Du bist neu und willst wissen, wie du ein guter Webdesigner wirst? Kürzlich habe ich die wichtigsten Eigenschaften eines Webdesigners aufgeführt, nun möchte ich mich grundlegenden Tipps für Einsteiger widmen. Hier wird dir gesagt, was du auf dem Weg zu einem guten Webdesigner lernen musst. Wenn du dieser Liste folgst, bist du auf einem gutem Weg, um ein erfolgreicher Webdesigner zu werden.
Kommentare und Social Bookmarks wären toll
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- Lerne Photoshop
Photoshop ist DAS Werkzeug für Webdesigner. Jeder Webdesigner kennt es, nahezu jeder beherrscht es. Meine Empfehlung ist es, jede Website vorerst in Photoshop zu gestalten und sie dann mit CSS und (x)html umzusetzen. Es ist viel einfacher Farben usw. In Photoshop zu ändern als im Code und man kann die Wirkung sofort begutachten.
Die kostenlose Alternative zu Photoshop ist Gimp. Außerdem hat das smashing magazine kürzlich einen Beitrag veröffentlicht, welcher sagt, dass man auch Adobe Illustrator nutzen kann. Dann ist noch Adobe Fireworks zu erwähnen. Das Programm kommt ursprünglich von Macromedia.
- Lerne CSS
CSS ist das Akronym für Cascading Style Sheets. Mit CSS wird das Aussehen von HTML Seiten definiert (Farbe, Schrift, Ränder, Linien, Hintergrundbilder usw.). Früher wurden die HTML Tabellen zum Aufbau von Internetseiten missbraucht. Seitdem es CSS gibt, ist damit Schluss. Es ist ausgereifter, genauer und wird von allen aktuellen Browsern unterstützt.
Ohne CSS geht nichts mehr!
- Lerne (x)html
xhtml ist erweitertes HTML. Damit werden die Inhalte einer Website aufgebaut, strukturiert. Diese Inhalte können dann mit Cascading Style Sheets formatiert werden.
- Benutze valides CSS und (x)html
Ein HTML Code ist valide wenn er sich 100%ig an den HTML Standard hält. Es gibt für HTML und CSS gewisse Sprachregeln, die eingehalten werden sollten. Es gibt verschiedene Browser und alle gehen anders mit unsauberem Code um. Außerdem ist sauberer Code besser für die Suchmaschinen.
Überprüfe jetzt ob deine Seite valide ist mit dem Valodator vom w3c.
- Versuche dich nicht an Flash
Ich denke bzw weiß, dass die Versuchung sich an Flash zu wagen Anfangs recht groß ist. Diese tollen Animationen imponieren einem schon. Allerdings kann ich jedem Anfänger nur davon abraten. Wenn man sich wirklich gut mit der restlichen Materie auskennt, kann man sich vielleicht darüber Gedanken machen, einen kleinen Ausflug in die Welt von Flash zu machen, Anfangs ist das aber noch nicht ratsam. Flash ist schwierig und hinzu kommt, dass man noch Action Script (die eigene Programmiersprache von Flash) lernen muss. Im Gegensatz zu grundlegenden Layout -und Photoshopkenntnissen sowie CSS -und HTMLkenntnissen braucht man Flash eher selten.
- Übe dich in Farbtheorie
Farben vermitteln Gefühle und sind ein wichtiges Gestaltungselement. Ein Webdesigner muss wissen welche Farbe welche Wirkung erzeugt und es schaffen, Farbkombinationen zu schaffen, deren Farben perfekt miteinander Harmonieren.
- Allgemeine Layouttheorie
Im Layoutbereich gibt es einige Grundregeln die jeder Webdesigner beherrschen muss. Wenn man gut werden will, sollte man sich mit Gestlatungsrastern, Gleichgewicht, Einheit, Hervorhebungen usw. sehr gut auskennen. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, besucht einfach regelmäßig daswebdesignblog.
- Typographie
Als Typographie wird die Lehre der Schrift bezeichnet. Man muss wissen, wann man welche Schrift benutzen muss, denn auch Schriften vermitteln Gefühle und steuern zum berühmten ersten Eindruck bei. Außerdem muss man wissen, welche Schriften auf jedem System installiert sind und somit die Gruppe der sicheren Schriften bilden.
Weiterführende Infos gibt es hier.
- Lasse dich inspirieren
Suche im Internet nach guten Webseiten und analysiere sie. Welche Farbschemata benutzen sie, welche Fonts werden verwendet und welche Photoshop Techniken werden verwendet? Dafür kann man auch eine der zahlreichen Galerien besuchen oder hier auf der Website die Vorzeige Arbeiten durchschauen.
- Sei immer informiert (Danke an Tobias (siehe Kommentare) für diesen wichtigen Punkt)
Da sich das Internet schnell verändert, muss man immer auf dem aktuellen Stand sein. Das geht mit Büchern und Schulungen, aber auch kostenlos. Es gibt zahlreiche Webdesign Blogs wie dieses hier. Stöbert einfach mal bei Google, in den Kommentaren auf diesem Blog und bei der Google Blogsuchmaschine.
- Schafft euch ein Netzwerk
Auch der Austausch mit anderen Designern ist von Vorteil. So könnt ihr euch professionelle Kritik einholen. Außerdem kann man Fragen stellen usw. Hervorragend dafür sind Communitys wie zum Beispiel Deviantart.
- Üben, üben, üben
Wie überall gilt das Prinzip “Übung macht den Meister”. Einige Vorraussetzungen müssen natürlich auch erfüllt sein, gut wird man aber nicht von alleine.
NeX
11. August 2008 um 00:14 Uhrhm..die Flash Versuchung durchlebe ich gerade
vicco
11. August 2008 um 12:18 UhrIch will ja nicht “nöhlen”, aber zum Thema Typographie gehören für mich auch solche Dinge wie ein vernünftiger Durchschuss (vulgo: Zeilenabstände) sowie entsprechende Absatzabstände.
))
Lennart Prange
11. August 2008 um 13:05 UhrNa klar, aber hier geht es um Anfänger. Trotzdem werde ich das ergänzen. Danke.
Tobias
12. August 2008 um 21:00 UhrWie wär’s mit eigenen Webspace + Domain. Die Dinger sind echt nicht so teuer. 1-5EUR/Monat sollte doch jeder für sein Hobby investieren können. Nichts gegen dich NeX aber ist mir halt gerade so eingefallen, als ich deine Website besucht habe.
Außerdem würde ich noch raten Weblogs zu lesen, wie dieser hier (peterkroener.de, webstandard.kulando.de ….), oder auch englischsprachige wie Smashing Magazine oder ähnliche. Durch solche Blogs bleibt man auf dem laufenden und bekommt Tips von Profis.
Lennart Prange
12. August 2008 um 21:06 UhrWebspace und Domain gehören für mich nicht wirklich zum Thema Webdesign, oder? Blogs zu lesen ist wirklich gut. Das ergänze ich. Danke
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NeX
12. August 2008 um 23:07 UhrDa hast du schon recht Tobias, nya mal schauen wie weit man kommt. Hat halt nicht jeder so eine Position das er entscheiden kann das sein Geld in sowas fließt. Nya an mir liegt es nicht
Ahja zum Artikel, wie wäre es wenn man noch ergänzen würde sich mit anderen Webdesignern zu verständigen und zu kommunizieren und dadurch etwas zu lernen?
Lennart Prange
12. August 2008 um 23:23 Uhr@Nex: Ergänzt. Danke
Der Artikel wird mit eurer Hilfe immer besser. Ich werde den mal auf der Startseite verlinken.
Janus
13. August 2008 um 17:52 UhrEs wurde alles gesagt, wieder einmal Pflichtlektüre für Neulinge.
In Sachen Farblehre zähle ich mich teilweise aber immer noch dazu, obwohl es dort nach meinen Empfinden sehr stark auf die eigenen Gefühle und Zustände ankommt. Stimmung und Arbeitsplatz beeinflussen sehr stark. Nach einiger Zeit wird es zum Glück Routine… auf der man sich aber nicht ausruhen darf^^
Heinrich
14. August 2008 um 21:13 UhrMich würde eher mal das Jahreseinkommen interessieren.
Lennart Prange
14. August 2008 um 21:16 UhrHi Heinrich,
welches Jahreseinkommen meinst du? Das von Webdesignern?
ilovewebdesign
15. August 2008 um 00:53 UhrHey,
super Tipps, gut fand ich den Punkt “Versuche dich NICHT an Flash”
Gruß
ilovewebdesigns letzter Beitrag..Kommentare von admin zu 5 exellente CSS Eigenschaften
Heinrich
15. August 2008 um 17:00 Uhr@Lennart: klar, das Jahreseinkommen von Webdesignern!
Lennart Prange
15. August 2008 um 19:07 UhrDas Jahreseinkommen von Webdesigner ist natürlich extrem variabel. Jede Agentur bezahlt anders und jeder Webdesigner erledigt andere Arbeiten und hat eine andere Auftragslage. Bei Freelancern ist es nochmal anders. Hier mal zwei Links für dich.
http://www.bewerbungs-spezialist.de/Stellenangebote-Webdesigner-Webdesignerin.htm
http://heftarchiv-cw.computerwoche.de/job_karriere/karriere_gehalt/1867843/
@ilovewebdesign: Danke! Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt
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koellmania
16. August 2008 um 22:19 UhrMal ans andere Ufer schauen, Photoshop…. *bäh*
Finde, eine Alternative dazu sollte man schon angeben!
Den letzten Punkt kann man nur unterstützn! Ohne Übung geht garnix!
Tolle Tipps!
koellmanias letzter Beitrag..Contentverwaltung leicht gemacht: CushyCMS!
Lennart Prange
17. August 2008 um 00:19 Uhr@koellmania: Ich habe mal ein paar Programme ergänzt, allerdings denke ich, dass Photoshop immer noch die erste Wahl ist. Welches Programm nutzt du denn?
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Danke für das Lob
boeck
17. August 2008 um 21:17 UhrFireworks gute Ergänzung ;D
boecks letzter Beitrag..Farben schnappen mit Palette Grabber
StudioWB Webdesign
16. Juli 2009 um 13:37 UhrIch kann mich Euch da nur anschliessen.Wenn Ihr mal nen Redakteur für den ein oder anderen Artikel braucht,ruhig bescheid geben.
Dann werd ich mal die Sonne geniessen.