Die richtige Software fürs Webdesign

  • von Christian Schulze

Wer heute eine Website erstellen will, der findet online eine ganze Menge kostenloser Tools und Content-Management-Systeme, mit denen man im Handumdrehen eine eigene Webpräsenz schafft. Ambitionierte Webdesigner geben sich damit natürlich nicht zufrieden. Sie greifen auf professionelle Software zurück.

Ein ansprechendes Design sorgt für mehr Besucher

Bei einer Website, die ordentlich etwas hermachen und möglichst viele Nutzer anziehen soll, kommt es auf eine Menge Faktoren an. Viele von ihnen lassen sich als Webdesigner direkt beeinflussen. Mit ein bisschen Know-how und Erfahrung, womöglich sogar einem abgeschlossenen Studium, verpasst man jeder noch so unglücklich gestalteten Homepage in wenigen Stunden ein neues Antlitz und macht sie für Besucher in höchstem Maße attraktiv. Dadurch bringt man Nutzer nicht zur dazu, in aller Regelmäßigkeit zurückzukehren, sondern kann auch davon ausgehen, dass sie die Seite weiterempfehlen oder verlinken.

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Bild: © Christopher Robbins/Photodisc/Thinkstock

Bei Software erst Preise vergleichen

Bei der Suche nach Anwendungen für die Aufwertung von Internetseiten wird man zum Beispiel unter http://www.preisvergleich.de/kategorie/Computer-Software/8064/ fündig und spart beim Kauf möglicherweise sogar eine Menge Geld. Durch einen Online-Preisvergleich sieht man auf einen Blick, bei welchem Händler man am wenigsten bezahlt und wie groß die Differenz zu anderen Anbietern ist. Da für professionelle Software fürs Webdesign mitunter hohe dreistellige Summen verlangt werden, kann ein Preisunterschied von wenigen Prozent schon eine ganze Menge ausmachen.

Eine Website ins Gleichgewicht bringen

Eine wesentliche Eigenschaft von Internetseiten, mit der sich Webdesigner beschäftigen, ist das Layout. Hierbei gilt es, eine sinnvolle Anordnung von Content und Navigation zu finden und die für den Besucher sichtbare Oberfläche der Page möglichst nachvollziehbar und übersichtlich zu gestalten. Buttons, Fonts, Flächen und Interaktionsfelder sollten dabei so gehalten sein, dass sie weder zu aufdringlich noch zu unscheinbar sind.

Farben beeinflussen das Gemüt

Die psychologische Wirkung einer Internetseite geht in hohem Maße von der Farbgebung aus. Kräftige Töne – seien es Rot, Grün oder Blau – wirken dominant, vermitteln Unruhe und erschweren als Hintergrundfarbe das Lesen von Texten. Blasse und gedeckte Farben in verschiedenen Abstufungen schaffen dagegen oft eine angenehmere, beruhigte Atmosphäre. Ein Zusammenhang zwischen Farbgebung und Inhalt einer Website sollte grundsätzlich vorhanden sein. Gute Designsoftware hilft dabei, das erdachte farbliche Konzept umzusetzen oder mit verschiedenen Ideen zu experimentieren.

5 Kommentare

  1. Mario
    8. Juli 2013 um 10:51 Uhr

    Kann dem ganzen nur zustimmen… Design darf man nicht unterschätzen. Da helfen einem die besten Inhalte nicht weiter, wenn der Besucher einfach weiter klickt, weil die hp nicht ansprechend ist.

  2. Michael Schmitt
    13. September 2013 um 18:04 Uhr

    Grundsätzlich stimmt das schon. Allerdings muss man auch sehen, dass die verwendete Software für das Layout oft ein Grafikprogramm ist, das grundsätzlich keine Einschränkung auf das Layout und die Farbwahl macht. Dort ist grundsätzlich alles möglich. Später im HTML-Editor kann so ein Layout schnell zum Knochenbrecher werden, wenn es dann an die tatsächliche HTML-Umsetzung geht. Insoweit sind m.E. zuerst die Fähigkeiten und das Wissen des Designers gefragt um ein passables Ergebnis zu bekommen. Software kann dieses Wissen bzw. die Erfahrung kaum kompensieren. Früher sagte man ja „Papier ist geduldig“ – im übertragenen Sinne gilt das wohl auch für Webseiten.

  3. BYTFEOREST
    19. September 2013 um 14:08 Uhr

    Die verfügbare Batterie an CMS Software verleitet viele Webdesigner dazu, zu meinen, dass Internetseiten rapide vor allem jedoch extrem günstig „hochgezogen“ werden können. CMS installiert, Template draufgeklatscht, bissel an den Farben gedreht und Content rein – fertig. Kunden welche solche Internetseite bestellen, erkennen nicht, dass Internetseiten mehr sind als liebloser Standard. Die Besucher erkennen ob eine Seite zum jeweiligen Geschäft passt und sind sehr wohl in der Lage 0815 Designs mit einem verlassen der Seite zu quittieren. Darüber hinaus kann es aus ökonomischer Sicht keine Qualität für 499€ geben.

  4. Jugendschutzbeauftragte.net
    25. August 2014 um 20:15 Uhr

    Ich finde, dass das Design viel zu überschätzt wird bzw. viel zu viel Mühe darin investiert wird, responsive Designs zu kreieren, die alles fein zusammenrücken und dabei den Content viel zu weit verteilen.

    Ich bin eine Freund von sehr schlichten Landigpages, die innerhalb eines Bildschirminhaltes sämtliche nötigen Informationen darstellen. Ich hasse weite Designs und lange Scrollwege, das lenkt vom Wesentlichen ab – den Inhalten – und kostet vielen Betreibern Geld und Kunden.

  5. Jessy
    17. September 2014 um 20:20 Uhr

    Das Problem hinter der Preisproblematik ist nicht etwa der Preis, sondern die Kompetenz des Webentwicklers. Jeder, der die geistige Fähigkeiten besitzt, mit einem CMS richtig umzugehen, wird nicht gewillt sein, für nur 499€ zu arbeiten. Zudem kann man bei diesen Personen nicht von Webentwicklern oder Webdesignern sprechen, es sind verzweifelte Hilfsarbeiter, die eine schnelle Mark machen wollen.