik und Webdesign schreiben. Aber ich denke das das meine Kunden überhaupt nicht interessiert über was ich schreibe. Die möchte Referenzen sehen.

    Also für mich steht fest. Eine Agenturseite sollte eine onePage Seite sein. Referenzen, Kontaktmöglichkeit, Kurzprofil. Das sollte meiner Meinung nach auf der Webseite sein.

    Zum anderen habe ich meine Artikel über Grafikdesign und Webdesign auf die Domain http://www.gfxpark.de verlegt.

  7. rayrex
    25. April 2009 um 23:47 Uhr

    ich glaube diese tatsächlich interessante frage lässt sich am besten auf pragmatischer weise beantworten.
    wenn das ‚offline-marketing‘ gut läuft, braucht man im grunde gar keine seite. die kunden kommen von selbst und müssen nicht erst noch beeindruckt werden.
    steht man allerdings unter zugzwang, muss man sich auf kundensuche begeben. entweder durch persönlicher aussen-aquise oder via adwords usw. in beiden fällen ist eine nette seite von grossem vorteil, denn sie ist die einzige möglichkeit seine angebotene kompetenz faktisch zu belegen.
    ich kannte das bisher eher so, dass gute webdesigner ihre eigenen seiten vernachlässigen, vermutlich aus zeitmangel…
    design dient immer einem fremden zweck. es präsentiert nicht sich selbst, sondern etwas anderes, mit der absicht (meistens) der kommerziellen vermarktung. beim markt gibts ja immer die zielgruppe. damit das produkt die zielgruppe erreicht muss es die ’sprache‘ der adressaten sprechen, ihre werte repräsentieren, ihre lesegewohnheiten aufgreifen und nutzen. also muss man erst in die haut des adressaten schlüpfen um herauszufinden wie man ihn am besten anspricht, was er gut findet, was ihm vertraut ist, womit man ihn am besten emotional affektieren kann.
    daraus ergibt sich, dass design für zb mikroelektronik-seiten von strikpullover-zielgruppen als ätzend empfunden werden und umgekehrt. deswegen ist es noch kein schlechtes design.
    an wen richtet sich das angebot? welchem zweck soll das design dienen? was soll es erreichen? usw..
    in einer sache möchte ich allerdings zum nachdenken auffordern: ist es wirklich unbedingt erforderlich über google gefunden werden zu müssen? wenn jemand meinen namen schon kennt, gibt es doch auch andere wege meine telefonnummer herauszufinden. ich bin eigentlich sehr froh darüber, dass niemand so schnell etwas über mich ergooglen kann und bin häufig entetzt darüber, was man über so manche menschen mit einem klick alles erfahren kann. jeder sollte sich genau überlegen ob er seine privaten daten auf diese weise aufgeben möchte, denn diesen schritt kann man nicht so leicht rückgängig machen.

    bin schon auf das redesign gespannt

  8. kadekmedien
    26. April 2009 um 09:51 Uhr

    Sehr guter Artikel, der die Problematik exakt auf den Punkt bringt.

    M.E. braucht eine Corporate-Website (egal ob für den Webdesigner oder für seine Kunden) nur noch einen Überblick über das Leistungsspektrum, eine Referenzen-Übersicht, evtl. ein Preis(beispiel) und eine Kontaktmöglichkeit.

    Interessenten suchen immer nach Antworten/Infos zu diesen Fragen: Was macht der? Wer ist das? Was hab ich davon, wenn ich den beauftrage? Was kostet der Spaß? Wie kann ich ihn erreichen?

    Viel wichtiger ist inzwischen die Frage: Wie und wo bekomme ich soviel Aufmerksamkeit, dass Interessierte mehr Infos über mich in Erfahrung bringen wollen (also den Weg auf meine Website nehmen).

    kadekmediens letzter Beitrag..Ein ♥ für Blogs

  9. Malte
    26. April 2009 um 11:14 Uhr

    Ich finde in dem Artikel werden viele verschiedene Dinge aufgegriffen über die man jeweils schon lang diskutieren könnte. Ich möchte nur auf die Eingangsfrage antworten:

    Ich denke, dass es nicht darauf ankommt wie »aufwändig« eine Website oder ein Design ist. Es kommt auf die Idee der Seite an. Ein einfaches Beispiel für eine Website einer Filmproduktionsfirma: Gute Idee – fertig!

    Für mich ist ein gutes Konzept der Nährboden für gutes Design und das hält meißt auch länger und somit ist das ständige Relaunchen überflüssig.

    Aber: Ich sehe es auch so, dass eine Website einem ständigen Optimierungsprozess unterliegt. Denn man kann nicht von vorn herein alles bedenken, bzw. wachsen mit der Zeit neue Ideen heran und damit auch neue Anforderungen.

    Maltes letzter Beitrag..Designknechte – Design for free

  10. Manu
    26. April 2009 um 14:04 Uhr

    Das Problem mit der Gestaltung des eigenen Portfolios kenne ich nur zu gut. Da versucht man, das beste aus einem rauszuholen, doch es gelingt einem einfach nicht und so zieht ziemlich jeder Versuch einen weiter in den Wahn. „Nichts ist gut genug für die eigene Seite und jedes Mittel ist recht!“, so oft die Denkweisenen. Doch ist man sich einmal im klaren darüber, dass „der eigene Garten“ nicht unbedingt perfekt aussehen muss sondern lediglich funktional (Kontakt, Referenzen, etc.) dazu dienen soll, dann hat man die größte Hürde hinter sich!

    Und genau aus diesem Grund treten da mMn One-Page-Portfolio Seiten ein: Einfach in der Bedienung, klarer Aufbau, wenig Content und meist noch mit einigen jQuery-Effekten garniert.

    Angesichts des Zeitaufwandes wäre es auch fragwürdig, ob man sich mit diversen Diensten (von denen es ja atm im Überfluss gibt) sein Portfolio einfach zusammenklicken sollte. Klar, das hört sich jetzt ziemlich billig an, aber würde das Problem auch lösen.

    @Lennart: Da hast Du Dir aber eine sehr schöne Seite einer Agentur rausgesucht, gefällt mir sehr! (Wir sollten mal unsere Inspirationsquellen austauschen…)

  11. Sebastian
    27. April 2009 um 12:59 Uhr

    Einige Blogs sind gestalterisch, sehr bescheiden Designed. Von daher sage ich mal zu der Startfrage „Braucht man noch eine eigene aufwändige Website?“ ganz einfach „NEIN!“

    Denn das zeigen, viele Beispiele.. wichtiger sind viel mehr, dass schnelle Ladezeiten da sind ..

  12. Thomas
    27. April 2009 um 17:11 Uhr

    Schönes Thema. Wir haben das letztens mal unter Kollegen diskutiert. Ursprung war der Ansatz einiger Agenturen, ihre Website aus bestehenden Diensten zu agregieren und so auf Design, CMS etc. zu verzichten. Ich persönlich halte davon (abgesehen vom konzeptionellen Innovationsgrad) nicht viel. Die Website eines Designers – zumal wenn er Freelancer ist – ist und bleibt das Aushängeschild. Die etwas angestaubte Metapher von der Visitenkarte im Netz greift da ganz gut. Klar ist, das man selten direkt über das Portfolio Kunden akquiriert – aber immerhin es kommt vor. Was den Aufwand und das ständig redesignen angeht: Ja, das kenne ich auch. Aber macht es nicht auch ne Menge Spaß? Ist die eigene Seite nicht DER Ort wo man nicht an Kundenwünsche/CDs etc. gebunden ist und machen kann was man will? Deine Vorliebe für den One-Pager-Ansatz teile ich übrigens – grad selbst dieses Modell für meine Site verwendet.

  13. jan
    27. April 2009 um 20:01 Uhr

    Onepage Portfolios sind ein klassischer durchaus konservativer Ansatz. Gerade zu eine Bewerbungschrift schlechthin. Viel falsch machen kann man damit nicht, es wirkt oft ehrlich und direkt.

    Jedoch sollte man immer möglichst viel auf seiner Seite selbst zeigen und oder erklären, damit schwindet das Argument „lädt schnell“ oft dahin. Damit kann man aber leben. Ärgerlich ist allerdings, dass der Onepage Ansatz logischerweise gerade bei Suchmaschinen schlechter einschlägt: mehr Angriffsfläche ergibt sich durch Projektunterseiten.

    Meiner Meinung ist die beste Lösung die Onepage Visitenkarte, die eine kurzen Abriss über einen selbst bzw. die dort vorgeführten Leistungen klar und direkt abgibt, den obligaten Kontaktbereich, die letzten oder vorzeigbarsten Projekte und dazu jeweilige „mehr dazu“ oder „außerdem“ Unterseiten.

  14. michelino
    27. April 2009 um 22:50 Uhr

    Habe mich diese Frage auch des öfteren gestellt. Bei Kunden gibt es manchmal strikte Design Vorgaben in Form von Wünschen, wo ich später genau solche Webseiten nicht einmal mehr als Referenzmaterial nutzen will (da es vom Design aussieht, wie selber gebastelt….).

    Also habe ich mich mittlerweile 4-5 mal an meiner Seite und dessen Design gemacht, um hier was schönes zeigen zu können. Außer dass es mich nur Zeit / Nerven / Frust gekostet hatte – kamen darüber nicht mehr Kunden, für Webaufträge, als vorher (Bin mehr im Gestaltungsbereich tätig/ kein Prog).

    Doch wartet mal….Kollegen sagen „Tolle Seite“…oder „Alles Valide – sehr gut.“ Nur, die kaufen halt nichts bei mir 😉

    Mein Resumé: Es sollte im Design Akzente setzen und Programmiertechnisch den nötigen Anforderungen entsprechen.
    Nicht übertreiben!

    lg

  15. Ben
    27. April 2009 um 23:18 Uhr

    Ein heikles Thema, das mich aktuell auch betrifft. Seit ein paar Wochen schraube ich Nachts an der neuen Seite und aus einem kleinen „Showcase“ ist halt doch wieder was größeres raus gewachsen.

    Grundsätzlich finde ich, ein Webdesigner/Mediengestalter/whatever, sollte eine Internetseite haben, ob nun aus dem Grund der Selbstdarstellung oder deshalb, weil man schlecht den Kunden „alle Tasten des Klaviers“ predigen kann, wenn man sich selbst nicht dran hält.

    Wie groß oder umfangreich die Seite jedes einzelnen ist, das bleibt doch jedem selbst überlassen – ich sehe keine Nachteile in kleinen oder in großen Seiten – beides kann Vor- und ggf. auch Nachteile haben.

    Allen kann man es eh nicht recht machen – ich finde aber das es trotzdem dazu gehört. Ein Autohaus ohne Autos ?

    Ich stimme aber in dem Punkt zu, für sich selbst was zu gestalten ist immer Zeitaufwendiger, schwieriger und wird teilweise schlechter als alles andere, warum das so ist ? Vielleicht nehmen wir zu wenig rosa Pillen um uns mal von außen zu betrachten.

  16. Jonas
    28. April 2009 um 12:50 Uhr

    Ich muss sagen, dass ich über meine Website eine nicht unerhebliche Anzahl an Aufträgen generiere. Und das obwohl hierzu nichtmal aufgerufen wird, die Website teils monatelang unbeachtet im täglichen ToDo vernachlässigt wird etc.
    Zu den Anfragen zählen neben kompletten Websites auch verwandte Themen wie kleinere Illustrationen oder Artikel.

    Ich kann die Argumentation (vor allem hinsichtlich der Problematik, dass Kunden die Qualität nicht erkennen können) voll und ganz nachvollziehen. Trotzdem bin ich der Meinung es ist die Aufgabe eines Webdesigners den Kunden hier zu beraten und ein perfektes (auch gestalterisches) Endergebnis herauszuholen.

    Was mich persönlich betrifft, so bin ich gerade in der Planungsphase für Kulturbanause 4.0. Die Layoutidee möchte ich beibehalten, jedoch die Programmierstruktur und vor allem die Usability deutlich verbessern. Leider bedeutet dies, dass ich auch das komplette Layout neu zeichnen muss. Da mir das zeichnen jedoch einen heidenspaß macht, ist das das kleinere Übel. Im großen und Ganzen mache ich die Seite für mich.

    Die Seite meiner Firma (sofern ich selbstständig wäre, was ich nicht bin) würde ich „praktischer“ gestalten. =:)

  17. ziczac
    28. April 2009 um 13:03 Uhr

    Ich verstehe deine Argumente, kann aber nicht generell folgen, denn:

    Es ist immer abhängig für welche Kunden man arbeitet. Wenn deine Aussage „Kunden erkennen keine Qualität“ allgemeingültig sein soll, dann muss man sich ja fragen lassen: Was machen wir hier eigentlich den ganzen Tag? Außerdem ist es nun wirklich nicht so, dass kein Kunde Qualität erkennt, zumindest fällt jedem aber a) schlechtes Design, b) schlechte Usability oder c) schlechte Kompatibilität, Performance und SEO auf. Das ist sicherlich auch eine Frage der Kundenstruktur. „Kaum Kunden über die Website“ fällt wahrscheinlich auch darunter.

    Zudem sollte man wohl genau definieren, worüber man überhaupt redet: Reden wir von allgemeinen Unternehmens- und Portfolioseiten oder von Portfolio-Seiten für Webdesign-Agenturen/-Freelancer.

    Wenn deine Antwort bei erstem die dort oben sind, dann machst du einfach schlechte Konzeption – sorry für den harten Ausdruck. Eine Website bietet den meisten Unternehmen deutlich mehr, als nur Leistungsschau und Kontaktinformationen. Man denke mal an Extra- und Intranet, Support, eCommerce usw. usf.

    Reden wir nur über Agentur-Portfolios dann könnte man das so sehen, wie du es tust. Aber auch dort muss man sich fragen: Was kann meine Website für Vorteile im Umgang mit meinen Kunden haben? Online Projektmanagement-Tools, Insights, Intranet usw. wären hier aber zu nennen. Dann ist die Frage, wen die Seite erreichen soll: Nur mögliche Kunden? Oder auch Bestandskunden? Vielleicht neue Mitarbeiter oder Spezialisten? In dem Fall ist ein Blog zum Wissen teilen, ein Labor für Experimente oder Videos und Fotos aus dem Büro von und mit den Mitarbeitern interessant.

    Und zum ständigen Redesign: Das macht man nicht! Man entwickelt sich ein Corporate Design und belässt das dann auch mal dabei. All das was man den Kunden verkauft und bebringt, sollte natürlich auch für einen selbst gelten. Da kann man nicht alle 6 Monate nach Lust und Laune das eigene Auftreten wechseln.

    Zusammengefasst kann ich deine Punkte oben also nicht verstehen. Entweder denkst du zu klein oder ich stehe gerade auf dem Schlauch. Richtig ist aber, dass sich der Inhalt geändert hat. Keinem bringen verspielte, explorative Flash-Sites irgendwas, die teuer, langwierig und kompliziert zu bedienen sind. Das hat man 2000 so gemacht, heute gilt Content first. Also muss man für Content sorgen – und den natürlich ordentlich verpacken.

  18. Lennart Prange
    28. April 2009 um 14:52 Uhr

    Ich werde auf ein paar eurer Kommentare in einem neuen Artikel eingehen. Vielen Dank für die bisher sehr interessante Diskussion.

    @ziczac: Ich spreche nur von Portfolio-Seiten von Freelancern und Agenturen. Und es geht hier nur um Webdesigner.
    Ich behandle in diesem Artikel das, was jeder sehen kann. Intranet, ein Extra-Bereich für Kunden sind gut und schön, aber nicht Thema des Artikels.

  19. ziczac
    28. April 2009 um 18:11 Uhr

    Du solltest dann vielleicht mal drüber nachdenken, warum du das ausklammern willst. Oben schreibst du nur von „aufwendiger und beste Website“.
    Ich sag ja nur, dass du dir vielleicht mehr Gedanken über den Inhalt, Zielgruppe, Zweck und Mehrwert deiner Website machen solltest wie du es auch für deine Kunden machst/machen solltest. Deine Argumente klingen eher, als wenn du Webdesign nur als Gestaltung und deren Umsetzung als XHTML-Templates begreifst und außerdem an deinem Status-Quo nichts ändern willst.

    Egal … nur mal eine Gegenmeinung zur eurer aller Selbstbemittleidung 😉

  20. Horst
    4. Mai 2009 um 16:09 Uhr

    Sorry, aber ein Webdesigner ohne eigene Webseite ist wie ein Tätowierer, der keine eigenen Tattoos hat: irgendwie suspekt.
    Es stimmt schon, die meisten Kunden erhält man durch Mundpropaganda, aber man kann davon ausgehen, dass viele von diesen Kunden einen Blick auf die Webpräsenz des Webdesigners geworfen haben, und der ein oder andere Kunde auf diese Weise die letzten Zweifel zerstreut hat.

    Eine gutaussehende, eigene Webpräsenz kann niemals ein Nachteil sein, also sollte man diese Möglichkeit des Selbstmarketings nutzen. Und wer viermal pro Jahr ein Redesign der eigenen Präsenz macht, scheint generell zu wenig Aufträge zu generieren und sollte schon aus diesem Grund eine eigene Seite im Netz haben, um nicht auch noch die (wenigen) Kunden, die hierüber an Land gezogen werden, zu verlieren.

  21. GE
    18. Mai 2009 um 16:54 Uhr

    So wie ich das verstehe geht es hier darum, ob man als selbstständiger Webdienstleister oder als Web-Agentur auf seinen eigenen Seiten alles zeigen muss, was man kann. Meine Meinung dazu: ganz klares NEIN.

    Natürlich braucht man eine Website genauso wie ein Telefon und einen Briefkasten, egal in welcher Branche man selbstständig ist. Was man macht und was man kann ist besser in den Referenzen darstellbar. Das können Auftragswerke sein, am Anfang aber auch eigene Seiten, ein eigenes Weblog, ein private Fotoseite, eine Hobbyseite zu einem bestimmten Thema usw.

    Die „Geschäftsseite“ sollte ein möglichst neutrales Design und ein äusserst benutzerfreundliches Layout haben. Der Besucher (potentielle Kunde) sollte die normale Funktionalität einer Internetseite wiedererkennen und sich sofort auf der Seite zurechtfinden.

    Egal, wie ich diese Seite gestalte, es wird immer Leute (potentielle Kunden) geben, denen diese Seite gefällt und andere, denen sie nicht gefällt. Deshalb finde ich ein „neutrales und einfaches“ Layout/Design am zweckmässigsten. Das Risiko, dass die Seite jemandem „überhaupt nicht gefällt“ ist dann am geringsten.

  22. Carsten von WebKonzept
    21. Mai 2009 um 13:24 Uhr

    Sicherlich braucht eine Webdesign Agentur auch eine eigene Webseite. Das diese Webseite bei Google ganz oben landet, halte ich für nicht so sehr wichtig.

    Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und das Aussehen ist somit nicht so sehr entscheidend. Wichtiger ist, dass diese Webseite fehlerfrei programmiert ist. Ich kann keinen Kunden davon überzeugen die Agentur zu beauftragen, wenn noch nicht einmal das eigene Kontaktformular oder eine Whois Abfrage funktionieren.

    Bei der Vielzahl der Agenturen die es in Deutschland gibt, kann man lange darauf warten geeignete Umsätze über eine Suchmaschine zu generieren. Vielmehr ist es für eine Webdesign Agentur wichtig eigene Marketingstrategien zu entwickeln und den möglichen Kunden direkt anzusprechen. Wenn ich mir das New Media Ranking ansehe, finde ich auf Paltz 7 eine Agentur, die Ihre Kunden fast ausschließlich über die direkte Ansprache akquiriert.

    Also Hut ab vor allen Agenturen, die ihre Umsätze ausschließlich, oder weitestgehendst über Suchmaschinen generieren.

  23. Uli
    28. Mai 2009 um 14:37 Uhr

    Bin heute zufällig (hype) über deinen Blog gestolpert, den ich sehr interessant finde. Ich bin absolut deiner Meinung, habe vor kurzem einen Relaunch meiner eigenen Seite gemacht und dabei auf Einfachheit geachtet. Mal sehen, was das bringt…

  24. Manuel
    22. Juni 2009 um 22:29 Uhr

    Danke,
    dieser Artikel war für mich eine Art Entscheidungshilfe. Schon seit Wochen grüble ich was sich an meinem Portfolio machen liese. Trotz mehr wirkt es für mich immer billiger und die Überlegung ging darauf hin auf Minimalismus zu setzen. Die Erwähnung der One-Page-Portfolios hat für ein leises Klick im Kopf gesorgt.
    Meine Entscheidung ist gefallen.

    Und nein ein Webdesigner braucht in meinen Augen nicht die beste aller Seiten. Aber es sollte die stimmigste sein und einen persönlichen Eindruck hinterlassen. Auch bei mir kommt geschätzt nur jede 10. Anfrage über meine Seite.

  25. uli thiel
    2. Juli 2009 um 23:54 Uhr

    Wie uns Webdesignern geht es auch unseren Kunden – die Zusammenstellung eines Online-Portfolios ist ganz praktische, zielorientierte Positionierung.

    Ich arbeite grad wieder am Finalisieren des Redesign meines Online-Showrooms und das macht mich weniger überheblich wenn ich sehe wie schwer sich meine Kunden tun ihr Material für ihre Website zu organisieren und in Texten eine Aussage zu formulieren wer sie sind und was sie tun. Ist nicht schlecht öfters mal ein Redesign zu machen, man versteht seine Kunden besser, denke ich.
    Ich finde es auch nötig, meinen Showroom aktuell mit Projekten zu befüllen und dann bei Kundeninteresse die passenden Links zu versenden. Macht mir auch Spaß weitere Features hinzuzufügen und mit einer knappen Visitenkarte würde ich nicht die Vielfalt der umgesetzten Projekte zeigen können.
    Und Google-SEO, wichtig, viel Content und häufige Änderungen.
    Bin mit meiner Startseite unzufrieden – jemand sagte sie löse Suizidgedanken aus bei ihm 🙂 echt!

    Oben in das Headerbild soll ein Flash mit 3 Claims, Text lasse ich grad vom Profi machen (bin kein guter Texter und Laien kommen mit den ganzen Keywords nicht zurecht). Aber Google findet es klasse.

    Um mich Euch anzuschliessen: ich bekomme keine Kunden über meine Website bisher – aber ich arbeite daran, dass die Site bei Google gefunden wird – und dann, hoffentlich, endlich….

  26. Mario
    13. Juli 2009 um 14:10 Uhr

    Schöner Artikel! Die leicht provokante Art, wie du mit dem Thema umgehst, gefällt mir. Genau die Erfahrung, die du schreibst, habe ich auch gemacht. Nach ettlichen Redesigns wird meine Seite immer minimalistischer. Noch 1-2 Redesigns und es ist nur noch ein reines Portfolio. Den Blog habe ich schon ausgelagert. Bisher sind etwa 5% der Kunden über meine Webseite gekommen. Flyer bei Veranstaltungen zu verteilen hat mir schon einige Kunden mehr gebracht.

  27. juke
    18. Juli 2009 um 22:28 Uhr

    Man sieht auf anderen Seiten vieles zum Niederknien und es ist nicht ganz einfach sich eine eigene Leitlinie zurecht zu legen, sich nicht ständig mit anderen zu vergleichen, den eigenen Weg zu finden und einen Maßstab, der einem sagt, was denn eigentlich ein gutes Design ist.

    Ich finde, dass die Antworten darauf sehr unterschiedlich ausfallen können und es auf die Aufgabe ankommt. Habe ich einen Journalisten, der über ein bestimmtes Thema schreibt, dann steht der Text im Vordergrund und es geht mehr in Richtung Informationsdesign. Soll jedoch ein Produkt verkauft werden und/oder ist der Webseitenauftritt Bestandteil einer CI kommt die Idee ins Spiel und die Aufgabe eine Idee mit gestalterischen Mitteln zu bekräftigen und zu visualisieren.

    Aber nicht nur das, denn zu einem Webdesign gehört für mich auch der Text und natürlich auch die Technik. Man kann das aber nicht trennen. Super Design erschöpft sich nicht ausschließlich im grünen Balken des Validators und sematische Sahenschnittchen – aber auch nicht in einem Farbenfeuerwerk mit Ohnmachtseffekt.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich im Web zwei Lager bilden: die einen, die jede schreibunte Webseite mit Design verwechseln und die anderen, die Puristen, für die ein unterstrichener Link schon ziemlich gutes Design ist. Und dabei ist es imho weder das eine noch das andere, denn Design ist kein Selbstzweck. Ich mag solche extremen Ansichten nicht und meine daher, dass es immer drauf ankommt, was die Aufgabenstellung ist.

    Es mag sein, dass so manchem Kunden erstmal die Augen geöffnet werden müssen und nicht selten kann man erleben, dass auf Fragen nach Zielgruppe und Kundennutzen ein erstauntes *öhm* kommt. Eine Webseite zu bauen ist mehr als Farben koordinieren und wow-Effekte zaubern, oftmals ist es wirklich ein Prozess bei denen sich Unternehmer erstmals richtig Gedanken darüber machen wer sie als Firma eigentlich sind, was an ihrem Angebot gut ist und was sie erreichen möchten. Oftmals wissen sie genau welche Farbnuance sie bevorzugen, aber bei solchen Fragen beginnt das Kopfkratzen.

    Der Kern der Arbeit beginnt aber genau da. Und ganz klar – das gilt auch für mich selber und logischerweise ist da immer was am Arbeiten, Umbrechen, Verändern … das ist ja das Schöne daran und ich finde es klasse, die Entwicklung, die meine Kunden durchmachen mit verfolgen zu können und es auch bei denen durch eine immer klarer werdende innere Orientierung mal wieder einen Relaunch fällig wird.

  28. Ingo
    21. August 2009 um 23:28 Uhr

    Sehr interessanter Beitrag. Genau diese Fragen habe ich mir auch schon des öfteren gestellt und ich bin sehr gespannt in welche Richtung sich das Web da in seiner Gesamtheit entwickeln wird.

  29. nk
    6. Oktober 2009 um 00:53 Uhr

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