Preissturz durch Hobby-Webdesigner?

  • von Lennart Prange

Gestern ist in einem Kommentar die Frage aufgekommen, ob Hobby-Webdesigner den Markt durch niedrige Preise zerstören. Dieser Beitrag war eigentlich nicht für heute geplant, aber jetzt muss ich natürlich reagieren ;).

Webdesigner werden heute meistens recht schlecht bezahlt, obwohl ihre Arbeit so wichtig ist. Liegt das an den Hobby-Webdesignern? Das möchte ich mit diesem Beitrag und eurer Hilfe gerne klären.

Wie steht ihr zu diesem Thema? Verursachen die vielen Hobby-Webdesigner einen nennenswerten Preissturz in der Branche?

Eure Meinung interessiert mich also legt los.

Wie ich zu dem Thema stehe

Was sind Hobby-Webdesigner?

Erstmal will ich für diesen Beitrag definieren, was ich unter Hobby-Webdesignern verstehe: Hobby- Webdesigner sind für mich Webdesigner ohne eine Ausbildung, welche Webdesign als Nebenjob bzw. als Hobby betreiben. Sie decken über 70% Ihrer Fixkosten mit ihrem Hauptberuf.

Hobby-Designer und der Preissturz

Wenn eine Agentur sagt, dass Hobby-Webdesigner Ihre Kunden nehmen, hört sich das für mich wie eine Ausrede für schlechte Auftragsakquise an. Hobby-Webdesigner können nicht im Entferntesten mit Agenturen konkurrieren. Sie haben nicht annähernd die gleichen Kapazitäten und Kompetenz.

Es mag Freelancer geben, die mit lokalen Hobby-Webdesigner zu kämpfen haben und mit ihrem Preis deswegen runtergehen (müssen), aber meiner Meinung nach sind diese Fälle zu selten, als dass sie eine wirkliche Bedeutung für die Preisentwicklung hätten.

In jeder Branche gibt es Wettbewerb und die Hobby-Webdesigner verschärfen diesen meiner Meinung nach nur unerheblich. Sie haben keine Zeit und nicht die Kenntnisse sich zu vermarkten. Außerdem können sie auch nicht so viel arbeiten.

Es ist zwar richtig, dass der durchschnittliche Webdesigner eher schlecht bezahlt wird, aber das liegt nicht an den Hobby-Designern.

Ich sehe das Problem ganz wo anders: Der tiefe Preis liegt meiner Meinung nach am Überfluss der „Profis“. Jeder kann sich als Webdesigner bhoezeichnen und für Unternehmen ist es schwer durch diesen Dschungel durchzublicken. Dadurch haben selbst wirklich gute Freelancer Probleme.
Weiterhin müssen Agenturen immer wieder auslagern. Heute heißt das aber nicht, dass sie einen Freelancer aus der Nachbarstadt mit dem Auftrag betrauen. Sie haben viel mehr Möglichkeiten und die billigsten Arbeitskräfte finden sich im Ausland. Mit diesen Leuten müssen Freelancer konkurrieren.

Ich wundere mich schon länger darüber, wie es die Unternehmen schaffen, mit einem so geringen Budget so gute Internetseiten zu bekommen. Eine Internetseite ist eines der wichtigsten Marketingmittel, ohne welches viele Firmen verloren wären. Irgendwas läuft da falsch.

Eure Meinung?

Korrigiert mich, unterstützt mich oder greift meine Punkte aus und startet eine eigene Argumentation daraus. Ich bin auf alles gefasst ;).

38 Kommentare

  1. Beobachter
    18. Oktober 2008 um 13:30 Uhr

    Nicht zu vergessen sind auch die vielen kostengünstigen Software-Programme (CMS-Systeme) und Provider-Services zur Erstellung einer Homepage. Wieviele Chefs von kleinen und mittleren Firmen versuchen sich selbst an der Homepage oder lassen Praktikanten oder den “IT-Beauftragten” munter drauf los webdesignen?

    Beobachters letzter Beitrag..ARD stellt Tour de France-Übertragungen ein

  2. Sebastian Erhardt
    18. Oktober 2008 um 14:38 Uhr

    aber man muss auch sagen, dass es viel zu viele richtige Webdesigner gibt die einfach keine Kompetenz haben. Ich arbeite z.B. gerade für eine Firma, die ihre Webseite + Hosting bei einer anderen gemacht hat. Jetzt wurde ich gebeten eine neue Webseite zu kreieren bzw. zu programmieren. Dazu musste alles vorab mit der Hosting Firma, die ja auch die alte Seite betreut hat, besprochen werden. Ich hab einige Begriffe ins Gespräche gebracht von denen diese noch nie etwas gehört hatten. Die alte Webseite war auch total amateurhaft umgesetzt. (0 Usability, 200 Warnungen im Code, total verballerter Code, grafiken verpixelt… ich könnte da jetzt noch ne Langeliste machen.)

    Deswegen ist auch garnicht so schlecht wenn junge engagierte Webdesigner kommen und den Herren einmal zeigen wie man das macht und wie man das zu anständigen Kosten realisiert.

  3. so
    18. Oktober 2008 um 15:38 Uhr

    @Sebastian:

    Wenn das mal so einfach wäre, dass ein junger und kreativer Webdesigner kommt und frischen Wind in die Bude bringt. Die Entscheidungsträger sind sehr oft Menschen jenseits der 60. Ich hatte letztes Jahr einen großen Auftrag, bei dem ich mit deren Grafiker zusammenarbeiten sollte. Der Grafiker ist mit seinem Wissensstand im Jahre 1990 und wollte mir erklären was Design ist (goldener Schnitt und so). Ich sage Euch, das war wirklich hart verdientes Geld. Auf der anderen Seite ist es doch auch schön, dass diese Pappnasen sich ihre Seiten von Hobbywebdesignern” machen lassen und dann merken, dass die Seite ganz schön Sch… ist. Dann kommen sie eben zu Leuten, die das können unjd bezahlen die Seite eben 2 mal…

  4. Sebastian Erhardt
    18. Oktober 2008 um 18:36 Uhr

    @so

    Ja es gibt Natürlich gute und Schlechte wie überall.

    PS: Das mit dem goldenen Schnitt wurde von mir hier übrigens auch umgesetzt 🙂

  5. bennos
    18. Oktober 2008 um 18:59 Uhr

    Qualitativ ist die Bandbreite recht gross. Leider schult unsere Arbeitsagentur auch Arbeitslose in einem 12 wochen Kurs zum “Webdesigner”.
    Da ich viel mit CMS arbeite unterscheide ich bei sogn. Webdesigner zwischen, Coder, Planer, Themer, SEO. Wenn kein CI vorhanden auch noch ein wirklicher Designer der das Kunden CI, CMS gerecht umsetzt. Jeder eben immer seinem Kentnisschwerpunkt entsprechend. Gut es sind meist mittlere bis grössere Projekte, aber der Grossteil der Hobbydesigner würde bei mir wahrscheinlich noch nicht einmal als Themer (gutes HTML und CSS, wenig PHP) durchkommen, denn ein CSS Menü muss im IE6/7/8 und im FF2/3 eben gleich aussehen. In meinen Augen ist der Markt mit einer Masse an Möchtegern Webdesignern übersäät, die, wenn es ein geschützter Beruf wäre, NIE als Webdesigner arbeiten könnten. Oftmals müssen Kunden aber auch schlechte erfahrungen gemacht haben, damit Sie bereit sind reale Kosten für ein Projekt zu bezahlen.

    Zu letzt muss erwähnt werden, das diese Masse einen Kostendruck ausübt. Die Folge ist das qualifizierte Leute in Deutschland es schwer haben bei der Projektsuche/Jobsuche, weil viel ins Ausland abgegeben wird und leider auch muss aus Kostengründen. Die Masse zerstört den Markt. Man kann dem nur entfliehen in dem man sich in eine Nische bewegt oder einer der Besten/Ersten in einem Bereich ist. Mal hier ein Tipp an die Mitleser. Magento Entwickler/Themer werden immer stärker nachgefragt. Ich entwickle verstärkt eigene Projekte, die mich langfristig aus dem Markt herausbewegen, denn den Stress den ich manchmal habe, möchte ich mir in den nächsten Jahren immer weniger antun.

  6. Oliver
    18. Oktober 2008 um 19:55 Uhr

    Auch wenn Du es im Text schon teilweise geschrieben hast, sehe ich zwei Gründe für schlechte Preise:

    1. Mangelndes Know How beim Kunden
    Für kleine Kunden, die kein eigenes Know How im Bereich Design und Programmierung haben, ist es schlicht nicht nachvollziehbar was gute Qualität ist und was nicht. Da geht es oft einfach über den Preis. Wenn da also der Student um die Ecke kommt und nen Angebot über nen paar hundert Euro macht, dem gegenüber ein Angebot von einem Profi steht, steht die Entscheidung sehr schnell.

    2. Wie man sich selbst verkauft
    Wie hieß es doch so schön an anderer Stelle: “Sucht Euch eure Kunden aus”. Ich bin der Meinung und mache die Erfahrung selbst, dass es immer noch genug Kunden gibt, die für die Qualität zahlen, die Sie bekommen. Was nützt es mir, wenn ich für einen niedrigen Preis einen Auftrag annehme? Alle Folgeaufträge werden sich im gleichen Rahmen bewegen.

    Fazit: Man hat es selbst in der Hand, Jammern nützt nix.

  7. Juicy
    19. Oktober 2008 um 04:39 Uhr

    Djungle, Hobby Webdesigner und der Tiefe Preis?
    Was soll das denn? Bitte wenigstens einmal noch lesen nach dem Schreiben..

    Juicys letzter Beitrag..SELFPHP. Das PHP Kochbuch kostenlos bestellen

  8. Lennart Prange
    19. Oktober 2008 um 19:42 Uhr

    Danke für eure Meinungen.

    @ Juicy: Kritik angenommen. Da sieht man was passiert, wenn man spät Abends Beiträge schreibt ;). Und zu Dschungel sei gesagt, dass ich einfach keine Ahnung hatte, wie man das Wort schreibt ;). Nun, man lernt nie aus :).

  9. Martin
    20. Oktober 2008 um 11:19 Uhr

    Ich sehe da kein Problem. Zu mir kommen meistens Kunden, die vorher günstig eine Webseite gestalten ließen und nun was ordentliches haben wollen. Kleinere Firmen haben das Geld oft nicht, da sie eher ihre Werbekosten in regionale Zeitungen stecken und brauchen auch nicht wirklich eine gut durchdachte Webseite sondern eher eine Visitenkarte für Kunden, die nach einer Telefonnummer oder ähnlichem suchen. Die billigen Webdesigner nehmen keine Kunden weg, da diese sowieso nicht den regulären Preis zahlen könnten.

  10. HASENFARM
    20. Oktober 2008 um 17:04 Uhr

    Ich stelle mir gerade vor, wie ein Unternehmen wie Douglas oder Mediamarkt einen Hobby-Webdesigner engagiert. 😉
    Nein, im Ernst, ich bin einer von der Sorte, die eher nebenberuflich und aus reiner Freude am Hobby Service anbieten. Ich würde es mir nie wagen, es mit Agenturen aufzunehmen. Man kommt schnell in Teufels Küche, wenn man dem Kunden vorher was tolles erzählt und dann nur B-Ware abliefert. Ich glaube, es gibt für jeden Kunden den passenden Partner. Man muss nur suchen.
    Auf keinen Falll sollte der Eindruck entstehen, dass Hobby-Webdesigner keine Ahnung von der Arbeit haben. Die gehen z.T. mit mehr Herzblut an eine Sache ran und betreuen einen passenden(!) Kunden mit sehr viel Engagement.
    Generell stellt sich dann aber doch die Frage der Bezahlung. Wenn man sich wirklich vor Augen führt, wie lange man an einem Projekt sitzt, dann sollte man sich fragen, ob die Bezhalung Schmerzensgeld, Prostitution oder fair ist.
    Und btw, es muß nicht immer die superduperweb2undCo-Webseite seit. Manchmal reicht ein angepasstes Template, um die Zielgruppe des Kunden abzuholen.

    Wir leben in einer Nieschenwelt.

    HASENFARMs letzter Beitrag..Der Montagshase

  11. Lutz Spilker
    22. Oktober 2008 um 13:24 Uhr

    Hallo zusammen,

    angesichts der Ergebnisse, also der schon im WWW vorhandenen webseiten, sind die Ansprüche der meisten Webseiten-Betreiber eher niedrig.

    Von Design kann oftmals keine Rede sein und jeder “Seppel” produziert derlei mit einer OEM-Software, die er zum Kauf eines Druckers geschenkt bekam.

    Es sind – wie schon erwähnt – Freizeit’ler und basteln so vor sich hin. Kaputte Codes (wie schon beschrieben…) und weitere Mängel trifft man ständig. Das ist diese (un)gewollte Anarchie im Netz… WebMASTER darf sich jeder nennen… auch wenn er JavaScript für Java hält…

    Diese Leute betreiben keine Firma, zahlen keine Steuern und besitzen einen eher überschaubaren Kostenpunkt. Das war schon vor 10 Jahren so und wird sich wahrscheinlich nicht ändern.

    Früher “drohte” man mir mit solchen Sätzen wie: Dann lasse ich es eben in “Billig-Lohn-Land” machen…” Na klar…

    Aber ich zahle in Deutschland meine Miete und gehe auch hier einkaufen, also muss ich anders kalkulieren. Dafür bekam der Kunde aber auch ordentliche Leistungen.

    lG
    Lutz

  12. kunsi
    23. Oktober 2008 um 22:27 Uhr

    Ich zähle mich definitiv auch zu den Hobby-Webdesignern. Allerdings sag ich gleich dazu, dass ich das mit dem Deign nicht kann und vergebe die Grafiken dann an einen Kollegen, der das mehr oder weniger Hauptberuflich macht. Der Code ist dann allerdings von mir, mehr lass ich mir auch nicht bezahlen.

  13. Simon Allendörfer
    26. Oktober 2008 um 20:44 Uhr

    Ich bin der Meinung, dass es da keinen Preissturz gibt oder geben wird. Wenn Fiat einen neuen Kleinstwagen rausbringen würde, würden Ferraris trotzdem weiter verkauft werden.

    Wer dabei ein sichereres Gefühl hat wird weiterhin zur Agentur gehen, wer sicher sein will, dass beste zu bekommen nimmt das teuerste, weil schließlich das teuerste das beste sein muss. Agenturen haben es leichter sich durchzusetzen, wer über das Internet seine Kunden sucht kann auf Topkeywords optimieren, wer durch direkten Kontakt zu Kunden kommt, der hat durch seine Agentur sowieso den Vorteil.

    Wo ist das Problem, wenn günstigere Freelancer, die das hobbyartig betreiben (was nicht heißen muss, dass sie kein Gewerbeschein haben) die Leute abgreifen, die sowieso nach “Webdesign günstig” suchen, oder über Bekannte (“hey, ich kenn da einen, der kann dir die Website günstig machen”) auf sie stoßen?

    Natürlich gibt es auch echt schlechte Webdesigner, aber wer sich gegen die nicht durchsetzen kann, sollte eben selbst mal über seinen Preis nachdenken. Kunden haben durch das Internet genug Möglichkeit zu sehen ob jemand gut ist, wenn sie dies nicht tun, haben sie eben Pech gehabt und zahlen zweimal.

    Mein Fazit: Es gibt genug Platz für alle, der Hype, dass jeder Idiot Webdesigner spielen will, wird wohl noch anhalten, aber Qualifikation schlägt am Ende doch alles.

  14. werner
    3. November 2008 um 18:07 Uhr

    Hallo Webdesigner…solche die es sind und solche die es werden möchten.Ich habe unsere Seite von 3 verschiedenen Leuten in den letzten jahren machen lassen.Wir suchen nun denjenigen der uns überzeugt der Richtige zu sein.Uns ist vor allem wichtig jemanden zu engagieren der unsere Seite nach vorne punktet…ich meine die Zugriffe sollten stetig wachsen und unsere Web Seite sollte nach vorne gepusht werden.Ich habe da wenig Ahnung von , aber z.b. http://www.Feuerwerksvitrine.de ist da sehr rege.Bitte melde sich derjenige der meint ein Genie auf diesem gebiet zu sein.Über Honorar reden wir wenn entsprechende Referenzen nachgewiesen werden….weil wir haben so langsam die Nase voll von Fehlinvestitionen.Pyro-Harry

  15. mydarktime
    17. November 2008 um 14:38 Uhr

    rechtfertigt eine ausbildung und ein titel einen ungleich höheren preis wenn die leistung nicht stimmt? ich denke nicht… ob “hooby” oder was auch immer sollte man immer im hinterkopf behalten das sich am ende doch qualität durchsetzen sollte. da kann einer die tollste ausbildung haben… wenn er nur mist abliefert hat er nur wegen der ausbildung ja trotzdem keinen anspruch auf mehr geld als der freundliche student von nebenan, dem von anfang an seine möglichkeiten bekannt sind und der seine technischen und zeitlichen grenzen genau kennt!
    wer spitzenpreise will sollte auch spitzenleistung erbringen -_-
    wenn ich als “hooby”-webdesigner, der neben wichtigeren dingen wie uni und so noch ein kleines standbein hat in dem bereich, wobei der fokus eher auf grafiken und bildbearbeitung liegt, bei meinen regelmäßigen “kunden” einen guten ruf habe und von ihnen den vorzug erhalte weil sie wissen das ich alles so schnell wie möglich fertig mache und durch sehr direkten kontakt das ergebnis liefere, das sie haben wollten ist es doch ok oder nicht? srry aber die seiten die ich teilweise von argenturen oder so sehe… da kann ich selbst mit meiner begrenzten zeit mehr als nur mithalten!
    eine langweilige seite ohne jegliche kreativität wird nunma nicht zum meisterwerk weil sie von der teuren argentur gemacht wurde.

  16. Simon
    13. Januar 2009 um 11:29 Uhr

    Also das Thema ist genau mein Ding 😉
    Ich finde sehr wohl, dass es zu viele angebliche Spezialisten mit zu wenig Kompetenz gibt, wie Sebastian weiter oben schon sagte. In letzter Zeit erlebe ich als Freelancer immer wieder den Satz “mit Ihrem Vorgänger waren wir nicht zufrieden, der hat nur Sch… gebaut”. Fehlt eigentlich der Zusatz “Aber erst jetzt haben wir gelernt das zu billig nix sein kann, und kommen zu Ihnen”, aber das gibt natürlich keiner zu…

    Whatever, meine neue Website http://www.medienspezialisten.de nimmt ab sofort wirkliche Spezialisten auf, damit potenzielle Auftraggeber in Zukunft eine Anlaufstelle für mehr Kompetenz haben ;)) Wer ein Spezialist im Medeinbereich ist, und die Aufnahmebedingungen erfüllt, kann sich gerne kostenlos eintragen!

    Cheers,
    Simon

  17. 3D-Mediadesign
    17. Februar 2009 um 13:24 Uhr

    Für mich stellt sich einfach die Frage: Was sind Kunden überhaupt bereit in Ihre Webseite zu investieren und was versprechen Sie sich davon? Beispiele findet man zu Haufe im sogenannten My-Hammer-Portal. Wir sind dort zwar aktiv, haben aber zu 70% nur negative Erfahrungen gemacht. Ausbleibende Zahlungen sind dort an der Tagesordnung. Was Billiganbieter betrifft, die sind dort alle zuhause. Und komischerweise gehen dort die Kunden scharenweise auf diese Angebote ein. Da werden 20 seitige Webauftritte angeblich für 100 Euro realisiert. Meiner Meinung nach geht es dem Kunden weniger um die Qualität einer Webseite als vielmehr um den Preis. Angesichts der Wirtschaftskrise ist es doch aber umso wichtiger sein Geld nutzbringend zu investieren. Wer kauft schon bei einem Anbieter, desen Webseite aussieht als wenn der Sohnemann diese im Leistungskurs der 8.Klasse Hauptschule erstellt hat. Aber genau das ist die falsche denkensweise die viele Kleinunternehmen heute an den Tag legen. Hauptsache billig, aber ich hab erstmal was.

  18. Maik Schmidt
    5. März 2009 um 10:52 Uhr

    einen schönen Guten Tag,
    ich bin selbst ein Freelancer und habe desöfteren auch schon erlebt, dass Argenturen zu mir kamen und meinten, dass ich ihr Konzept ruinieren würde. Wobei ich mir denke, Agenturen haben viel mehr Möglichkeiten als ein freelancer. Desweiteren steht es jedem selbst zu worin er sein Vertrauen setzt. Gut, meine Kunden mögen zwar nicht das gebietet was sie von einer Argentur bekommen könnten aber sie sind mit meiner Arbeit zufrieden. Genauso wie ich. Und wäre meine Arbeit nicht gut würde man mich nicht weiter empfehlen sowie erneute Aufträge senden.

    Derzeit bin ich dabei ein neues Projekt zu starten und mal sehen was daraus wird.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Maik Schmidt (lokimedia)

  19. Fritz
    23. März 2009 um 12:13 Uhr

    Es ist auf jeden Fall ein Problem dass man nicht vernachlässign sollte, auf der anderen Seite ist es auch schwierig etwas dagegen zu tun. So einem Hobby-Webdesigner ist es ja egal ob der jetzt den oder den Preis verlangt oder nochmal um 30% runtergeht. , da es dem ja nicht ums Geld geht, also schwierig zu handhaben diese Thematik

  20. Daniel
    16. April 2009 um 15:47 Uhr

    @Werner:
    Hallo, wir freuen uns sehr, so lobend von dir erwähnt zu werden. Wir von der Feuerwerksvitrine geben uns alle Mühe, unseren Besuchern mehr zu bieten, als es die üblichen Standard-OSCommerce-Shops können.
    Ich habe das Thema hier nicht durchgelesen, trotzdem was zum Thema: Um eine Webseite attraktiv zu halten, muss man viel, viel Arbeit investieren. Eine stetige Betreuung und Weiterentwicklung ist nötig. Da wir selbst über die nötige Internetkompetenz verfügen (ich verdiene in dem Bereich den Großteil meines Geldes), können wir dies gut leisten. Würde ich den Aufwand einem normalen Kunden in Rechnung stellen, so würde der mich glatt auslachen. Das wäre unbezahlbar und ist nicht zu vergleichen mit Grundgestaltung und Installation eines Standardshops…
    Viele Grüße aus Berlin
    Daniel

  21. sid
    25. Mai 2009 um 23:37 Uhr

    Ich denke, die Preise für Webdesign passt sich einfach immer mehr dem realen Marktwert an. In Zeiten wo sich jeder halbwegs computerfreundliche Mensch mit Progammen wie Dreamweaver oder Go Live selbst in ein par Minuten eine valide Internetseite zusammen klicken kann, ist die Bereitschaft mehrere tausende von Euros für eine Webseite auszugeben massiv gesunken. Mann fragt sich, wie halbwegs professionelle Agenturen wie diese hier solche Preise anbeiten können, wenn andere für dieselbe Leistung das zahnfache verlangen? Ich bin kein Profi und kenne das nur aus anderen Branchen, wie z.B. Bodypiercings. Ein Piercing kostet im Einkauf ca. 10 ct. beim Stechen des Piercings braucht man Material im Wert von ca. 1,30 Euro und das ganze Piercing wird dann für 60 Euro verkauft. Das kann auf Dauert nich gut gehen! Ähnlich wird es beim Webdesign sein.

    sids letzter Beitrag..Elektroauto: Volkswagen erwägt Kooperation mit chinesischer Autofirma

  22. Annie
    7. Juli 2009 um 20:00 Uhr

    Also ich kann den Ärger sehr gut verstehen, der bei einigen “richtigen” Webdesignern aufkommt, wenn sie sich so umschauen, wer sich auf diesem Gebiet so alles betätigt.

    Jedoch habe ich auch schon sooo viele üble Seiten von so genannten Agenturen gesehen, dass ich das Problem ein wenig anders beschreiben würde. Es sollte einfach verboten werden, invalide, schlecht designte Seiten online zu stellen.

    Wie wäre es mit Zugangs-Beschränkungen zu Serverplätzen – man sollte erstmal eine funktionierende, ästhetische Probe-Seite hochladen, die dann auf Code-Fehler, Kompatibilität mit den gängigsten Browsern und optische Mängel hin überprüft wird (von irgendeiner höhren Instanz 😀 )?

    Na ja, nicht ernst gemeint!! … Aber ich denke, dass es sich viele kleine Firmen oder auch Privatpersonen niemals leisten könnten, einen Profi zu engagieren. Dann bleiben sie lieber ohne Internetseite, bevor sie mehrere 1.000 Euro ausgeben. Bzw. ich kenne Leute, die kämen gar nicht auf die Idee ne Seite in Auftrag zu geben. Sie wüssten auch gar nicht wie und wo! Hahaha … an solche “Kunden” kommt ne Agentur doch auch kaum heran.

    Und ich sag mal so, ich bin Studentin und habe gerade angefangen mir mit dem Erstellen von Websiten ein wenig dazuzuverdienen. Bin aber noch eher am Anfang. Dennoch habe ich den Anspruch fehlerfreie Arbeit abzuzliefern. Leider habe ich noch keine Referenzen – also konnte und kann ich nicht viel Geld nehmen.
    Ich habe den “Job” auch nicht freiwillig angefangen. Bin sozusagen gezwungen worden 😉 Wäre nicht auf die Idee gekommen, Geld für mein Hobby zu nehmen, weil ich meine Kompetenzen als zu niedrig einschätze und das Ganze eher als eine kleine Leidenschaft von mir sehe. Aber wenn sich mir jemand aufdrängt? Und am Ende kam dabei was richtig Gutes heraus 🙂
    Und das motiviert mich weiterzumachen und vor allem mich fortzubilden und noch viel zu lernen. Und auch bin ich bereit etwas Geld zu investieren um mir die Arbeit zu erleichtern (größerer Monitor, Software, etc.) – da muss dann ja auch wieder reinkommen irgendwie.

    Lustig ist, dass ich noch nicht mal eine eigene Website habe (bisher zumindest).

  23. Also ich sehe mich nicht von irgendwelchen Hobbydesignern angegriffen. Es ist nun mal wie in jeder Branche: Qualität und Preis gehen Hand in Hand. Im Schuhgeschäft werden Deine Füße abgemessen, Du wirst kompetent beraten und Deine Fragen werden beantwortet. Kauf sie Dir aber beim Discounter und mehr als “19,99, danke, tschüss” wirst Du von der Kassiererin auch nicht hören. Hast Du Reklamationen, interessiert das keine Sau. War schon immer so, wird immer so bleiben. Das ist Marktwirtschaft live. Bei einem Hobbydesigner kann man nur Hobby-Qualität Service nach Lust und Laune erwarten. Das ist Gott sei Dank nicht meine Aufgabe… Aber ich bin froh, dass es zahlreiche Kunden gibt die professionelle Leute beauftragen, weil Sie Qualität wünschen und diese auch bekommen.
    Habe mir zwar nur die ersten paar Kommentare und den Letzten durchgelesen (und über den letzten Kommentar kann ich nur meinen Kopf schütteln, hat da jemand etwa einen Scherzkeks zuviel gegessen?).

    In diesem Sinne: Unsere neue Website befindet sich zwar erst im Aufbau, aber gebloggt wird trotzdem schon. Passt sehr gut zu diesem Thema, einfach mal reinschauen, frisch veröffentlicht:

    ====> http://www.rami-media.de/blog/djnia
    ====> über Hobby-Webdesigner und Leute, die “sich mit dem Internet auskennen”

  24. Annie
    12. Juli 2009 um 18:23 Uhr

    Also lieber Vorredner und Antwort-Geber auf meinen Kommentar vom 07. Juli 09 … Scheinbar hast Du den ironischen Unterton, der meinen Behauptungen zum Teil unterliegt, nicht ganz wahrgenommen … Wie auch immer … Ich möchte mal ganz ehrlich sagen, dass ich die rami-media.de-Seite nicht so doll finde! Sowas kann ja sogar ich! Bzw. ich finde sie ist nichts Besonderes … und wieso ist da so ein großer, leerer Bereich unterhalb des Textes??? Ich tippe mal auf Positionierungs-Problem — aber ich kenne mich ja eigentlich NULL aus 😉 bin ja ein so genanter DJNIA.

    Mensch Leute, nur weil man ein Kunsstudium abgeschlossen hat, ist man noch lange kein Künstler! Da gibt es ganz andere Talente, die nie eine Ausbildung genossen haben. Und bis zu einem gewissen Niveau lässt sich das meiner Meinung nach auch auf das WEBDESIGN übertragen. Schöne Seiten machen können viele – dumm sind nur diejenigen, die eben den Schüler von nebenan, der behauptet HTML zu können, engagieren. Auch ist es keine Schande, wie ich finde, wenn man mit WYSIWYG-Editoren arbeitet … Sorry, ich kenne mich ganz bestimmt im Code aus! Ohne diese Kenntnisse kann man auch mit grafischer Oberfläche nicht wirklich schön arbeiten. Teilweise arbeite ich nur im Code-Modus! Aber mir gefällt DW eben. Ist ne feine Sache.

  25. "Der Vorredner aus Kommentar vom 07.07...."
    16. Juli 2009 um 07:23 Uhr

    Ich kann Deine Arbeiten leider nicht beurteilen, weil Du ja anscheinend hier nichts von Dir gibst – ob das wohl nen Grund hat? Ich hoffe, Du verstehst auch meinen (Zitat:) “ironischen Unterton” wenn ich aus dem von Dir wohl zu emotional aufgefassten Beitrag von mir nochmal wiederhole: “(…) unsere neue Website befindet sich zwar erst im Aufbau (…)” – da wirst Du noch ganz viele leere Stellen finden, nicht nur diese eine 😉

    Kunststudium hin oder her, es ist in jeder Branche so: Wenn man etwas (und zwar EGAL was) nur hobbymäßig betreibt, hat man meist einfach nicht die notwendige Zeit. Außer man ich stinkreich, arbeitet sonst nichts und widmet sich dem ganzen Tag seinem Hobby. Als Studentin denke ich nicht dass das der Fall bei Dir ist ? 🙂 Bitte wirklich nicht negativ verstehen, auch nicht zu emotional auffassen – aber es ist einfach Fakt. Vor allem in einem so schnellebigen Markt besteht ein Riesen-Teil der Arbeit, sich um Kontakte zu kümmern, Eigenwerbung zu machen, organisieren, planen, kontrollieren & sich weiterzubilden (in Eigeninitiative, als Selbständiger tritt einem niemand in den Arsch). Es ist z.B. jetzt 07:22 Uhr, andere frühstücken, und ich sitze seit gestern (!) mittag am PC und arbeite an Kundenprojekten – würde ich das alles hobbymäßig machen, könnte ich diese ganze Zeit nicht auftreiben

    Es geht nicht nur um schönes Design (ich will ja nicht in Frage stellen, ob Du das kannst – nicht ist mir ferner als das, als Frau hast Du sicher ein sehr gutes Auge für Farben und Formen). Es geht vielmehr auch darum, eine Website zu schaffen, die ganzheitlich top ist – nicht nur vom Design, sondern auch marketingtechnisch, verkaufsorientiert usw.

    Meinen obigen Kommentar hatte ich nach so ca. 14 Stunden Arbeit abgeliefert – da ist es verständlich, dass ich nicht sooo verständnisvoll bin wie ich sonst eigentlich bin 😉 Aber wie gesagt, wenn Du das alles hobbymäßig machst und es gut kannst, wieso nicht. Das mit den kleineren Betrieben, die sich keine professionelle Agentur leisten können – da is’ was dran. Die kannst Du ja alle übernehmen, da hab ich kein Problem damit 🙂 Kannst Dich in ein paar Jahren ja bei uns bewerben, aber dann möchte ich auch Deine Arbeiten vorher sehen 🙂 Schönes Wochenende.

    ….so, jetzt wollte ich eigentlich nur nen Zwei-Zeiler schreiben, und das ist dabei rausgekommen… bin weg, bevor ich noch mehr schreibe 🙂

  26. Annie
    14. August 2009 um 20:54 Uhr

    Ach, ich hab gerade das Lesezeichen gefunden und dachte mir, ich schau doch mal ob er auf mein Posting geantwortet hat. Ist ja schon länger her.
    So klingt das ja schon viel vernünftiger 😉 Man muss da einfach zwischen den Zielgruppen differenzieren! Das siehst du scheinbar ja genauso.
    Und ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich tatsächlich nicht die Zeit aufbringen kann, wie ein Profi. Ist ja klar. Und ist auch schade, denn es gibt so vieles, was ich gerne schneller lernen würden – und es zieht sich einfach. Aber da stellt sich ja auch die Frage was mein Ziel ist. Und da ich mich eben voraussichtlich nicht in dieser Branche selbstständig machen möchte, kann ich mich in der wenigen Zeit, die mir bleibt, auch einfach auch das Gestalten und Umsetzten einer Website konzentrieren. Ich muss nicht um Kunden buhlen, muss keine große Organisation betreiben, muss keine Mitarbeiter “verwalten” und so weiter und so fort.

    Na ja, wo auch immer es hingehen soll … ich will mich jedenfalls nicht mit irgend so nem Schüler von Nebenan auf eine Stufe stellen lassen. Denn auch wenn meine ersten Projekte nicht unbedingt mehr Knowhow erkennen lassen, als es ein Schülerchen haben mag, so habe ich doch wenigstens schon von Anbeginn an den Anspruch gehabt, etwas ästhetisch Sinnvolles zu machen.

    Wenn Du etwas von mir sehen möchtest, dann zeig ich es Dir gern … ich möchte aber nicht, dass die Leute, denen die Website gehört, sich über google hier wiederfinden! Das geht die ja nichts an, was ich hier so erzähle 😀

    Meine eigene Seite habe ich noch nicht fertig – ich will nicht, dass sie zu “einfach” ist und man denken könnte, dass ich von Tuten und Blasen keine Ahnung habe 😉

  27. Webgestaltung
    27. August 2009 um 02:09 Uhr

    Hi Annie… naja, wie auch immer… wünsch Dir bei dem was Du machst viel Erfolg.. wenn Du mir die Links senden möchtest,gerne, schau mir gern solche Dinge mal an. EInfach übers Kontaktformular oder per eMail.. die Adresse dürftest Du sicher auf unserer Website finden 😉 viele Grüße aus Stuttgart

  28. Webdesign Berlin
    10. November 2009 um 20:04 Uhr

    Ja und Nein

    klar drücken viele “Hobbydesigner”, Töchter, Söhne und Angestellte den Preis mit dem erfolg das sich nach einigen Jahren dann nach einem Profi umgeschaut wird (was ja auch von vorteil sein kann)
    allerdings wird dann i.d.R. von einem unrealistischen Preis ausgegangen
    da heißt es dann flagge zeigen und den aufwand richtig erklären (vom konzept bis zur fertigstellung, und auch die fehler die bestehen aufzeigen) dann lässt sich auch ein guter preis erzielen …

  29. dynamind
    19. September 2010 um 20:25 Uhr

    Hobbywebdesigner ist ja schön und gut, die Frage bleibt: was hat er drauf? Aufgrund der derzeitigen Situation sind eben viele Menschen arbeitslos geworden, und versuchen nun mit Ihrer Kreativität Geld zu verdienen. Das ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs. Wenn man z.B. die Marktsituation bei uns beobachtet, stellt man fest, daß auch die großen unter Druck geraten sind (bei uns um die Ecke gibts eine “große” Werbeagentur die nun auch ein bisschen leiser treten muß). Wenn jemand allerdings gute Arbeit leistet spricht auch nichts dagegen. Im Gegenteil: wenn das Angebot größer geworden ist als die Nachfrage, ist die logische Konsequenz daraus die Inflation. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: billig ist nicht gleich günstig.

  30. El Golfo Webdesign
    26. Oktober 2010 um 03:14 Uhr

    Leider gibt es viele Agenturen, die für 6.000 EUR ungefähr das anbieten, was ein guter Hobby-Webdesigner mit einigem mehr an Herzblut für 300 EUR gemacht hätte. Dies ist meiner Meinung nach der Grund, warum kleinere Firmen sich gar nicht mehr an Profis wagen und lieber eine schlechte Webseite in Kauf nehmen. Auch eine perfekte Webseite spielt für den Handwerker nicht 6.000 EUR Gewinn in den nächsten 3 Jahren ein, und dann ist die Webseite eh veraltet.
    Dies halte ich für eine größere Gefahr als zu günstige Anbieter.
    Ausserdem sehe ich es auch so, dass schlechte Webdesigner den guten nichts wegnehmen. Wie oft kommt ein Kunde und will eine neue Seite, weil die alte nicht “verkauft”?
    Ich muss sagen, ich bin mit moderaten Preisen gut ausgelastet, bin aber durch den Wettbewerb gezwungen, sehr effektiv zu arbeiten. Aber so ist es doch überall…

  31. Bernie
    10. November 2010 um 22:27 Uhr

    Mal zurück zum Thema – ist ja wohl noch aktuell , oder?

    Zufällig habe ich BWL studiert (*schulterklopf*) und weiss, dass den Kunden, die keine Ahnung von der Materie haben, nur ein einziges Unterscheidungsmerkmal zwischen den (ca.) 317 Millionen Webdesign-Angeboten bleibt: Der Preis.

    Man spricht von “Consumer Confusion” (danke an Prof. “Marketing-Papst” aus Worms). Jedem ist es schonmal so gegangen, dass er im MediaMarkt stand und zwischen 10 Geräten wählen konnte, aber das Einzige, was man bewerten konnte, war der Preis.
    Also würde ich sagen: Wer als Webdesigner nicht das Preisargument aufgreift, ist
    a) von gestern und hat’s nicht begriffen oder
    b) will keine Kunden, die auf das Geld schauen.

    B ist übrigens sehr löblich, aber nicht jeder Webdesigner hat wohl dieses Selbstwertgefühl.

    Im übrigen ist mir aufgefallen, dass etwa nur 5% der Webdesigner (=mein Eindruck) überhaupt Preise auf Ihren Webseiten angeben, also klar sagen, was mich was kostet, zumindest so deutlich (oder plakativ) wie z.B. dieser Anbieter hier, weshalb ich mir die Frage stelle, warum so viele Webdesigner jammern. Warum bietet ihr nicht ein sehr günstiges Paket an, was mit den Hobbywebdesignern mithalten kann? Wer mehr als Kunde mehr will, muss dann auch mehr bezahlen.
    Ich persönlich würde nie einen Hobbywebdesigner buchen, weil mir der viel zu teuer wäre… wenn ihr versteht, was ich meine…

  32. Homepage Designer Sabrina
    7. September 2011 um 12:47 Uhr

    Hobby Designer zerstören nicht die Preise – es sind die Vorstellungen der Kunden, dass Amateure dasselbe leisten wie erfahrene Programmierer.
    Und wer eine Template will, sollte sich nicht an einen Designer wenden.

  33. Sabrina
    8. September 2011 um 18:43 Uhr

    Ich stimme Bernie zu, dass Kunden oftmals nur den Preis bewerten können. Schließlich sind sie Laien und können den detaillierten Arbeitsaufwand gar nicht einschätzen, geschweige denn bewerten. Und dort liegt die Aufgabe auch beim Webdesigner eine “Aufklärung” zu betreiben. Anders werden wir zwangsweise nicht aus dem Preisdumping herauskommen!

  34. trebax
    17. Oktober 2011 um 11:36 Uhr

    Programmieren kann man lernen und plötzlich sieht man sich selbst als “Fachkraft” der Diskussion mit Amateuren ausgesetzt.

    Design ist eine Sache die man nur zum Teil lernen kann, aber nicht sehr viele haben es eben einfach drauf!

    Hat mans drauf kann man auch für ein Layout mehrere Tausend Euros verlangen. Grafische Arbeiten sind bei mir als Freelancer heute fast doppelt so teuer wie Programmierarbeiten.

    In nunmehr 10 Jahren selbstständigkeit kann ich mich an zwei bewusst wahrgenommene Situationen erinnern in denen ein “Amateur” für mich durch den Kunden zur Konkurrenz gemacht wurde. In der ersten habe ich die Konkurrenz einfach ignoriert und unabhängig von der fachlichen Kompetenz erkennt ein “guter” Kunde wohl schnell eine fachliche Unsicherheit. Fast wie ein scharfgemachter Kampfhund hat er die Angst gerochen und sein Opfer dann zerfleischt – in dramatugie kaum zu übertreffen.

    In der zweiten Situation wars ein klitze kleines Bisschen komplizierter. Ich habe hoch gepokert und als das Spiel bereits verloren schien, so dreißt eine finanzielle Nachverhandlung eingeschoben, die aber letztlich sogar noch round about 25 % mehr eingebracht hat.

    Dreißtigkeit siegt und Reputationsmanagement in der psychosozialen Interaktion zwischen Unternehmen wo es letztlich bei einer Webseite oder einem anderem medialem Produkt nur um unversteuertes Geld geht muss geübt, gelebt und bei Erfolg auch überaus genoßen werden. Business ist ein Bauchgefühl 🙂

    Wer sich unbedingt der Konkurrenz bei my Hammer und co. stellen muss hat selber Schuld.

  35. Burc
    6. Januar 2012 um 17:37 Uhr

    Ich finde schon, dass hobby webdesigner den Markt kaputt machen. Jedoch finde ich deine Aussage “Hobby- Webdesigner sind für mich Webdesigner ohne eine Ausbildung” schwachsinn.

    Ich finde “Design” erfordert kreativität, hat man diese, kann mans, hat man keine, kann mans nicht.

    Ich bin selber selbstständig, führe ein erfolgreiches unternehmen in Berlin. Auch Webdesign bieten wir an.

    Ich habe aber auch keine Ausbildung in dem Bereich. Und sehe mich trotzdem nicht als Hobby Webdesigner. Korrigiere mich wenn ich was falsch verstanden habe

  36. Architekturvisualisierung
    22. März 2012 um 09:24 Uhr

    Das Zauberwort heißt hier Vorsprung durch Innovation. So kann man sich von der Masse absetzen.

  37. Paul Neuenschwander
    23. Januar 2013 um 11:04 Uhr

    Ich finde auch, dass man bei dem Hompage Bau einfach durch Innovation und etwas Neuem besser dran ist als wenn man klassisches Content Management System verwendet. Webdesigner sollten heutzutage die Website mit neuesten Technologien bestücken und dafür kann man sich auch profilieren.

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