Planung und Umsetzung eines lokalen Mitmachportals

Mein neues Projekt ist online: Eine lokale Online-Mitmachzeitung. In diesem Beitrag dreht sich alles um dieses Portal.

  • von Lennart Prange

Heute startete mein neues kleines Projekt, von dem ich euch schon bei Twitter kurz berichtet habe: Eine lokale Online-Mitmachzeitung.

Auf BargteheideAktuell.de haben Bürger aus meiner Kleinstadt nun die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern und Neuigkeiten einfach zu verbreiten.

Ganz neu ist dieses Projekt aber nicht: Es startete eigentlich schon am 14.11.2009 als Schülerunternehmen. Damals aber noch mit einem 11-köpfigen Team und mit einer festen Reaktion. Nun habe ich es zusammen mit einem Freund überarbeitet und wiederbelebt.

In diesem Beitrag gehe ich auf die Enstehung, Planung und Umsetzung ein. Ich hoffe, dass ihr diesen Bericht interessant findet. Viel Spaß.

Von der Online-Zeitung zum Mitmachportal

Da dieser Teil recht lang ist und vielleicht nicht für jeden interessant, gibt es ihn als Kurzfassung und als Langfassung 😉 Wer die Details nicht lesen möchte, kann einfach zum nächsten Abschnitt scrollen.

Kurzfassung

  • BargteheideAktuell.de startete als Schülerunternehmen im Rahmen des Junior-Projektes bereits am 14.11.2009
  • Damals war es noch eine Online-Zeitung mit Redaktion
  • Fast 300 Besucher am Tag
  • Das Projekt war auf ein Jahr begrenzt. Danach sollte die Seite entweder geschlossen oder ein richtiges Unternehmen angemeldet werden.
  • Da alles andere eine finanzielle Katastrophe geworden wäre, entschlossen wir uns dazu, die Redaktion komplett abzuschaffen und auf nutzergenerierte Inhalte zu setzen.

Langfassung

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, startete BargteheideAktuell.de schon im letzten Jahr und war damals noch kein Mitmachportal. Das ganze lief im Rahmen des Junior Projektes. Dort sind Schüler ein Schuljahr lang Unternehmer, sie entwickeln eine Geschäftsidee, werben Kunden, führen Steuern ab (allerdings nicht an den Staat, sondern an die Institution, die hinter dem Projekt steht), halten Hauptversammlungen für Anteilseigner uvm. Wir haben uns für eine lokale Onlinezeitung entschieden, da es sowas noch nicht gab und wir uns außerdem sicher waren, dass sich so jeder einbringen könnte. Einen kurzen Bericht konnte jeder in der Gruppe schreiben.

Am 14.11.2009 startete dann unter BargteheideAktuell.de unsere Webseite und zog überraschenderweise von Anfang an recht viele Besucher an. Über den gesamten Zeitraum waren es im Gesamtdurchschnitt immerhin fast 300 am Tag. Unsere Werbeplätze waren (wohl auch Dank der niedrigen Preise) immer ausgebucht und die Warteliste füllte sich nach und nach. Zusätzlich machten wir mit Affiliate Aktionen ordentlichen Gewinn und am Ende stand ein positives Geschäftsergebnis.

Wenn man aber ehrlich ist, muss man sich eingestehen, dass das Ergebnis nur durch die lächerlichen Stundenlöhne (ich als Vorstandsvorsitzender bekam ca. 50ct pro Stunde) möglich war. Deshalb war ziemlich schnell klar, dass wir das Portal mit dem Ende des Junior Projektes schließen würden. Da die Leserzahlen aber so hoch waren und viele Besucher in einer Umfrage auch äußerten, dass sie selber Artikel schreiben würden, machten ein Teammitglied und ich uns Gedanken, wie man das Ganze weiterbetreiben könnte und dabei auch auf eine Aufwandsentschädigung von 5€ pro Stunde kommen könnte.

Nun, das Ergebnis ist schon bekannt: Wir beschlossen, die Redaktion einfach abzuschaffen (das Interesse, die Webseite weiterzuführen, hielt sich bei einem Großteil des Teams eh in Grenzen) und stattdessen auf nutzergenerierten Inhalt zu setzen. BargteheideAktuell.de wurde so zur Mitmachzeitung.

Außerdem haben wir uns dazu entschieden, feste Sponsoren zu suchen, die sich über einen bestimmten Zeitraum vertraglich dazu verpflichten, monatlich einen niedrigen dreistelligen Betrag zu zahlen.

Das Ganze verlief bis jetzt sehr gut. Die technische Umsetzung der Mitmachzeitung habe ich gemeistert und Sponsoren wurden gefunden.

Wichtige Eckpfeiler

Die Konzenptionsphase umfasste tonnenweise E-Mails, Gespräche und Waves (ja, das habe ich probeweise genutzt). Deswegen gehe ich hier lieber nur auf ein paar wichtige Eckpfeiler des Konzeptes ein.

Einfach

Jeder sollte einfach Beiträge per Formular schreiben können. Ohne Anmeldung oder irgendwelche Abos.

An diesem Punkt hängt das ganze Projekt. Finden wir keine Autoren, können wir das Ganze nach 3 Monaten schließen und abhaken.

Da ich in diesem Bereich keinerlei Erfahrung habe, muss ich auf das Feedback der Nutzer warten. Ich denke aber, dass sie ohne Probleme mit dem Formular klarkommen.

Das Besondere

Langweilig – mit diesem Wort wollten wir nicht beschrieben werden und deshalb haben wir uns schon 2009 mit der Frage beschäftigt, wie wir Benutzer anziehen und zum Wiederkommen bewegen könnten. Das Ergebnis war extrem erfolgreich: Unsere Videoshow Natürlich Noffke. In dieser Show berichtete ein Lehrer unserer Schule wöchentlich über interessante Sehenswürdigkeiten, Plätze usw. in Bargteheide und Umgebung. Diese Show führen wir auch weiter, sie erscheint aber nur noch alle zwei Wochen.

Zusätzlich wollte ich noch einen draufsetzen und habe mir die Möglichkeit offengehalten, Artikel mit Custom CSS zu veröffentlichen. Blogazine-mäßig eben.

Facebook

Wir haben ein ziemlich kleines Budget und deswegen können wir für Marketing nicht so viel Geld ausgeben. Facebook soll aus diesem Grund das Zentrum unserer Marketingbemühungen werden. Deshalb gibt es auf der Seite “Gefällt mir” Buttons und eine aufwändige Facebook Page auf der in Zukunft auch noch einige Specials veröffentlicht werden.

Angebote

Da wir mit Affiliate Aktionen recht gute Erfahrungen gemacht haben, dient uns dieser Bereich nun als zweites Standbein. Dafür wurde eine eigene Kategorie mit etwas abgewandelter Gestaltung eingerichtet. Nur ausgewählte Affiliate Aktionen erscheinen auf der Startseite, wir wollen unsere Nutzer damit auch nicht nerven.

Inhalte sichern

Das größte Risiko bei einer Mitmachzeitung ist, dass die Bürger keine Lust haben zu schreiben. Deshalb haben wir uns abgesichert und Parteien, Vereine und und und angeschrieben, um in den Presseverteilern zu landen und auf uns aufmerksam zu machen. Natürlich können wir nicht ausschließlich mit diesen Inhalten arbeiten, aber sie werden uns dabei helfen, auch in Zeiten geringer Nutzerbeteiligung Inhalte zu veröffentlichen und aktuell zu bleiben.

Gewinnspiele

Auch mit Gewinnspielen haben wir bereits ziemlich viel Erfahrung. Für uns sind sie sehr wichtig, um Besucher anzuziehen und BargteheideAktuell.de zu verbreiten. Daher veranstalten wir auch in Zukunft möglichst häufig mehr oder weniger kleine Gewinnspiele mit Preisen, die uns gesponsort werden oder die wir irgendwo günstig einkaufen können.

Sponsoren

Bevor ich mich dazu bereit erklärt habe weiterzumachen, waren erst mal ein paar Rechnungen fällig. Nach einem Jahr quasi kostenlosen Arbeitens in der Freizeit, wollte ich auf jeden Fall eine kleine Aufwandsentschädigung für meine verwendete Zeit. So ein Projekt sollte nicht nur Spaß bringen sondern auch finanziell eine kleine Perspektive besitzen und sich auf jeden Fall aus eigener Kraft finanzieren.

Da die bisherigen Werbeplätze nicht genug einbrachten, kümmerten wir uns daher um feste Sponsoren. Sie ermöglichen dieses Projekt mit einem festen monatlichen Betrag. Bisher sind es erst zwei, ein paar sollen aber noch hinzukommen.

Zusatzangebote

Mit ziemlich viel Mühe habe ich für die erste Version des Portals eine Jobbörse erstellt. Die ist total gefloppt und nach kurzer Zeit wieder rausgeflogen.

Trotzdem wollen wir neben aktuellen Nachrichten noch weitere Dienste/Informationen anbieten. Wir sind momentan noch dabei, Ideen dafür zu sammeln und hoffen, dass von der Seite der Nutzer noch was kommt.

Ein Terminkalendar ist integriert, denkbar wären aber auch noch Kleinanzeigen uvm. Man könnte sogar soweit gehen, und eine Art soziales Netzwerk integrieren. Aber das wird wohl eher nicht stattfinden.

Stolpersteine

Es war klar, dass wir auf Probleme stoßen würden. Nach der Schließung des Portals und dem Entschluss, viel zu verändern und vor allem das Team von elf auf zwei Leute zu komprimieren, machten wir uns daher direkt an die Arbeit, aber ohne einen festen Starttermin zu nennen. Der war erst Mitte Oktober klar, als die Sponsorenverträge langsam aber sicher unterzeichnet werden sollten.

Der Prozess hat nicht wegen der Umstrukturierung der Webseite oder der Suche nach Sponsoren so lange gedauert. Ganz andere nervige Probleme machten uns das Leben schwer.

Wir sind als Geschäftsführer der extra für dieses Projekt gegründeten GbR verantwortlich für das Angebot und die Buchführung und musste uns deswegen zwangsweise darum Gedanken machen. Es ist wirklich unfassbar, was man als Gründer einer kleinen Internetfirma in Deutschland alles beachten muss.

AGBs, Datenschutzbedingungen, Verträge, Steuerfragen – alles musste geklärt werden. Wir haben uns mit einem Steuerberater und einer Rechtsanwältin getroffen, damit wir in Zukunft wenigstens einigermaßen entspannt einschlafen können. Das Internet ist in vielen Teilen immer noch eine rechtliche Grauzone und das hat die ganze Sache extrem verkompliziert.

Das Design

Nun zum Design.

Der Prozess war ziemlich langwierig. Als das Portal 2009 gegründet wurde, starteten wir mit einem Design, dass ich innerhalb von 3-4 Wochen in meiner Freizeit zusammengesetzt habe. Es war alles andere als perfekt.

Daher veränderte ich immer mal wieder mehr oder weniger kleine Details und das Erscheinungsbild änderte sich eigentlich zu häufig. Das hat letztendlich aber mehr gebracht, als geschadet.

1. Entwurf

Das hier ist einer meiner ersten Entwürfe für die Seite. Er ist mittlerweile über ein Jahr alt und quasi innerhalb von zwei Tagen entstanden.

design1

Wie ihr seht, ist der Entwurf sehr schlicht, vielleicht etwas kontrastlos und langweilig. Trotzdem sind wir mit einer ähnlichen Seite gestartet (mehr Zeit war einfach nicht da) und er ist dann auch prompt ziemlich – nun ja – gefailed 😀

Das größte Problem war die Top-Story oben. Wir waren uns nie darüber einig, welcher Artikel dahin sollte und wenn man mal einen sicheren Kandidaten hatte, fehlte ein passendes Bild. Insgesamt war für die Besucher nie klar, wohin sie jetzt gucken sollten, um wirklich die aktuellen Neuigkeiten zu sehen.

Der Top-Story Bereich nahm außerdem sehr viel Platz ein und hat dadurch noch mehr gestört. Um die nächste Headline zu sehen, musste man gegebenenfalls erst mal scrollen. Wenn wir also einen Beitrag hatten, der mal eine Woche da oben stehen sollte, waren die restlichen Autoren etwas genervt, weil ihre neuen Artikel häufig übersehen wurden. Außerdem kam dann der Nutzer teilweise auf die Webseite und verließ sie sofort wieder, da er dachte, dass nichts neues veröffentlich wurde.

Auch sehr schade war, dass nur wenige Artikel über die Startseite aufrufbar waren und so aufwändige Artikel sehr schnell in die Versenkung verschwanden.

Die Sidebar war zweckmäßig aber auch nicht wirklich durchdacht. Termine und Jobbörse hätten auch ohne Probleme in einer Box stehen können, durch Tabs getrennt.

2. Radikale Änderungen

Nachdem ich die obengenannten Erkenntnisse zusammengetragen hatte, begann ich, die Seite Stück für Stück zu verbessern (hoffe ich jedenfalls).

design2

Dieses Design war auch die Grundlage für die aktuelle Seite. Im Prinzip habe ich auch nicht sehr viel verändert, da sich die Nutzer schnell daran gewöhnt haben und eigentlich nie negatives Feedback kam.

Das Problem mit der Top-Story habe ich recht einfach gelöst. Gleichzeitig kam so ein wenig mehr Kontrast hinzu. Die Featured Post Box enthielt nun immer Artikel, die besonders viele Klicks versprachen und auch nach zwei Tagen nicht an Aktualität verloren. Darunter fand man die üblichen kleinen aktuellen Artikel.

Außerdem habe ich weiter unten noch sehr viele Artikel untergebracht und das hat dann auch zu einer Zunahme bei den Seitenzugriffen geführt.

3. Design heute

Es waren einige Änderungen nötig. Vor allem bei den Unterseiten hat sich einiges getan, leider habe ich von den alten aber keinen Screenshot mehr.

Auf der Startseite ist vor allem die Sidebar auffällig. Sie ist nun lang, etwas zu lang vielleicht. Eine Funktion habe ich zwar aus der Spalte verbannt, dafür sind aber einige dazugekommen.

Außerdem könnt ihr zahlreiche Änderungen entdecken, wenn ihr etwas ins Detail schaut. Ich habe zum Beispiel Farbflächen hier und da einen Verlauf spendiert, die Kategorien etwas weniger intensiv gemacht und die Struktur etwas verändert. Der Fließtext wurde auch noch von Georgia auf Arial umgestellt und die Überschriften sind nicht mehr kursiv. Das macht das Gesamtbild etwas ruhiger.

Mir gefällt das Design sehr gut, ich muss mich aber natürlich auch kritisch mit meiner Leistung auseinandersetzen. Auf der To-Do List stehen auf jeden Fall noch die Einbindung der Bilder auf den Beitragsseiten. Alles andere als zentriert sieht noch etwas… schlecht aus 😀 Wer etwas weitergeht wird auch feststellen, dass der Validator Fehler ausspuckt. Dafür habe ich auch eine plausible Erklärung: Auf Grund des Virus, der letzte Woche meinen Computer lahmgelegt hat, hatte ich nicht genug Zeit. Der Start war nicht mehr zu verschieben da vertraglich festgelegt und deswegen musste der Part etwas leiden. Das gleiche gilt bei der IE-Optimierung. Das ist verdammt wichtig und deswegen habe ich auch versucht, die Seite im IE 7 so gut wie möglich zum Laufen zu bringen. Perfekt sieht sie aber noch nicht aus. Auch mit der Ladezeit bin ich noch nicht zufrieden, da muss ich noch mal ran.

Ganz vergessen: Im Hintergrund der Seite seht ihr übrigens eine örtliche “Sehenswürdigkeit” (mehr oder weniger). Der Utspann ist schon seit mehreren Versionen im Hintergrund der Seite.
Im Hintergrund ackert natürlich WordPress.

Fazit

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch etwas über das Design unserer Facebook Seite schreiben, aber angesichts des Wortschwalls, der schon aus meinen Fingern geflossen ist, mache ich hier lieber Schluss.

Die Entwicklung der Seite hat sehr viel Zeit verschlungen, aber auch viel Spaß gemacht. Und vor allem war es eine Herausforderung. Ich bin sehr gespannt, ob sich Bürger finden, die Artikel schreiben.

Auch wenn die Seite fertig zu sein scheint, liegt noch Arbeit vor mir. Gerade der Code ist nicht wirklich fertig und muss aufgeräumt und verbessert werden.

Ich bin jetzt extrem gespannt auf eure Meinung und freue mich über Lob und konstruktive Kritik. Und noch eine Frage: Wr der Beitrag zu lang?

19 Kommentare

  1. Advitum Webdesign
    15. November 2010 um 06:36 Uhr

    Wieder ein sehr guter Artikel in diesem Blog. Mal zu sehen, wie ein Konzept und Design entsteht, finde ich immer sehr interessant!

    Dieser Blog war damals der allererste in meinem Feedreader und er wird so schnell nicht aus diesem verschwinden!

  2. Marvin Poggensee
    15. November 2010 um 09:15 Uhr

    Sehr schöner Artikel! Waren viele interessante Informationen – Marketing, Sponsoren, etc. – enthalten.
    Von der Länge her, fand ich ihn auch sehr angenehm. Hat exakt die ganze Bahnfahrt zur Schule eingenommen. 😉 Er hätte sogar noch länger sein dürfen (Dann hätte ich im Bus auch noch Lesestoff. 😀 ). Die Facebook-Seite hätte mich schon interessiert, vielleicht findet sie ja in einem weiteren Artikel platz? 🙂
    Ich werde die Seite heute Abend am PC mal anschauen, Smartphones sind da eher ungeeignet. 😉
    Gruß, Marvin

  3. simonnickel
    15. November 2010 um 11:01 Uhr

    Beitrag war nicht zu lang, weil interessant! Find das ein cooles Projekt und wünsch euch viel Erfolg damit.

  4. tobi
    15. November 2010 um 14:45 Uhr

    Sehr interessantes Projekt und ein ebensolcher Artikel 🙂
    Beim Design erkennt man eindeutig Deine Handschrift, schnörkellos, direkt, auf die Information ausgelegt. Weiter so!

  5. Ratze
    15. November 2010 um 15:41 Uhr

    Ich fand den Artikel sehr spannend. Es ist immer wieder erstaunlich wie viel Arbeit doch hinter sowas etwas steckt.

    Ich bin mal gespannt wie es mit der Seite weiter geht 🙂

  6. Stadtpirat
    15. November 2010 um 16:21 Uhr

    Ist ne schöne Idee, aber wie viele Einwohner hat Bargteheide und wie viele davon schreiben Artikel? 😀

    • Lennart Prange
      15. November 2010 um 17:10 Uhr

      Ca. 15000 Einwohner und wie viele davon Artikel schreiben werden, lässt sich jetzt natürlich noch nicht sagen. Es wird spannend 😀

  7. Klaus
    17. November 2010 um 01:03 Uhr

    Hallo Lennart,
    ich will jetzt nicht meckern, weil ich finde die Seite wirklich gut. Für Bargteheide sicherlich ein Gewinn und ich hoffe Du hast Erfolg damit. Ich störe mich etwas an dem Begriff Portal, denn ich denke bei einem Portal sollte es eine Möglichkeit geben sich als User einzuloggen, ein Profil zu erstellen oder ähnliches. Ansonsten erinnert mich das Ganze zu sehr an einen „normalen“ Blog. Kannst ja mal drüber nachdenken ob Du dein Projekt noch dahingehend erweitern willst. Evtl. ein Forum, Kleinanzeigen???, für User sicherlich dann NOCH interessanter. Nur mal so als Anregung. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg.

    • Lennart Prange
      17. November 2010 um 01:29 Uhr

      Vielen Dank für dein Feedback.

      Registrierung wird noch mal Arbeit kosten und ist geplant, sobald das Projekt in die Gänge kommt. Wenn wir sehen, dass das Ganze funktioniert, erweitern wir es Stück für Stück.

  8. Thomas
    19. November 2010 um 16:36 Uhr

    Hallo Lennart!
    Dein Beitrag ist echt top. Ich hatte gerade mit einem ähnlichen Portal zu tun. Mir gefällt die Herangehensweise wirklich sehr gut. Was mich interessiert ist allerdings wie man für ein solches Projekt Sponsoren gewinnt, welchen Vorteil hat der Sponsor durch die Teilnahme an deinem Projekt?
    Viel Erfolg und danke für die Antwort!

    • Lennart Prange
      19. November 2010 um 16:48 Uhr

      Hi Thomas,

      vielen Dank für dein Feedback 🙂 Ist dein Projekt schon online?

      Die Gewinnung von Sponsoren war nicht einfach. Da die Sponsoren die Seite bereits aus dem letzten Jahr kannten, konnten sie sich schon was darunter vorstellen, das war hilfreich. Wichtig bei so was ist auch ein langer Atem. Man bekommt sehr viele Absagen und das kann schon frustrierend sein.
      Die Sponsoren werden von uns mit Werbebanner auf der Webseite repräsentiert. Diese können sie auch wechseln um beispielsweise Sonderangebote zu bewerben. Außerdem nennen wir sie auch an anderer Stelle, beispielsweise haben wir beide in unserer ersten Pressemitteilung erwähnt, die an alle regionalen Zeitungen gegangen ist.

      Insgesamt unterstützen sie uns vielleicht auch nicht nur wegen dem, was schon vorhanden ist, sondern auch wegen dem Potential, das sie selber sehen.

      • Thomas
        22. November 2010 um 12:32 Uhr

        Hi Lennart,
        ist nicht direkt mein Projekt, wir waren da nur als technischer Dienstleister tätig und ja, es ist online.
        Seid ihr denn die einzigen die ein solche Website für diese Stadt betreiben?

  9. Webdesign Hamburg
    25. November 2010 um 10:15 Uhr

    Schöner Beitrag, Sind das denn alles selbstentwickelte Ideen oder aus bestimmten Templates zusammengefasst? Bin immer auf der Suche nach Tipps, wie man zu passenden Themenrelevanten Ideen kommt: Beste Grüße aus Hamburg, Michi!

  10. PadMobil
    13. Januar 2011 um 15:58 Uhr

    Hi Lennart,
    finde es echt klasse das du so an dem Projekt dran geblieben bist und das Ganze bis zum „ende“ durchgezogen hast! Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

    Das man beim gründen „einer kleinen Internetfirma“ solche Steine in den Weg gelegt bekommt, und so verdammt viel Zeit in Buchhaltung, Steuer und Recht stecken musst ist wirklich ein Unding, aber das in DE leider so.

    Abschließend möchte ich eigentlich nur noch sagen das ich das Design sehr gelungen finde und wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit bargteheideaktuell.de. 😉

  11. David
    9. Februar 2011 um 12:09 Uhr

    Der Beitrag ist sehr gut, solche Projekte sollte es auch in anderen Städten geben. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Beteilugung groß wäre…

  12. SIGler
    18. Februar 2011 um 20:27 Uhr

    Finde das Projekt sehr spanndend. Ein schönes Beispiel, wie Bürgerjournalismus funktionieren kann. Wenn man sich die aktuellen Inhalte betrachtet, ist ersichtlich, dass stets Beiträge veröffentlicht werden.
    Auch die Fanpage auf Facebook ist toll und wird auch angenommen.
    Da kann man echt was abschauen.

  13. Webdesign München
    4. Februar 2012 um 00:01 Uhr

    Kann mich meinem Vorredner nur anschließen – wenn man soviel Herzblut und Zeit in ein eigenes Projekt investiert hat fällt es auch umso schwerer es aufzugeben. Den imaginären Stundenlohn für die aufgebrachten Programmier- und Entwicklungsstunden zusammenzurechnen sollte man allerdings oftmals nicht. 🙂

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