Das Leistungsspektrum von Webdesignern

  • von Lennart Prange

leistungsspektrum Was müssen Webdesigner können? Jobprofile widersprechen sich und auch im Internet ist man sich meiner Meinung nach nicht einig. Für mich ist das ein guter Grund für eine kleine Diskussion.
Was muss ein Webdesigner eurer Meinung nach beherrschen? Ist es ok, wenn sein Können sich auf Gestaltung beschränkt oder sollte er seine Arbeiten auch in valides xHTML/CSS umsetzen können?

Ich bin auf eure Meinung gespannt. Natürlich nehme ich auch Stellung zu dem Thema. Ich freue mich auf viele Kommentare.

Meine Meinung

Erst mal möchte ich feststellen, was ein Webdesigner nicht können muss: Ein Webdesigner muss sich meiner Meinung nach nicht mit PHP oder sonstigen Programmiersprachen auskennen. Ein Webdesigner muss auch nichts vom Thema Suchmaschinenoptimierung wissen.

Er sollte sich aber ausführlich mit Layout, Komposition, Gestaltung (Farbe, Textur usw.) und Typografie befasst haben. Für mich ist die Konzeption auch noch ein Bereich, mit dem sich ein Webdesigner angefreundet haben muss. Die Konzeption ist für eine erfolgreiche Umsetzung extrem wichtig. Mhm, kann es sein, dass ich irgendwas vergessen habe?

Nun zu den Grauzonen: Logodesign und xHTML/CSS Anpassung. Ich bin der Meinung, dass Logodesign eine völlig andere Richtung ist und ein Webdesigner nicht viel davon wissen muss. Zum Logodesign gehören andere Grundlagen, da auch alles für den Printbereich optimiert sein muss usw.

Bei der xHTML/CSS Anpassung wird es schon schwieriger. Viele sagen, dass man das dem Programmierer überlassen sollte. Andere meinen, dass ein Webdesigner seine Arbeiten auch umsetzen können muss.
Für mich sind das keine Programmiersprachen. Ich ordne das, zugegeben erst seit kurzem, bei Design ein und sage deswegen, dass Webdesigner diesen Bereich beherrschen sollten. Darum überlege ich momentan ob auch Artikel über xHTML/CSS für dieses Blog interessant wären. Was sagt ihr dazu?

Kurz und knapp:

Ein Webdesigner muss meiner Meinung nach:

  • xHTML/CSS beherrschen
  • sich mit Layout, Komposition, Gestaltung und Typografie auskennen
  • sich mit Konzeption ausführlich befasst haben

43 Kommentare

  1. Yiim
    6. Januar 2009 um 13:23 Uhr

    Ich finde es gut wenn ein Webdesigner HTML und PHP kann wenigstens ein Design so umsetzten kann das es dann in ein System passt.

  2. Markus
    6. Januar 2009 um 13:42 Uhr

    Xhtml/Css ist meiner meinung nach Pflicht… Wenn man mit WordPress und anderen CMS arbeitet, sollte man schon ein wenig PHP und JavaScript könnnen. Ich arbeite viel mit Typo3 und Extensions. Daher muss man sogar schon OOP beherrschen. Suchmaschinenoptimierung (OnPage) sollte man auch können. Photoshop ist für mich auch noch Pflicht

    grüsse

    Markuss letzter Beitrag..53 CSS-Techniques You Couldn’t Live Without

  3. Patrick
    6. Januar 2009 um 13:47 Uhr

    Also ich bin der Meinung, dass ein guter Webdesigner …
    1. seine kreativen Layouts in CSS, XHTML, Flash usw. umwandeln kann.
    2. kleinere PHP-Scrips, wie z. B. ein Anmeldeformular beherschen, bzw. sich zu helfen wissen.
    3. zumindest Grundkentnisse in Sachen SEO kennen sollte. D. h. einen sauberen Header aufbauen können oder ein paar nützliche Keywords zur Kundenseite benennen sollte.

    Dennoch bin ich der Meinung, dass es unter den Webdesignern auch Spezialisten geben sollte, welche sich aber auf die entsprechenden Programmierung beziehen sollte. Also einen CSS, HTML & XHTML und Flash.

    Patricks letzter Beitrag..2009 fängt wirklich gut an …

  4. ProfessorWeb
    6. Januar 2009 um 14:02 Uhr

    Ich halte die Differenzierung für relativ klar. Mediengestalter, Webdesigner, Webentwickler, PHP-Programmierer (sortiert vom Beschäftigungsfeld Grafik zu Technik).

    Mediengestalter muss nur Photoshop können, dafür grafisch jede Menge drauf haben (auch im Print-Bereich).

    Webdesigner sollte routiniert Webseiten mit PS erstellen können und die Umsetzung in valides XHTML/CSS beherrschen, sowie Grundwissen zu JavaScript und PHP haben.

    Webentwickler sollten PS schon mal gesehen haben und zumindest slicen können, XHTML/CSS beherrschen, sowie eigene Scripte mit JS und PHP schreiben können.

    PHP-Programmierer brauchen fast kein PS. Reines XHTML und CSS können auch nur die wenigsten, dafür sollte der PHP-Programmierer von heute OOP können, wissen wie ein Server administriert wird (um zu wissen wie er tickt), und AJAX-Anwendungen schreiben.

    Ich pers. bezeichne mich als Webdesigner/-entwickler. Mit klarer Entwicklung zum PHP-Programmierer (wenn auch langsam, dafür stätig).

    Gruß
    🙂

    ProfessorWebs letzter Beitrag..2008 – Ein Blog-Jahresrückblick

  5. Macks
    6. Januar 2009 um 14:49 Uhr

    Ich finde, dass ein Webdesigner natürlich grafisch fit sein muss, aber er sollte in jedem Fall sein Design auch umsetzen können, denn nur dann weiß der Webdesigner auch, welche Layouts im Internet (auch in Bezug auf SEO) Sinn machen.

    Ich habe schon öfters Layouts, von einem Grafiker vorgegeben, in XHTML und CSS umsetzen müssen und habe mich gefragt, ob die denn jemals sich auch nur annähernd mit HTML beschäftigt haben.

    Lg,
    Macks

    Mackss letzter Beitrag..Der Unterschied zwischen HTML und PHP

  6. Stefano Picco
    6. Januar 2009 um 16:03 Uhr

    Ohne deine Meinung nun zuerst zu lesen, hier meine:

    Ein Web-Designer sollte nur gestalten und somit sich mit Screen-Design und ganz wichtig Usability auskennen, zumindest was die sinnige Anordnung von Elementen, Größenverhältnisse und Farbschemata angeht.

    Natürlich ist es hilfreich grundlegende Kenntnisse vom Web-Authoring zu haben um mögliche Problematiken bei der Umsetzung des Web-Designs im Vorfeld zu vermeiden.

    Leider wird der Web-Designer immer mit dem Web-Author gleichgesetzt und wenn man als Web-Designer zugeben würde das man nicht alles ohne Probleme umsetzen kann, steht man dumm da. Darum kann in der Regel fast jeder Web-Designer im groben alles umsetzen was er sich vorgenommen hat.

    Das eigentliche Web-Design gibt es nicht mehr wirklich, vielleicht noch in den großen Agenturen die wirklich dann das reine umsetzen outsourcen oder eigene Abteilungen dafür haben.

  7. Webstandard-Team
    6. Januar 2009 um 16:57 Uhr

    In den Bereichen “Layout, Komposition, Gestaltung und Typografie”, sollte der Aspekt der Usability nicht vergessen werden.

    Webstandard-Teams letzter Beitrag..Bee5 – mit Empfehlungen Geld verdienen

  8. Marvin
    6. Januar 2009 um 17:23 Uhr

    soweit hast du recht, aber xhtml/css ist eindeutig bereich des webdesigners und nich des programmierers, welcher diese aufgabe meist auch nur mangelhaft erfüllt. css ist einfach einer der tragenden teile der gestaltung und hat nur wenig mit der eigentlichen funktion einer webseite zu tuhen. und xhtml/css gehen auch schon ein wenig in die seo richtung, also muss er zumindestens wissen, wie man html semnatisch korrekt benutzt..

    Marvins letzter Beitrag..WordPress 2.7 is coming

  9. Patrick L.
    6. Januar 2009 um 17:39 Uhr

    Also ich würde sagen, dass er in der heutigen Zeit auf jeden Fall XHTML/CSS beherrschen sollte, vor 3 Jahren hätte ich dafür nicht so gestimmt. Aber PHP und JS eher weniger.. Logodesign nur für den Web-Bereich, also keine Print-Logos.

    Gruß,
    Patrick

    Patrick L.s letzter Beitrag..Meine Plugins

  10. Nicolai Schwarz
    6. Januar 2009 um 17:47 Uhr

    Ich meine, es kommt darauf an, ob man alleine oder im Team unterwegs ist. Im Team kann man eher auf das Fachwissen der anderen bauen. Der Einzelkämpfer muss mitunter schon Allrounder sein.

    Über gewisse Grundlagen sollte dennoch jeder Webdesigner verfügen, und zwar in den Bereichen SEO, Bildbearbeitung, Rechtschreibung und Zeichensetzung, JavaScript, Barrierefreiheit, Usability und das Backend des einen oder anderen CMS sollte man ebenso schon gesehen haben. Außerdem sollte er Dinge wie AJAX, AIR, Silverlight etc. zumindest einordnen können.

  11. Patrick Amrhein
    6. Januar 2009 um 19:13 Uhr

    Logodesign sollte er nicht unbedingt beherrschen, aber es wäre von Vorteil, denn viele bieten im Internet komplette Pakete mit Internetauftritt, Briefvorlage und Visitenkarten an. Da stellt sich doch die Frage als Endkunde: Warum soll ich zu zwei verschiedenen gehen, wenn ich alles bei einem Ansprechpartner habe?

    Patrick Amrheins letzter Beitrag..2009 fängt wirklich gut an …

  12. Thomas
    6. Januar 2009 um 21:07 Uhr

    Irgendwie stand ich heute auch vor der Frage in einem ähnlichen Zusammenhang. Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt, klar ein Webdesigner muss das Design machen, es in validen Code mir allen Raffinessen umsetzen und dann die ganze Geschichte für die Suchmaschinen optimieren. Heute sage ich Nein, das geht nicht mehr, ein Webdesigner soll sich um das Design und die Wirkung kümmern, ein Programmierer um den Code, ein SEO um die Suchmaschinenoptimierung und jemand noch ganz anderes soll alle unter einen Hut bringen und sich um den Work Flow kümmern. Da alles viel zu speziell und vielschichtig geworden ist, kann keiner mehr alles können. Alleine um bei allen möglichen Technologien up to date zu bleiben bräuchte der Tag 48 Stunden. Wenn jemand, meiner Meinung nach, behauptet er kann dies doch alles, dann macht er es eventuell nicht tiefgründig und gut.
    Falls doch, würde ich ihm gerne einen Job anbieten.

    Thomass letzter Beitrag..Jugendworte

  13. OrangeBlue
    7. Januar 2009 um 00:51 Uhr

    Ich sage NEIN ! Für was gibts den dann noch Coder ? Also ich als Webdesigner konzentriere mich nur auf das Design/Logo & Co. und nicht auf den Code.

  14. Matti M. Matthes
    7. Januar 2009 um 08:29 Uhr

    Grundsätzlich sollte der Webdesigner die Grundlagen der Gestaltung beherrschen. Ohne Kenntnis der Wahrnehmungsgesetze ist das Gestalten immer ein intuitives “Glücksspiel”, das durchaus funktionieren kann. Es bleibt aber ein gehöriger Rest von Unsicherheit im Umgang mit visueller Sprache. Dazu ist für mich das Beherrschen und Verwenden von z.B. Photoshop unabdingbar.

    Auch sollte ein moderner Webdesigner seine Entwürfe in webstandardkonformes XHTML/CSS umsetzen können. Es gibt nun mal im Web bestimmte Grenzen im Gestaltungsraster, die man im Entwurfsprozess im Hinterkopf haben muss, um eine ausgewogene Zugänglichkeit und Benutzbarkeit der Website zu gewährleisten.

    Den Rest entscheidet das Leben. In einer Agentur, in der die vielen Rädchen ineinander greifen, kann dieses spezielle Wissen ausreichen, um einen Job sehr gut zu machen.

    Als Freiberufler zeigen dir auf sehr klare Weise deine potentiellen Auftraggeber, was du alles können solltest. Und das mit jedem neuen Projekt ein bischen mehr. Und das ist gut und spannend so.

  15. HeikoGrue
    7. Januar 2009 um 11:06 Uhr

    Hallo erstmal frohes neues^^

    Ein Webdesigner brauch keine Kenntnisse in Html xml php noch sonstigen Seitenformatierungsprachen bzw Programiesprachen.

    Er ist zuständig für das layout Logo, Banner…. und für sonst nichts.
    Viele Designer erlernen denoch das Coden … GRUND = MEHR GELD!!!

    Man muss keinerlei abgaben an den Coder berücksichtigen.

    lg Heiko

  16. Michael Karl
    7. Januar 2009 um 11:24 Uhr

    Für mich ist ein Webdesigner eindeutig im Web spezialisiert. Das heisst er kennt sich mit Typographie, Farbgestaltung, Webseitenstrukturen, Navigationen, Useability, und auch Barrierefreiheit aus.
    Auch die Konzeption und Kundenbetreuung ist enorm wichtig, sofern es sich um einen Einzelkämpfer oder sehr kleines Team handelt.

    Die Umsetzung von validem XHTML/CSS halte ich auch für besonders wichtig. Zudem sollte ein Webdesigner die Grundlagen von Javascript und PHP beherrschen, und zumindest wissen, wie und wo diese arbeiten.

    Geht es mehr um die Umsetzung, und auch Entwicklung handelt es sich in meinen Augen um einen Webentwickler. Aber dennoch ist ein Webdesigner mehr als ein Grafikdesigner und sollte sich daher bestens mit den speziellen Anforderungen und der Technik im Web auskennen.

    Michael Karls letzter Beitrag..Angriffe auf Twitter

  17. hans-jürgen
    9. Januar 2009 um 11:36 Uhr

    Mit der Differenzierung von ProfessorWeb kann ich mich grundsätzlich recht gut anfreunden. Wobei ich noch anmerken möchte, dass es wohl kaum Personen gibt die sich zum 100% einer einzigen Gruppe (Mediengestalter, Webdesigner, Webentwickler, PHP-Programmierer) zuordnen lassen. Liegt meiner Meinung nach in der Natur der Sache dass man zumindest in andere Bereiche hineinschnuppert, auch wenn man primär nichts damit zu tun hat. Ich glaube sogar, dass man seine Arbeit besser macht, wenn man zumindest Grundwissen in mehreren Bereichen vorweisen kann.

  18. Daniel
    9. Januar 2009 um 11:57 Uhr

    Webdesign ist ein sehr weites Betätigungsfeld, und niemand kann alle Bereiche perfekt beherrschen. Das geht einfach nicht. Dementsprechend denke ich nicht, daß es DEN Webdesigner überhaupt noch gibt, sondern nur noch Webdesigner mit »Fachrichtung XYZ«.

    Als Screendesigner fürs Web muß man aber z.B. nicht nur mit Gestaltgesetzen etc. vertraut sein, sondern sich vor allem auch mit den Beschränkungen, Eigenheiten und Besonderheiten des Mediums auskennen.

    So treiben einem die typografischen Beschränkungen des Web als Gestalter aus der Printecke mitunter die Tränen in die Augen.
    Nun gilt es aber sich mit denen zu arrangieren, diese Beschränkungen nicht durch ungeeignete Maßnahmen umgehen zu wollen, sondern innerhalb der gesetzten Grenzen das bestmögliche herauszuholen.
    Allein schon aus diesem Grund muß ein Screendesigner der für das Web gestaltet auch fundierte XHTML/CSS-Kenntnisse mitbringen.

    Auf der anderen Seite sollte kein Programmierprofi sich in Sachen Gestaltung versuchen, wenn es ihm dort an Talent, Wissen und Ausbildung fehlt. Das führt meist zu grauenvollen Ergebnissen, aus denen mitunter Rückschlüsse auf die Fähigkeiten in allen Bereichen gezogen werden.

    Man sollte nicht versuchen alle Gebiete anzudecken, man wird scheitern. Man sollte sich vielmehr auf die Gebiete konzentrieren für die man Talent mitbringt, die einem liegen, und in diesen Gebieten dann das bestmögliche herausholen.

  19. Björn
    9. Januar 2009 um 13:26 Uhr

    Eine Mischung aus diesen beiden Kommentaren:

    https://daswebdesignblog.de/das-leistungsspektrum-von-webdesignern/992.html#comment-2235 und https://daswebdesignblog.de/das-leistungsspektrum-von-webdesignern/992.html#comment-2252

    “Also ich als Webdesigner konzentriere mich nur auf das Design/Logo & Co. und nicht auf den Code.”

    Das ist für mich eher ein Medien- oder Screendesigner. Bei einer Bewerbung als Webdesigner würde das mir nicht reichen. Die Fälle hatten wir schon, waren dann aber leider nicht geeignet.

    Ein Webdesigner sollte folgende Schwerpunkte auf jeden Fall haben:

    Sauberen und standardkonformen HTML- und CSS-Code
    Englisch 🙂
    Grundlagen Photoshop (o.ä.); zum CSS-Code passende Grafiken sollte man zuschneiden können
    Grundlagen Usability u. Barrierefreiheit
    Grundkenntnisse Gestaltung
    Grundkenntnisse PHP, JavaScript, SQL (zumindest Arbeitsweise und für was benötigt)

    Und aus diesen sich für min. zwei zumindest intensiver interessieren bzw. sich auch mal damit beschäftigen.

    Typografie
    Informationsarchitektur
    Konzeption
    SEO
    Onlinemarketing
    Qualitätssicherung Methoden und Prozesse

    Je nachdem, auf was man mehr seine Schwerpunkte legt. SEO übrigens in dieser zweiten Liste, weil man mit soliden Grundlagen in (X)HTML eine Basis für saubere Onsite-Suchmaschinenoptimierung gelegt hat.

    Klar, im Team ist es einfacher, wenn man sich ergänzen kann. Trotzdem schaden zusätzliche Schnittstellenkenntnisse nicht.

    Und als Einzelkämpfer sieht man schnell, wo man noch was nachholen muss und lernt das dann irgendwann auch dazu 😉

    Björns letzter Beitrag..Twitter verändert Blogs

  20. Alexander Simper
    9. Januar 2009 um 14:34 Uhr

    also für mich ist ein webdesigner jemand, der anhand von information (logo, ci usw….) eine website designen, umsetzen und über suchmaschinen erreichbar machen kann.

    das heißt er muss…
    Photoshop beherschen, design erstellen, bilder und grafiken webgerecht bearbeiten …
    ein auge für design, typographie, farben usw. haben
    validen Code erstellen können (XHTML, CSS)
    grundlagen von javascript beherschen bzw. eines der gängigen javascrip-frameworks (jquery,scriptaculous…) kennen/beherschen
    die seite suchmaschinenfreundlich programmieren und die seite nach bestem wissen in den suchmaschinen platzieren
    useability und konzeption

    meiner meinung nach muss er nicht können
    php im tieferen sinn
    logos, briefpapier, visitenkarten designen

    hilfreich ist
    kenntnisse für barrierefreie websites
    wenn php code bearbeitet werden muss dass man sich zu helfen weiß

  21. YellowLed
    9. Januar 2009 um 15:04 Uhr

    Entscheidend ist doch letztlich nicht, was »theoretisch« zum Aufgabenbereich eines Webdesigners gehört, weder sub- noch objektiv. Entscheidend ist, welche Anforderungen der Stellen- oder Auftragsmarkt stellt. Verlangt der etwas, was man nicht kann, wird es nichts mit der Stelle oder dem Auftrag.

    Grundsätzlich würde ich persönlich mich Björn anschließen, was die Einschätzung angeht, allerdings halte ich PHP/SQL für optional, Javascript eigentlich auch. Das sind eigentlich Dinge, die Programmierer erledigen sollten – nicht Gestalter.

    Der Punkt aber ist: Viele bieten es an, ebenso viele erwarten es. Da kann ich hundertmal der subjektiven Meinung sein, es gehöre nicht dazu – der Markt sagt etwas anderes.

    YellowLeds letzter Beitrag..Sokrates für Browserflüsterer

  22. Andreas
    9. Januar 2009 um 15:21 Uhr

    Ich finde es immer nett, wenn ich lese “Webdesigner” und dann frage ich mich als allererstes, was das für eine Spezies überhaupt ist? Heute nennt sich jeder Quatschkopf “Webmaster” oder “Webdesigner” und was erbringen die dann für Leistungen?

    “Webdesign” als solches ist doch viel mehr, als irgend eine Seite ins Netz zuklatschen und dann darauf zu hoffen, das die meute sich darauf stürzt! Von daher meine ganz klare Vorstellung eines Webdesigners und dessen Aufgaben:

    – Kenntnisse in Gestaltung, Typographie und Konzeption
    – Sicheres arbeiten mit Vektorprogrammen und Photoshop (gerne auch andere Blidbearbeitungssoftware)
    – Grundkenntnisse in Programmierung und Flash

    Begründung: Wer nicht gestalten kann, der kann auch nicht Designen, ein Webdesign muss natürlich auch auf einen Flyer sich umsetzen lassen, zur CI des Kunden passen etc. Was bringt es dem Kunden, wenn er eine tolle Website hat, diese dann aber nicht zum Unternehmen passt etc.

    Grundkenntnisse in Programmierung und Flash sollte man voraussetzen, damit der Designer auch weiß, was sich im weiteren Verlauf umsetzen lässt und was nicht. Tolles Design und der Programmierer überzieht das Buget, weil der Designer alles viel zu kompliziert geplant hat.

    Kenntnisse in den speziellen Programmen muss man wohl voraussetzen, da darf ich mir Begründungen sparen.

    Konzeption ist ungemein wichtig, weil wer Konzepte erstellt, der weiß auch, wo er ansetzen muss um den Kundenwunsch entsprechend umzusetzen oder wie das Design zu funktionieren hat.

    Nimmt man mal all das so hin, wird der Markt der “Webdesigner” sehr schnell leer, denn die wenigsten haben Ahnung von Typographie, Gestaltung und Konzeption.

    Und SEO liebe Leute ist Sache eines Programmiers und nicht eines Designers, kann aber gerne in den Grundlagen vorhanden sein, wie auch valides HTML und ein verständliches CSS was sauber dargestellt wird!

    Gruß Andreas (Mediengestalter)

  23. Kai
    9. Januar 2009 um 16:36 Uhr

    SEO ist Teil des Ganzen. Meiner Meinung nach muss ein Webdesigner Usability-Richtlinien genauso wie SEO Richtlinien beherrschen. Teilweise sind diese Dinge identisch, ok, aber ein guter Webdesigner muss auch wissen, welche *legitimen* Techniken angewandt werden koennen, um die Seite auch erfolgreich in den SuMas zu machen. Wenn die Seite schoen ist, aber nicht gut gefunden wird, ist sie quasi unbrauchbar.

  24. Jörg
    9. Januar 2009 um 17:01 Uhr

    Ich denke ein Webdesigner sollte in einem Grafikwerkzeug seiner Wahl eine Website gestalten können. Zu dem Gestalten einer Website gehört das sich der Webdesigner mit Typografie, Farben und Userbility auskennt. Von Vorteil ist auch wenn sich der Webdesigner mit der Umsetzung auskennt, dann kann er schon bei der Gestaltung Probleme in der Umsetzung vermeiden. Daraus resultiert das sich der Webdesigner im günstigsten Fall schon während der Gestaltung Gedanken über die Umsetzung macht und diese wahrscheinlich auch schneller gebacken bekommt als jemand der sich erst neu in das Layout rein denken muss.

    PHP muss der Webdesigner nicht können, dafür ist es eine viel zu große und mächtige Programmiersprache. Es ist natürlich von Vorteil wenn er weiß was man mit PHP machen kann und dieses Wissen in seine Layouts einfließen läßt. Ebenso ist es sinnvoll wenn der Webdesigner weiß was andere Webtechnologien wie z.B. Flash und Javascript leisten können. Umso mehr der Webdesigner über den Tellerrand schaut um so besser kann er seine Layouts planen.

    SEO ist eine Zusammenarbeit des Texters und demjenigen der für HTML/CSS zuständig ist, wer auch immer das sein wird.

    Jörgs letzter Beitrag..Adobe Catalyst

  25. Harri
    9. Januar 2009 um 18:16 Uhr

    Ein WebDESIGNER sollte die grafische Leistung abdecken können. Gut ist natürlich wenn man die Umsetzung selber machen kann, dafür gibt es jedoch die Programmierer und IT-Freaks.
    Was man wissen sollte ist, was mit AJAX, PHP und und technisch möglich ist um diese Argumente und Möglichkeiten mit in die Konzeption einfliessen zu lassen.
    Ein guter Webdesigner bereitet also alles für die Umsetzung vor. Von der Informationsarchitektur bishin zum Layout.

  26. Monika
    10. Januar 2009 um 11:28 Uhr

    Hi
    wenn ein Grafik Designer die Grundlagen von SEO nicht beherrscht, stellt er dort Bilder ein, wo man einfach Text braucht, damit es die Suchmaschinen finden – Chaos vorprogrammiert!

    Doch es geht ja um den Web Designer- Design für das Medium Web muss er machen können. Printdesign ist in seiner Grundsubstanz völlig was anders. Wer meint eine Website kann man 1:1 auf den Flyer bringen nimmt das Medium Web einfach nicht ernst.

    Screendesign ist ebenfalls etwas was er können muß, Typographie hat im Web ihre Grenzen – weil man die Seiten ja finden muss- somit ist Textreplacement sehr schlecht und somit sind die Typografischen Spielereien sehr begrenzt.

    Web Design bedeutet ein Design für zig Medien gerecht aufzubauen – Mobiles Web, PDAs bis hin zu 1900px Auflösungen und mehr.

    Web Designer sollte auch das Drucklayout für eine Website beherrschen.

    technische Grundlagen sind für mich:

    Photoshop/Gimp
    CSS
    HTML
    PHP ==>mindestens gute Ahnung
    JS/Ajax ==> mindestens gute Ahnung

    all die velen netten Worte sind gut, aber danach sucht keiner -derzeit noch 😉

  27. Thomas
    10. Januar 2009 um 11:30 Uhr

    Webdesigner muss eine Seite so gestalten können, dass der Webentwickler oder Programmierer diese umsetzen kann. Daher braucht der Webdesigner Wissen von HTML/CSS, allerdings braucht er keine PHP oder Javascript Skriptsprachen zu beherrschen.

    Fast alle Kommentare scheinen hier vom Webdesigner als Selbstständigen/Freiberufler auszugehen, das ist allerdings ein vollkommen anderes Arbeitsbild wie der “normale” Webdesigner in einer Agentur. Ein Freiberufler muss natürlich viel mehr können, um sich im harten Markt durchsetzen zu können, dafür wird beim Agenturdesigner viel mehr Wert auf die gestalterischen Fähigkeiten geschaut.

    Fazit: “Den” Webdesigner und seine Anforderungen gibt es nicht, also einfach das machen, was man am besten kann, und wenn das nicht der Umgang mit Farben, Formen und Typographie ist, sollte man das Gestalten von Webseiten denjenigen überlassen, die da ein Händchen für haben 🙂

  28. Andreas
    10. Januar 2009 um 18:35 Uhr

    Zitat: Printdesign ist in seiner Grundsubstanz völlig was anders. Wer meint eine Website kann man 1:1 auf den Flyer bringen nimmt das Medium Web einfach nicht ernst.

    Sorry, aber genau das ist das was ein Webdesigner beherrschen muss! Das man eine Website nicht auf einen Flyer übertragen kann, halte ich für die schwächste Aussage die man treffen kann! Beim Design einer Website werde ich als Designer wohl darauf achten, das ich Stilelemente, die im Logo der Firma enthalten sind, genauso auf der Website wie auch auf Flyern, Broschüren etc. verwende und nichts anderes war mit meiner Aussage gemeint.

    SEO ist weit mehr als der Quatsch mit irgendwelchen Bildchen, das hat mit SEO nun so wenig zu tun, wie manch einer Ahnung hat vom Designen! Baue ich 1000 Bildchen auf die Website wird das die Suchmaschine als solches immer noch nicht interessieren, da sind ganz andere Sachen gefragt.

    Typografie muss im Internet ebenfalls nicht fehlen, das man hier nur Standartschriften verwendet, die bei jedem computer der die Seite aufruft gleich bzw. ähnlich sind, dürfte logisch sein. Typographie ist aber nicht nur Schrift, sondern auch die Formatierung der Schrift und auch mit der Schrift entsprechend zu spielen, schau mal unter blueprint css @ Monika. Sicherlich hast Du Deinen Kommentar nicht so richtig überdacht, denn das Medium Internet nimmt man durchaus für Voll, blos ist es mehr als störend, wenn sich jeder Webdesigner schimpfen kann und dann nicht den leisesten Schimmer davon hat was es bedeutet!

    Ich bin gelernter Mediengestalter Fachrichtung Nonprint, beherrsche Print und Web, sowie PHP, MySql und Flash … und glaubt mir, ich habe schon einige Webdesigner erlebt, die schon damit überfordert waren, sich nur auf das designen zu konzentrieren!

    Gruß Andreas

  29. jan
    12. Januar 2009 um 12:18 Uhr

    Ist eigentlich eine sehr spannende Frage. Ich glaube die Definition ergibt sich durch den Markt, sprich durch die Jobbeschreibung bei Stellenanzeigen. Die variieren vom Screen-Designer mit den “Kenntnissen in HTML/CSS” über Zeileisten-Werbebanner-Animatoren bis hin zu zu Code Ignite/Cake PHP/JQuery Entwicklern.

    Spaltet sich immer ein wenig in WebDESIGNER und WebENTWICKLER, wobei mir persönlich der Begriff “Web-Architekt” gefällt, ebenso wie “interactive designer”. Ein rein grafisch ausgerichteter Webdesigner “schimpft” sich im allgemeinen Art Director.

    “Webdesigner” klingt nach und sollte Generalist sein, der sein Medium, die Möglichkeiten und Grenzen stets aktuell grob überblickt.

  30. Monika
    12. Januar 2009 um 18:53 Uhr

    Hi Andreas Stilelemente zu übertragen oder eine Website auf einen Flyer bringen -halte ich schon für 2 verschiedene Sachen.

    Daher auch meine Aussage, wenn Du die Deine jetzt anders erklärst sind wir einer Meinung. 😉

    lg

  31. Nico
    17. Januar 2009 um 01:40 Uhr

    xHTML & CSS ist ein Muss, sonst hab ich ja dann nichtmal die Ahnung ob das ganze Überhaupt umsetzbar ist oder wie man das dann am besten gestalten könnte.

    Nicos letzter Beitrag..Did you Know ? & Suddenly

  32. Henrik
    18. Januar 2009 um 10:46 Uhr

    Meiner Meinung nach ist 1 Webdesigner immer noch 2 Leute.
    1. Ein Profidesigner, der wirklich mit Tools, Layout, Schriften und Grafikdesign etwas anzufangen weiss und damit auch die Wirkung auf den Nutzer beherrscht.

    Und 2. Ein HTML/CSS/Java & Javascript Profi bzw. PHP Profi, der alles dann umsetzt und Sinngemäß zusammensetzt.

    Gruss

    Henrik

    Henriks letzter Beitrag..Mac Book Wheel Hits the World ! Amazing !

  33. Thomas Weise
    18. Januar 2009 um 12:13 Uhr

    Ich sag mal so, wenn ein Webdesigner seine Brötchen auch ohne das Wissen um html/css/webstandards verdient, dann ists ja (derzeit noch) gut für ihn. Ob das dann in Zukunft noch ausreichen wird, ist die andere Frage.
    Also ich denk, ein Webdesigner sollte auf alle Fälle mit diesen Dingen zumindest umgehen können.

    Thomas Weises letzter Beitrag..hab jetzt ein Gravatar

  34. André
    17. Februar 2009 um 23:49 Uhr

    Ich meine, ein Designer/Gestalter muss kein HTML, CSS usw. beherrschen. Er muss nicht wissen, *wie* sein Entwurf umgesetzt wird, sondern *ob* er sich umsetzen lässt. Er muss wissen, was mit seinem Layout passiert, wenn der Besucher das Browserfenster auf- und zuzieht, wenn er zoomt, bestimmte Schriften nicht installiert hat. Er muss wissen, dass z.B. Hover-Effekte und Pulldownmenüs möglich sind, aber nicht, wie sie programmiert werden. Er muss wissen, dass Suchmaschinen keine Texte in Grafiken auslesen können, er muss aber nicht wissen, dass eine große fette Überschrift nicht einfach nur groß und fett sein darf, sondern auch in H1-Tags gesetzt werden sollte. Er muss wissen, dass die Zahl der Navigationslinks in seinem Entwurf so gut wie nie in der realen Website ankommt, dass er also die Unterkante von Fotos gar nicht erst an der Unterkante des Navigationsmenüs auszurichten braucht.

    Ich bin zwar andererseits der Meinung, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn jeder seine Ideen selbst in die Tat umsetzen müsste, um selbst zu merken, ob seine Ideen wirklich so gut waren. Aber um wirklich einschätzen zu können, ob eine Idee tatsächlich die Grenzen des objektiv Machbaren (d.h. die Fähigkeiten der Browser) überschreitet, reicht es nicht, nebenbei auch ein bisschen in HTML und CSS “zu machen” – man muss es zutiefst beherrschen, die Feinheiten, Tricks und Browsermacken kennen, um die Möglichkeiten auch wirklich auszureizen und ungewöhnliche, aber aussichtslos erscheinende Designs letztendlich doch umzusetzen. Wer beides (Design und Programmierung) kann – um so besser. Aber es reicht auch, wenn Designer und Programmierer sich kurzschließen und gemeinsam das Optimum rauskitzeln.

    André

  35. Harald
    25. September 2009 um 23:05 Uhr

    Der Begriff Mediengestalter wird oft falsch interpretiert. Der Designer ist derjenige, der das Äußere umsetzt. Ein Designer – auch ein Webdesigner – muss nicht unbedingt auch nur eine Zeile Code schreiben (wäre manchmal auch besser). Der Mediengestalter setzt die Designs um, oder auch nur deren Entwürfe auf Butterbrotpapier – das sollte ein Mediengestalter abkönnen.

    Ob ein Designer noch Hand anlegt, hängt vom Anspruch ab. Mediengestalter sollten – soweit sie für das Internet arbeiten – HTML und CSS hervorragend beherrschen. Bei Javascript und anderen Programmiersprachen genügen Kenntnisse, die für die Umsetzung der Designs nötig sind.
    Auch im Print ist die Aufgabe des Mediengestalters eher nicht das Entwickeln von Designs, sondern dessen Umsetzung. Der Beruf ist aus dem Schriftsetzer hervorgegangen, dessen Name eher die Aufgabe beschreibt, auch wenn er veraltet ist.

    Dafür muss sich der Designer nicht nur mit ansprechendem Aussehen beschäftigen, sondern auch genau die Möglichkeiten der Technik und die Gewohnheiten der Nutzer kennen.

    Der Webentwickler ist verantwortlich für die technische Umsetzung. Er (oder natürlich auch sie – obwohl es “sie” kaum gibt) muss HTML, CSS, Javascript und die jeweilige Programmiersprache für die Ausgabe kennen. Er entspricht Analog zum Print dem Drucker.

    Programmierer arbeiten da eher im Hintergrund, genauso wie Webmaster. Es mag bei den beiden Gruppen wohl sporadisch Kontakte zu Webdesignern geben, aber diese erfordern meistens mindestens einen Übersetzer. Normalerweise es aber mindestens zwei, der Mediengestalter und der Webentwickler.

    Die Linie ist also Webdesigner -> Mediengestalter -> Webentwickler -> Programmierer -> Systemadministrator (Webmaster).

    Etwas außen vor ist der “selbständige Webdesigner” (oder einer, der in kleinen Agenturen arbeitet). Diese Spezies soll tatsächlich in der Lage sein, sich im Notfall auch mit Programmierern und Webmastern zu verständigen. Und nicht zu vergessen die Flashprogrammierer, die im Grunde mit allen übrigen weiter nichts zu tun haben.

    Ach ja, und da gibt es ja auch noch die Usability-Experten, Autoren, Journalisten, Übersetzer, Vermarkter, Filmcrews, Chefs …

  36. Vitaliy, Köln
    6. März 2010 um 15:26 Uhr

    Eine durchaus interessante Diskussion hier. Wir sind mittlerweile im 2010, die Konkurrenz ist hart, also muss jeder Webdesigner bestimmte USP’s anbieten können, der der Meinung ist dass er angemessene Preise für seine Leistungen verlangen darf!

    Das können folgende sein: SEO-freundliches Webdesign, strenge Einhaltung der W3C-Richtlinien, Usability und so weiter, was man früher mit Webdesing kaum in Verbindung gebracht hat. Tja, wir müssen alle global denken

  37. dynamind
    19. September 2010 um 20:31 Uhr

    In der Regel erstellt ein Webdesigner das Screendesign, ein Webdeveloper setzt dann die Programmierung um. Für den wichtigsten Punk, und zwar die Suchmaschinenoptimierung, braucht es dann oft noch ein extra Unternehmen. Es gibt aber auch sogenannte Full Service Werbeagenturen, die ein Gesamtpaket bieten. Verständlich, denn heutzutage kann man sich vorallem durch ein überragendes Service profilieren und vom Mitbewerb absetzen. Es hängt also voll und ganz davon ab, was man seinem Kunden angeboten hat. ; ) ein interessanter Beitrag hier

  38. visualpromotion
    21. November 2010 um 02:32 Uhr

    Ein Webdesigner brauch nicht zwingend Kenntnisse in Html, xml, php oder CSS bzw Programiesprachen.
    Er ist zuständig für das layout Logo, Banner…. und für sonst nichts.
    Aber sehr viele Designer erlernen trotzdem das Coden … GRUND = MEHR GELD!!!
    Man muss keinerlei abgaben an den Coder berücksichtigen.
    Dadurch bleibt unterm Strich mehr übrig…

  39. Wolfgang Wagner
    3. März 2011 um 13:01 Uhr

    Auch wenn der Artikel schon etwas älter ist: eigentlich hat sich bisher nicht viel geändert. Ich finde auch, das HTML/CSS-Kenntnisse für einen Webdesigner unverzichtbar sind, schließlich muss man ja wissen, ob das Layout, das man entwirft, überhaupt realisierbar ist.

    Da ich alleine arbeite, setze ich meine Entwürfe natürlich auch selber nach HTML/CSS um.

    Ob Photoshop Pflicht ist, weiss ich nicht. Wenn man in eineer Agentur arbeitet oder mit Agenturen zusammenarbeitet, gehören Photoshopkenntnisse sicherlich dazu. Als “Alleinarbeiter” muss es nicht unbedingt sein. Ich nutze zum Beispiel für das Screen/Webdesign lieber Fireworks. Aber das ist Geschmackssache.

    Was ich hingegen nicht mache, ist PHP-Programmierung. Ich habe nur grundlegende PHP-Kenntnisse (für ein Gästebuch-Skript reicht es), aber da will ich auch gar nicht mehr können.
    Und obwohl ich mich auf TYPO3 und WordPress spezialisiert habe, muss ich keine Extensions oder Plugins programmieren können.

    Grüße vom Bodensee
    Wolfgang Wagner

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