Die 10 wichtigsten Voraussetzungen für Kreativität

  • von Lennart Prange

voraussetzungen_kreativitaet Technisch habt ihr alles drauf, aber euch fehlen die Ideen? Lasst den Kopf nicht hängen, denn fast jeder Mensch ist zu kreativen Leistungen fähig. Man kann sie nicht erzwingen, aber die richtigen Voraussetzungen schaffen und da setzt dieser Beitrag an. Wenn euch der Beitrag “Wie bekämpft man die Ideenlosigkeit” nichts geholfen hat, versucht es mit den folgenden Methode bzw. schafft die folgenden Voraussetzungen.

Kommentare und Social Bookmarks würden mich wie immer sehr freuen. Viel Spaß mit dem Beitrag.

1. Spaß

Der Spaß an der Sache ist meiner Meinung nach die wichtigste Voraussetzung für kreatives Denken.

2. Konzentration

Für kreative Leistungen müsst ihr euch zu 100% auf euer Ziel konzentrieren. Benutzt dabei Hilfsmittel wie eine Mind Map.

3. Ablenkung

Setzt euch selber ein Zeitlimit. Falls in dieser Zeit nichts zusammenkommt, solltet ihr euch mit etwas anderem ablenken und aufhören an eure Aufgabe zu denken.

4. Entdeckt die Welt immer neu

Es klingt komisch, ist aber so. Geht mit offenen Augen durch die Welt und entwickelt einen Blick für das Komische und Andere.

5. Spezialisierung

Wenn sich das Gehirn auf eine Sachen konzentriert, kann es normalerweise viel besser Arbeiten. Versucht euch auf ein Gebiet zu konzentrieren, dass euch besonders Spaß macht.

6. Veränderungen

Viele haben beobachtet, dass ihre kreativsten Leistungen nicht an ihrem normalem Arbeitsplatz entstehen, sondern an Orten, welche nicht so häufig von ihnen besucht werden. Veränderungen an sich selbst und an der vor allem Umgebung lockern den Geist auf und können Wunder wirken.

7. Der “Wohlfühl-Faktor”

Wenn man sich wohl fühlt, wird man bessere Leistungen bringen, als wenn es einem schlecht geht. Versucht negative Gedanken auszublenden und euch gut zu fühlen. Wenn das so einfach wäre :D.

8. Der Mut zu Neuem

Wer kreativ sein will, muss sich auf neues einlassen und keine Angst davor haben. Neues erscheint am Anfang fast immer komisch. Anders halt. Macht euch unabhängig davon und probiert etwas, was es vorher noch nicht gab.

9. Weiterbilden

Ein Kreativitätskiller ist Routine. Wenn man sich weiterbildet, lernt man und das reißt einen aus der Routine. Natürlich kommen so auch neue Sichtweisen zustande. Seit aufgeschlossen und wagt euch auch an Dinge, die ihr sonst nicht mögt.

10. Gespräche mit Andersdenkenden

Dadurch ergeben sich vollkommen neue Sichtweisen und das ist ein wichtiger Grundsatz für kreatives Denken. So kommen schnell neue und gute Ideen zusammen. Und vor allem kann dabei etwas völlig Neues entstehen.

15 Kommentare

  1. Yiim
    8. Januar 2009 um 16:04 Uhr

    Und ich denke man muss abschalten können. Ein wenig den Kopf frei machen und dann kann es los gehen.

    Yiims letzter Beitrag..Asus Eee PC T91

  2. Macks
    8. Januar 2009 um 17:32 Uhr

    Ich stimme dir da größtenteils zu, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass zu viel Wohlfühlfaktor auch nicht zum gewünschten Ergebnis führen kann.
    Ich denke, es kommt wie bei vielen Sachen hier auf den einzelnen Fall an: wenn ich eine ansprechende, schöne Business-Webseite gestalten will, bringen mich Wut und Sorge nicht weiter. Wenn ich allerdings einen Metal-Song schreiben oder eine düstere Band-Seite designen will, dann können fröhliche Gedanken u.U. störend sein.
    So geht es mir zumindest, weshalb ich Punkt 7 widersprechen würde und stattdessen behaupte: Lasst allen Gefühlen während des Schaffungsprozesses freien Lauf. Wenn ihr nicht in der richtigen emotionalen Verfassung seid, dann arbeitet wann anders weiter – Kreativität kann nicht erzwungen werden.

    Auch Punkt 3 kann ich nicht uneingeschrenkt zustimmen. Ich kann unter Zeitdruck nicht kreativ sein, weshalb ich, wenn ich eine Idee habe, alles andere versuche hinten anzustellen, bis die Idee ausgearbeitet ist.

    Ansonsten stimme ich dir total zu. Es ist schon interessant, wieviele Faktoren die Kreativität beeinflussen, da gibt es noch sicher sehr viel mehr, die man aufzählen kann.

    Lg,
    Macks 🙂

    Mackss letzter Beitrag..Basic Thinking-Blog wird verkauft

  3. Dave
    8. Januar 2009 um 20:48 Uhr

    Danke für diese Zusammenstellung 🙂 hat interessante Sachen dabei!!!

    Daves letzter Beitrag..Neues Drum Buch von Peter Erskine – Essential Drum Fills

  4. tobi
    9. Januar 2009 um 10:40 Uhr

    IMHO bleibt die Grundvoraussetzung immer noch eine gesunde Menge Schlaf. Ausgeruht arbeitet es sich normalerweise besser. 🙂

  5. Lennart Prange
    9. Januar 2009 um 14:02 Uhr

    @tobi: kann ich voll und ganz bestätigen.

  6. .wired
    10. Januar 2009 um 17:46 Uhr

    Eine nette Zusammenstellung, die mir gerade recht kommt. Anstatt mich zwischendurch zu langweilen, werde ich mal probieren, meinen Arbeitsplatz aufzuräumen 😉

    .wireds letzter Beitrag..Blogparaden- und Gewinnspielauswertung

  7. torsten
    10. Januar 2009 um 17:48 Uhr

    Das ist eine sehr gute Aufzählung, die so ziemlich alles beinhaltet. Ein Problem für Kreativität, was ich von vielen gehört habe, ist starker Zeitdruck. Wenn das Damoklesschwert Zeit über einem hängt, dann fehlt der Spielraum für Nr. 8 und man gerät in die Gefahr, nicht alles neu zu entdecken und doch wieder auf “bekanntes” zurückzugreifen.

  8. Julia
    12. Januar 2009 um 18:19 Uhr

    Hallo,
    ein Problem das ich auch immer habe ist das ich unter Arbeitsdruck nicht wirklich kreativ sein kann.
    Aber ich denke wenn ich mich an deine Empfehlungen halte wird das auch besser werden.
    Danke für die guten Ratschläge und den tollen beitrag.
    Alles liebe
    julia

  9. ProfessorWeb
    15. Januar 2009 um 10:55 Uhr

    Die kreativsten Ideen kommen mir übrigens immer beim Autofahren. Durch ne weit entferne Arbeitsstelle fahre ich täglich 2 Stunden… da kann man sich einiges durch den Kopf gehen lassen. Man darf nur nicht vergessen, spätestens wenn man am Ziel angekommen ist alles irgendwie zu notieren 😉

    ProfessorWebs letzter Beitrag..Weniger scheint mehr

  10. Michael
    18. Januar 2009 um 11:54 Uhr

    Mh, also ich kann da nicht in allen Punkten zusprechen. Zudem finde ich die Überschrift schon paradox 😀 “voraussetzungen fuer kreativitaet”. Unter Zeitdruck kann ich nicht die besten Ergebnisse liefern… Ich brauche dafür Ruhe, Zeit, Entspannung und Konzentration! 😉

    Michaels letzter Beitrag..islandreefjob.com – Werbung geht nicht besser

  11. Aleks
    20. Januar 2009 um 12:14 Uhr

    Ich muss Macks aber auch zustimmen. Die Gefühle bei der jeweiligen Aufgabe können sehr stark das Ergebnis beeinflussen. Das bedeutet ja nicht immer etwas schlechtes, allerdings ist es schwer, etwas fröhliches zu entickeln, wenn man selber total unglücklich ist 🙂

    Trotzdem schöne Liste!

    Alekss letzter Beitrag..Als Freelancer Geld verdienen

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