Alle lieben JavaScript

  • von Lennart Prange

javascript JavaScript wird immer beliebter. Viele Internetseiten setzen es ein und das hat gute Gründe. Mit jQuery ist das Ganze echt einfach geworden und es lassen sich schnell atemberaubende Effekte erzielen. Hier findet ihr Tutorials, Inspiration und meine Meinung zum Thema.
Wie sind eure Erfahrungen mit JavaScript? Benutzt ihr es häufig oder eher selten? Was spricht dagegen bzw. dafür?

Über Kommentare und Social Bookmarks würde ich mich wie immer freuen. Viel Spaß mit dem Beitrag.

JavaScript – Wieso, weshalb, warum?

Wem die Möglichkeiten von xHTML/CSS nicht reichen – schließlich kann man da keine Animationen usw. erstellen – greift auf JavaScript zurück. Damit kann man coole Effekte erstellen, das Datum anzeigen lassen, Pop-Ups öffnen (aber bitte: lasst das), Navigationen erstellen, Aktionen ablaufen lassen, ohne dass der Nutzer neu laden muss und vieles mehr.

Die größten Vorteile von JavaScript

  • (fast) Alle haben es aktiviert – Im Gegensatz zu Adobe Flash haben fast alle JavaScript aktiviert. Man muss sich normalerweise kein Plug-In runterladen, da die Funktion schon im Browser integriert ist. Die Chance steigt, dass Animationen etc. beim User auch angezeigt werden.
  • Recht simpel – Durch jQuery ist es recht einfach geworden, mit JavaScript schöne Effekte zu erstellen. Man muss kein Programmierer sein um es zu lernen.
  • Keine teure Software nötig – Wer Animationen haben will, kann natürlich auch Adobe Flash nehmen. Allerdings muss man sich dann eine teure Software kaufen. Bei Javascript braucht man nur ein Text Editor und ein Browser der JavaScript fähig ist.
  • Seiten müssen nicht neu geladen werden – Stellt euch vor, dass bei jedem Bild der Slideshow auf unserer Startseite, die ganze Seite neu geladen werden würde. Ein Alptraum!

Beispiele

Diese Seiten nutzen JavaScript effektiv!

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Tutorials

Hier ist besonders jQuery im Blickpunkt.

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Sonstiges

webdesignerwall hat außerdem noch eine Liste mit sehr nützlichen Skripten veröffentlicht.

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12 Kommentare

  1. Mediensache
    17. Februar 2009 um 19:39 Uhr

    kleine Spielereien sind toll und peppen den Auftritt etwas auf, bloß man sollte es nicht übertreiben. Und ich glaube, dass bei den teilweise noch vielen IE nutzern, die javascripte teilweise echt mies bzw. langsam ausgeführt werden. daher meide ich zu aufwendige javascripte.

    gruß
    damian

  2. Iserlohner
    17. Februar 2009 um 23:45 Uhr

    da hast du aber ein paar nette seiten rausgesucht! ist doch mal motivation sich etwas mehr mit javaskript auseinander zu setzen und mal zu überdeneken wo und wie…

    grüsse

    Arndt

  3. André
    18. Februar 2009 um 00:13 Uhr

    Ich finde Javascript geil. Allerdings nicht für Spielereien – mir gehen beispielsweise die allgegenwärtigen Lightboxen mittlerweile voll auf den Sack. Dieses selbstgefällige gemächliche Vor-sich-Hin-Zoomen und -Laden, damit auch ja jeder sieht, wie cool das ist. Früher hat das Anzeigen von Bildern gedauert, weil ein 14400er Modem nunmal nicht schneller konnte. Heute dauert das wieder genausolange, weil die Lightboxen so tun, als könnten sie nicht schneller.

    Ich finde JavaScript geil, weil man damit plattformunabhängige Webanwendungen bauen kann, die uns neue und vor allem nützliche Möglichkeiten eröffnen, die ohne JavaScript bzw. im Zeitalter des Netscape 3 niemals möglich gewesen wären. Das Einblenden/Wechseln eines Bildes mit JavaScript ohne Neuladen der Seite ist jedoch nichts Neues, das ging schon zu Netscape-2-Zeiten – und zwar schneller. Lauftexte? Gähn. Ins Browserfenster schwebende Objekte? Nerv. Irgendwas Aufpoppendes, Sich-Aufblähendes? Nee, ne? Fette (und auffälligerweise immer redundante) JS-Tooltips, Mini-Previews von Webseiten als Hovereffekt. Poah!

    André

  4. Anne-Kathrin
    19. Februar 2009 um 09:17 Uhr

    Ich bin nicht so der JS Typ.

    Mein Eindruck:
    vor lauter Effekthascherei gehen die eher sinnvollen Einsatzszenarien (Formulare!) gerne etwas unter.
    Da sollte man vielleicht mehr drüber nachdenken: Wo macht es wirklich Sinn?
    Schaut man sich mal die ganzen Bibliotheken und Ressourcen an, geht’s doch oft um etwas, das kein Mensch wirklich zwingenderweise braucht. Viel l’art pour l’art…

  5. Yiim
    19. Februar 2009 um 16:21 Uhr

    Ich finde diese Effekte eigentlich sehr nett und passen in die heutige Zeit gehört es dazu.

  6. Ahmet Topal
    19. Februar 2009 um 17:47 Uhr

    Du hast den Link zu WebdesignBlog (also hierhin) (Bild 1) falsch angegeben 🙂

    Ahmet Topals letzter Beitrag..Mein Portfolio at20.de

  7. Lennart Prange
    20. Februar 2009 um 19:20 Uhr

    ups 🙂 Das war der einzige Link, den ich nicht mit Copy&Paste eingefügt habe. Man merkt es :D. Ich habe es korrigiert. Danke!

  8. Michael Karl
    22. Februar 2009 um 13:06 Uhr

    Javascript hat gegenüber Flash einen weiteren großen Vorteil: Die Ladezeit. Wer hin und wieder mit UMTS unterwegs ist, weiss wovon ich spreche.

    Javascript hat seine Berechtigung, wobei man sich fragen sollte, wann und wo man es einsetzt. Eine Javascript-Navigation, die das Submenu langsam einblendet mag ganz hübsch sein. Aber im Endeffekt ist sie dann doch nervig.

    Es ist äusserst wichtig, dass man sich wirklich Gedanken darüber macht, ob die Usability durch einen hübschen Javascript-Effekt nicht doch leiden muss.
    Auf der anderen Seite lassen sich gerade Formulare durch Javascript sehr gut aufwerten.

    Michael Karls letzter Beitrag..Fortgeschrittene CSS-Techniken Inkl. CSS-Debugging

  9. A.jendrysik
    24. Februar 2009 um 19:35 Uhr

    Durch Javascript wertet man eine statische Seite wesentlich auf.

    Die Ladezeiten gegenüber Flash sind ein Witz.

    Ich finde den Einsatz bei vielen Seiten für gerechtfertigt!

    Gruß aus KS

  10. 3d cad
    1. März 2010 um 16:51 Uhr

    JS wird sich in der Zukunft durchsetzen, gerade weil dadurch so manches Plugin überflüssig wird.

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