11+ Tipps für alle Webdesigner

  • von Lennart Prange

11tipps Hier findet ihr 11 Tipps, die ich gerne loswerden möchte. Es wäre übertrieben, für jeden davon einen eigenen Beitrag zu schreiben. So eine Sammlung ist ja auch nicht schlecht, da sie euch auch die Möglichkeit bietet, sie mit euren Kommentare um wertvolle Ratschläge zu erweitern. Bei “Die entscheidenden Tipps für Webdesign-Anfänger” hat das super geklappt. Vielleicht schaffen wir es jetzt ja die 17 Kommentare zu toppen ;).

Kommentare und Social Bookmarks würden mich freuen. Viel Spaß mit dem Artikel.

  • Versuche nicht, der Beste zu sein – Ihr werdet eure Zeit nur mit Weiterbildung verschwenden und das Geschäft vergessen. Irgendwo gibt es immer einen besseren.
  • Versuche der Beste zu sein – Jaja ich weiß: Ich widerspreche mir selber. Doof. Jeder sollte versuchen, der Beste zu sein. Aber man muss nicht der Beste auf der Welt sein. Nehmen wir dieses Blog als Beispiel: Wir wollen hier nicht das beste Blog über Webdesign auf der Welt schreiben. Wir wollen aber zu den Top Blogs in Deutschland gehören. Da wird es schon realistischer. Erreichbare Ziele sind angenehmer ;).
    Ihr müsst auch nicht zu den besten der Welt gehören. Es reicht wenn ihr zu den Besten gehört, die eure Zielgruppe versorgen. Oder ihr seit der beste Designer der Stadt. In Hamburg wäre das schon was.
  • Weiterbildung ist Pflicht – Das Web verändert sich sowas von schnell. Ohne Weiterbildung bleibt man schnell auf der Strecke. Aber: Übertreibt es nicht mit der Weiterbildung. Hier gibt es gerade eine Diskussion zum Thema.
  • Arbeitet aus Spaß und nicht aus Gier – Ihr seid Webdesigner geworden, damit ihr Geld verdient? Nene, so geht das nicht. Natürlich müsst ihr überleben, aber das könnt ihr nicht, wenn ihr keine guten Ergebnisse erzielt. Webdesign ist ein Vollzeit Job. Wenn ihr nicht mit viel Lust und Leidenschaft dabei seid, werdet ihr schnell aufgeben müssen.
  • Gebt nicht auf – Es kann echt hart sein. Mal läuft alles, mal gar nichts. Macht was Nützliches für andere, wenn ihr gerade keine Aufträge abbekommt bildet euch weiter oder versucht eure Akquise Methoden zu verbessern oder beschäftigt euch mit alternativen Verdienstmöglichkeiten.
  • Nehmt auch die kleinen Aufträge mit – Kleine Aufträge können zu großen führen. Behandelt kleine Kunden daher mit dem gleichen Respekt wie die großen.
  • Kundenkommunikation ist das A und O – Ihr seid zwar kreative Leute, verkauft aber eine Dienstleistung. Ohne euren Kunden könnt ihr nicht überleben. Kontakt mit dem Kunden ist wichtig.
  • Beschäftigt euch mit Marketing für Webdesigner – Es ist euer Geld und das solltet ihr vernünftig investieren. Marketing ist essentiell für ein erfolgreiches Unternehmen. Sei es eine Anzeige in der regionalen Zeitung oder eine Werbe Kampagne im Internet.
  • Seid niemals zufrieden mit eurer Arbeit – Never stop improving if you want to be the best! So ist es. Wenn ihr euch mit eurer Arbeit zufrieden gebt, werdet ihr zurückfallen und könnt es vergessen.
  • Teilt euer Wissen, – denn das ist der beste Lehrer. Ihr könnt einen Blog schreiben. Es muss ja nicht jeden Tag ein Beitrag kommen. So erhaltet ihr neue Standpunkte. Aber überlegt euch irgendein Thema, welches nichts mit Webdesign zu tun hat. Zum Beispiel Badewannen. Ich will nicht so viel Konkurrenz ;).
  • Sagt nein – Nehmt viele Aufträge an, aber nicht jeden. Wenn ihr euch zu viele Aufträge angelt, werdet ihr nur Stress haben. Wichtig ist es auch, schlechte Kunden sofort zu erkennen und abzulehnen.
Was für Tipps habt ihr noch auf Lager?

Los, teilt eure Tipps und helft den Lesern.

13 Kommentare

  1. unset
    29. Januar 2009 um 17:17 Uhr

    Im Grunde besagen die ersten drei Punkte, dass man sich auf dem Laufenden halten soll, ohne es dabei zu übertrieben und die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren 😉 Also sind es eigentlich nur 9 Tipps 😉

    unsets letzter Beitrag..Ein Haufen Tools in und für PHP

  2. ProfessorWeb
    29. Januar 2009 um 17:21 Uhr

    Ich würde andere Webdesignblogs nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung sehen. Jeder Webdesigner hat irgendwo sein Gebiet das er am besten kann und primär darüber berichtet.

    Gruß
    Professor Web

    ProfessorWebs letzter Beitrag..Internet Explorer 7 und die Transparenz (Opacity)

  3. OrangeBlue
    29. Januar 2009 um 18:09 Uhr

    Nette Tips. Kannst du vll. noch schreiben, wie man nen “schlechten Kunden” erkennt, und was ist ein “schlechter Kunde” ? 🙂

  4. Luchador GFX
    29. Januar 2009 um 20:05 Uhr

    Auch mal etwas kostenlos für Langzeitkunden zu tun zahlt sich meistens aus

    Schöne Tippsammlung für Einsteiger

    liebe grüße

  5. Luchador GFX
    29. Januar 2009 um 21:59 Uhr

    Achso ich habe noch einen:

    Nicht 10 mal am Tag seinen Feedreader lesen

  6. Ruben
    30. Januar 2009 um 11:48 Uhr

    Die Tipps sind ja schön und gut aber ich finde, dass manche davon einfach sehr schwer sind umzusetzen. Jeder will der Beste sein auf seinem Gebiet, aber es ist halt auch so, dass die Konkurrenz nicht schläft. Es kann nur einer der Beste sein und darum finde ich den Tipp jetzt nicht so gut. „Arbeitet aus Spaß…“ natürlich man arbeitet doch immer, weil es einem Spaß macht. Von Spaß kann man auch sehr gut leben. Da braucht man kein Geld. Ich arbeite, weil ich damit mein täglich Brot verdiene und nicht weiß es mir Spaß macht.

  7. Yiim
    30. Januar 2009 um 16:41 Uhr

    Gut an den Tipps finde ich das man die auch in andere Bereich überziehen kann

  8. Elusian
    30. Januar 2009 um 18:58 Uhr

    Diese sogenannten “Tipps” sind mehr oder weniger “Basics” die einen in jeder guten Ausbildung/Studium im Medien- & Designbereich beigebracht werden. Tipps als solche sollten schon Dinge sein, die ich nicht in meinem 1. Semester im Design-Studium rauf und runter beten musste 😀

    Aber ansonsten stimmt das natürlich und für die doch junge Leserschaft ein Muss gelesen und beherzigt zu werden.

  9. Anne-Kathrin
    31. Januar 2009 um 22:48 Uhr

    Um ehrlich zu sein, finde ich die Liste teilweise etwas flach.
    Was mir nicht gefällt ist der Tipp mit dem “schlechten Kunden”.
    Ich gehe davon aus, du meinst das low-budget Projekt. Okay. Finger weg.

    Was ich eigentlich nicht mehr hören kann, ist die Sache mit dem Zeit vertrödeln (wobei ich durchaus weiß, was gemeint ist…). Manchmal braucht man Abstand und Zeit, dann geht es danach umso schneller. Wie seht Ihr das?

    Anne-Kathrins letzter Beitrag..Aus jedem Projekt lernen

  10. Fensterfolien
    31. Januar 2009 um 23:26 Uhr

    Sehr guter Beitrag und die Liste ist sehr hilfreich, ich finde besonders gut den Punkt nicht aus Gier zu arbeiten, denn ohne Spass wird es auch keinen Erfolg bringen. Die kleinen Kunden sind manchmal auch die Besseren. Ich finde dein Liste perfekt.

  11. Patrick
    8. Februar 2009 um 23:15 Uhr

    Schön geschrieben und entspricht der Tatsachen.

    Patricks letzter Beitrag..Du hast zu viel gephotoshopped

  12. serki
    17. September 2009 um 23:13 Uhr

    Es ist sehr wichtig Kunden auf dem Laufenden zu halten, damit sie wissen, wie es “ihrer” Webseite geht.
    Ich bin auf der Suche nach einem Online-Tool, in der ich alle Punkte aufschreibe, die getan werden müssen, und neben jedem Punkt ein Statusbalken bzw. Prozentanzeige.
    Der Kunde soll dann über die Webseite, im Ordner /status bspw. mit eigenem Login dann den Stand der Dinge erfahren.

    Natürlich kann ich das mit html jedesmal selbst machen und hochladen, aber so ein fertiges Programm wäre für uns alle sehr praktisch.

    Gibt´s da so eins ?

Trackbacks/Pingbacks