Was ist hier los? Gründe und Maßnahmen

  • von Lennart Prange

smilie Vielleicht, oder eher ganz bestimmt, habt ihr gemerkt, dass der Inhalt momentan alles andere als aktuell ist. Die Zielsetzung jede 1-2 Tage einen Artikel zu veröffentlichen, kann ich momentan nicht erfüllen.

Dieser Beitrag soll eine Erklärung für die momentane Beitragsflaute sein. Viele professionelle Blogger empfehlen, dass man sich nicht entschuldigen sollte. Das würde einen schlechten Eindruck auf neue Leser machen, die vielleicht gar nicht wüssten, dass hier in letzter Zeit die Aktualität nachgelassen hat. Ich halte mich mal nicht dran. Erstens bin ich kein professioneller Blogger und zweitens sieht jeder an den deutlich hervorgehobenen Daten, dass in letzter Zeit wenige Artikel erschienen sind. Also: Entschuldigung 😉

Kommentare würden mich freuen.

Warum?

Man kann sagen, dass die momentane Beitragsflaute das Ergebnis von schlechter Planung und noch schlechterer Umsetzung dieser Planung ist. Wer nicht nur hin und wieder mal etwas schreiben will sondern annähernd täglich frischen und vor allem guten Content bringen will, muss viel Zeit in Planung stecken (das habe ich übrigens in diesem Gastbeitrag erklärt). Das hat nicht geklappt. Mein Fehler.

Der zweite Punkt ist sicherlich, dass ich weniger Zeit habe als sonst. Momentan habe ich wirklich einiges zu tun und ich muss natürlich Prioritäten setzen. Dabei steht das Blog, aus Gründen die ich noch erläutern werde, nicht ganz oben.

Drittens werde ich vielleicht von der momentanen Kreativlosigkeit anderer Blogs angesteckt. Tatsächlich finde ich im Moment immer seltener interessante Artikel und habe auch immer weniger Lesestoff. Das Lesen von Artikeln ist aber eigentlich eine wichtige Säule meiner Ideenfindung.

Prioriäten

Wie schon erwähnt, muss ich Prioritäten setzen, die für das Blog sehr negativ ausfallen. Das hat den folgenden Grund: Ich betreibe das Blog seit fast einem Jahr und bekomme einfach nichts zurück. Andere Tätigkeiten gehen dann natürlich vor. Klar, die Diskussionen mit euch sind sehr interessant, 1000 Feedleser extrem motivierend und lernen tue ich auch vieles, aber ein fader Beigeschmack bleibt.

Ich investiere viel Zeit in das Blog. Meine eigenen Ansprüche an die Artikel sind auch sehr hoch. Angesichts des Zeitaufwandes, kommt einfach zu wenig zurück. Dabei muss man bedenken, dass Bloggen natürlich nicht nur aus Schreiben besteht. Ich will immer das Maximum rausholen. Sonst bin ich unzufrieden und deshalb habe ich bereits mehrmals das Design erneuert, antworte auf möglichst viele Kommentare, schreibe Gastbeiträge, beteilige mich an Diskussionen auf anderen Blogs und zwitscher ein wenig.

Maßnahmen

Ich könnte mein Blog natürlich als Gewerbe anmelden und auf Werbung bauen. Allerdings war das von Anfang an eigentlich nicht geplant. Ich könnte sicherlich einiges rausholen, hatte auch schon viele Anfragen, will euch aber eigentlich nicht mit Content Ads usw. nerven.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, nur dann zu schreiben, wenn ich Lust dazu habe. Also nur auf Spaß zu gehen (nein, das Blog bringt nicht immer Spaß). Die Maßnahme ist aber eigentlich keine, die ich in Betracht ziehe. Entweder ganz oder gar nicht.

Bevor ich es vergesse: Ich ziehe es momentan nicht in Betracht, das Blog aufzugeben 😉

Was schlagt ihr mir vor?

Lehre

Der Beitrag soll euch auch einen kleinen Mehrwert bieten: (Fast) Kein Projekt kann langfristig gut funktionieren, wenn man sich nicht rechtzeitig um ein Konzept bemüht, dass den Ausgleich von Unkosten, also in meinem Fall vor allem Zeit, anstrebt. Das ist die Lehre, die ich aus den auftauchenden Problemen gezogen habe und die bestimmt nicht nur auf meine Sachen zutrifft.

Youtube, Facebook und Twitter haben momentan Probleme, da sie kein tragfähiges Konzept haben, dass die Unkosten deckt und den Unternehmen Gewinne einbringt. Auch wenn ihr keine Ökonomen seid, solltet ihr bei jedem Projekt versuchen, Geld zu verdienen, Gewinn zu machen. Wenn ihr keinen Gewinn macht, solltet ihr wenigstens die Unkosten decken.

Eure Ideen?

34 Kommentare

  1. Sammy
    14. Juli 2009 um 20:20 Uhr

    Ich denke, durch diese Phase der “Kreativlosigkeit” muss man einfach mal durch 😉
    Man braucht selbst auch mal eine Pause und nach der läuft es dann auch wieder rund. Ich betreibe zwar keinen Blog, kenne es aber vom designen her 😀

    Außerdem, lieber hast du auch mal eine Zeit, in der du weniger schreibst, die Qualität aber stimmt, als dass du auf Teufel komm raus jeden 1./2. Tag einen qualitativ schlechteren Artikel schreibst.

  2. Paul
    14. Juli 2009 um 20:22 Uhr

    Qualität statt Quantität. Was ist den so falsch daran nur aus Spaß zu bloggen? Über Dinge die dir gefallen zu schreiben fällt dir nicht nur einfacher, sondern ist meist auch informativer.

    Du bleibst vorerst in meinem FeedReader.

    • Lennart Prange
      14. Juli 2009 um 22:24 Uhr

      Danke. Schreiben tue ich aus Spaß. Drumherum ist aber einiges, was manchmal nicht soviel Spaß bringt. Und das ist blöderweise unvermeidbar.

  3. Manko10
    14. Juli 2009 um 20:29 Uhr

    Kein Problem, ich lese viel lieber wenige qualitativ hochwertige Beiträge als ganz viele. Mit dem allgemeinen Kreativitätsverlust hast du absolut Recht. Ich merke das besonders schmerzlich an Smashing Magazine, die im letzten halben Jahr nur noch einen Beitrag nach dem anderen rausgehauen haben, von denen aber nur wenige wirklich einen Mehrwert boten.
    Mache dir also keinen Stress, Blogge, wann du es für richtig hältst und vor allem: bleibe dir treu und lasse Qualität vor Quantität gehen.
    Solange du keine Layer-Ads oder Popupwerbung usw. einsetzt, wäre ich auch durchaus bereit, meinen Werbeblocker für diese Seite zu deaktivieren.

    • Lennart Prange
      14. Juli 2009 um 22:23 Uhr

      Danke für dein Kommentar. Ihr werdet hier ganz bestimmt nie irgendwelche Pop Ups oder Layer sehen. Oder irgendwas, was sonst nerven könnte. Werbung würde von mir eher dezenter eingesetzt werden. Wäre sonst auch ziemlich dämlich von mir 😀 Ich habe mich ja schon öfters… äußerst negativ über sowas geäußert 😉

  4. Manuel
    14. Juli 2009 um 21:01 Uhr

    Ich verstehe dein Problem und kann deine Sichtweise gut nachvollziehen. Manchmal wundere ich mich regelrecht wie größere Blogs es eigentlich schaffen mehrmals die Woche brauchbare und durchaus aktuelle Themen in größeren Umfang anzusprechen.
    Selbst müsste ich den ganzen Tag im Netz suchen und hätte dann doch keine Garantie interessanten Lesestoff bieten zu können.

    Was ich dir raten oder empfehlen kann vermag ich nicht zu sagen. Dafür kenne ich dich eindeutig zu wenig. Aber angesichts der Qualität der meisten Beiträge hier, verschmerze ich es wenn mal ein paar Wochen kreative Flaute ist. Es gibt noch andere Seiten auf denen man sich herum treiben kann, und die innere Zufriedenheit ist dann doch größer, wenn man wieder vorbei schaut und erkennt “Oh schön, es gibt wieder etwas neues.” Nutzlos fand ich bislang noch keinen deiner Beiträge. Und das soll nach dieser Zeit wirklich etwas heissen.

    Setz dich nicht zu sehr unter Druck, das schadet dir und den Lesern mehr als alles andere 😉

  5. Manu
    14. Juli 2009 um 21:09 Uhr

    Ich habe mich in den letzten Tagen natürlich schon gewundert, warum hier so wenig los ist und mein FeedReader kein Körnchen Content ausgespuckt hat.

    Trotz alldem ist Gelassenheit wohl das Stichwort was hier gebraucht wird. Gerade qualitativ hochwertige Beiträge wie die kürzlich veröffentlichte Serie zur Gestaltung eines Portfolios oder generell Artikel, die sich auch besonders mit der Organisation und dem “Drumherum” zum Thema Webdesign beschäftigen, haben’s mir angetan – denn ehrlich gesagt ist mir in der ganzen deutschen Bloggosphäre kein verlgeichbarer Blog bekannt, welcher zumindest annähernd an die Qualität dieser Artikel herankommt!

    Deshalb kann ich getrost behaupten, dass es mir gezielt um eben diese Qualität geht, für welche ich sozusagen gerne einige Zeit länger warten kann.

    • Lennart Prange
      14. Juli 2009 um 22:19 Uhr

      Danke 🙂 ” denn ehrlich gesagt ist mir in der ganzen deutschen Bloggosphäre kein verlgeichbarer Blog bekannt, welcher zumindest annähernd an die Qualität dieser Artikel herankommt!” Das ist mein Ziel. Jedenfalls in dem Bereich Webdesign.

  6. Manko10
    14. Juli 2009 um 21:18 Uhr

    Ergänzung: an sich ist es mir sogar lieber, wenn nicht jeden Tag immer ein Artikel kommt. Dann kann ich nämlich mehr Blogs abonnieren (was die Vielfalt deutlich erhöht) und habe fast eine Garantie, dass die Beiträge, die dann kommen, auch von Qualität sind. Kommt hingegen von 50 Blogs jeden Tag mindestens ein Artikel und sind diese Artikel dann meist auch noch pille-palle, dann bestelle ich verschiedene Feeds schonmal ab, weil ich das a) gar nicht alles lesen kann und es mich b) auch nicht interessiert, wer heute schon wieder die 10 besten X veröffentlicht hat.

  7. torsten
    14. Juli 2009 um 21:27 Uhr

    Erst mal locker bleiben. Die aktuelle Situation ist wie sie ist und mit Gewalt ändern geht nicht. Versuche “Dein Blog” in die aktuelle Planung mit einzubeziehen und wenn dabei ein schöner Beitrag pro Woche rauskommt, ist das in Ordnung und immer noch viel besser als bei den ganzen “unleserlichen” Blogs.

  8. nastorseriessix
    14. Juli 2009 um 21:31 Uhr

    Manchmal ist Weniger auch mehr. 😉

  9. Ben
    14. Juli 2009 um 21:59 Uhr

    Ich finde es jetzt mal gar nicht schlimm, wenn man gerade keine Zeit oder auch keine Lust hat zu bloggen, weil das Wetter draussen gut ist.

    Natürlich ist es schön, wenn man dann geplante Beiträge in der Pipeline hat – aber wenn nicht, was solls?

    Die meisten betreiben es aus Spaß an der Freude. Ok, vielleicht noch ein bisschen Selbstvermarktung. Aber das ist doch völlig in Ordnung und dann ist es auch völlig in Ordnung mal nicht zu bloggen.

    Was ich allerdings nicht verstehe ist die Aussage “Es kommt wenig zurück”. Was meinst Du damit? Ich lese hier übrigens ganz gerne. Wollte ich auch mal los werden, falls dir solche Statements fehlen 🙂

    • Lennart Prange
      14. Juli 2009 um 22:18 Uhr

      Nein, ihr Leser macht alles richtig 😀 Ihr schreibt viele Kommentare, abonniert den Feed und Lob bekomme ich auch genug. Ich meine, dass die Kosten und Nutzen sich momentan nicht wirklich ausgleichen. Das ist bei einem Blog wohl selten so. Ich werde mir etwas überlegen, damit das Verhältnis etwas mehr ins Gleichgewicht kommt 😉

  10. ocean90
    14. Juli 2009 um 22:05 Uhr

    Mach einfach mal Pause, wird dir keiner drum böse sein. Wie schon gesagt, Qualität statt Quantität. Und bevor du anfängst irgendwelche Listen zu erstellen, welche es schon mehrfach im Netz gibt, lieber nichts bloggen.

    Achja, nicht immer Spaß beim bloggen? Dann läuft da aber bestimmt was falsch. Bloggen sollte Spaß machen, machts dem Blogger Spaß beim schreiben und recherchieren, so macht es dem Leser auch Spaß den Artikel zu lesen.

    Gruß

    • Lennart Prange
      14. Juli 2009 um 22:15 Uhr

      Natürlich bringt mir das Schreiben Spaß. Ich bin nur manchmal genervt davon, den Artikel in verschiedenen Portalen hinzufügen zu müssen und ein wenig Marketing betreiben zu müssen. Da befinde ich mich in einer Zwickmühle. Die Maßnahmen sind nötig – ich will natürlich so viele Menschen wie möglich erreichen.

      Danke für dein Kommentar.

  11. Anne-Kathrin
    14. Juli 2009 um 22:09 Uhr

    Also erstmal bin ich verwundert, dass es eine Bloggerregel geben soll, die besagt, dass man nur nicht ehrlich über Zeitmangel schreiben soll… das mag für die kommerziellen Blogs gelten, aber “privat”? Ich find genau das menschlich und daher sympathisch.

    Du kennst das sicher: manchmal hat man einen Lauf, manchmal geht gar nichts. Mach dir doch Notizen, um Ideen bei Gelegenheit abzuarbeiten. Nicht jede Inspiration ist morgen wieder out, wenn man sie nicht sofort beackert. Manches ist auch nach Wochen noch interessant. Und manchmal helfen solche Notizen vielleicht auch, die Spreu vom Weizen zu trennen (uff, ich persönlich schreib eher drauflos…).

    Du könntest dir natürlich (Gast-)Schreiber mit ins Boot holen – ich bin allerdings der Meinung, da muss man sich schon sehr wohl fühlen, denn man gibt auch bei Gastautoren und der Möglichkeit zum “Lektorat” irgendwie ein bisschen was von seiner Eigenständigkeit auf.

    Nutz doch so eine Flaute oder auch den Zeitmangel erstmal, um das sacken zu lassen – manchmal kommen gute Ideen, wie es weitergehen soll, ja eher von allein.

  12. digital-workshop
    14. Juli 2009 um 23:23 Uhr

    Ich versteh auch nicht diesen “ich muss jetzt jeden zweiten Tag einen Eintrag schreiben” drang. Ich schaff das auch nicht.

    Ich lese lieber Qualitativ hochwertige Beiträge als lauter kleine unnötige (an den Dr. zwinker).

    Deine Beiträge sind immer sehr wertvoll. Lass dir Zeit, schreib in ruhe und nicht auf teufel komm raus.
    Ich glaube es bleiben dir auch viele Leser erhalten wenn du weniger schreibst. Qualität geht hier eindeutig vorraus.

  13. Oliver
    15. Juli 2009 um 00:17 Uhr

    Ich habe deinen Blog erst seit ein paar Wochen bei mir im FeedReader und bin bis jetzt eigentlich sehr zufrieden mit der Anzahl und Qualität der Artikel. Das bereits genannte Beispiel mit Smashing Magazin kann ich nur unterschreiben. Dort erscheinen meiner Meinung nach einfach zu viele Beiträge in zu kurzer Zeit, so dass meist keine Zeit dazu bleibt, alle gesammelten Informationen verarbeiten bzw. anwenden zu können. Ich will damit sagen, dass noch nicht einmal unbedingt die Qualität der Artikel das Problem ist, sondern einfach die Maße. Man liesst ja schließlich meist mehr als nur einen Blog und über Twitter bekommt man täglich auch genug Input.

    Ein gutes Beispiel dagegen ist A list apart. Dort werden meines Wissens nach alle zwei Wochen zwei neue Artikel veröffentlicht, die dafür aber auch eine entsprechende Qualität besitzen. Somit besitzt man letztendlich mehr Zeit für eine ordentliche Recherche und für die Suche nach einem interessanten Thema, was am Ende alles auch zur Qualität des Artikels beiträgt.

    Ich würde dir deshalb empfehlen ca. alle 1-2 Wochen einen Artikel zu schreiben, nicht alle 1-2 Tage. Dann besitzt man nicht den täglichen Zwang etwas schreiben zu müssen, auch wenn es eigentlich gerade gar kein interessantes Thema gibt, was sich für einen Artikel eignet.

  14. Dominik
    15. Juli 2009 um 01:19 Uhr

    Hi, ich bin durch deinen Gastartikel hier her gestoßen und bin echt begeistert von deinem Blog. Zwar habe ich eben schon etwas seltsam geguckt, als ich nach deinem Gastartikel diesen Post hier gesehen habe. Muss dir aber sagen, dass die Qualität der Beiträge 1000x wichtiger ist als niedrige Beitragfrequenzen. Zumindest sehe ich das so. Ich habe nun schon einige Beiträge hier gelesen und kann echt nur ein Lob für die Arbeit aussprechen. Und ein Gewerbe anzumelden ist kein großer Akt und ein zwei Adsense Banner stören auch keinen. Insgesamt kann ich also dein Problem mit dem “Es kommt nichts zurück” nicht ganz nachvollziehen. Aber momentan habe ich auch sehr viel um die Ohren. Aber im Feed Reader wird nach wie vor alles Interessante markiert und je nach Relevanz der News abgearbeitet. Sodass ich mich momentan sogar freue, wenn es nicht ganz so viele kleine News gibt und freue mich dafür dann, wenn es prächtige neue News gibt oder Themen worüber man berichten könnte. Somit habe ich nun meinen größten Kommentar <- sowie ich mich an die vergangenen erinnern kann geschrieben und nur damit du nicht aufhörst ;P In meinem Reader biste erstmal drin 😉

  15. mydarktime
    15. Juli 2009 um 08:13 Uhr

    seh ich ähnlich wie meine “vorkommentatoren” schreib lieber nur, wenn du auch bock hast zu schreiben, eine idee und zeit. haben alle mehr von und keiner wird dir böse sein oder so, weil es zahlt ja keiner was für die inhalte von daher besteht ja auch kein anspruch darauf dich irgendwie unter druck zu setzen 😉

  16. Alex B.
    15. Juli 2009 um 10:09 Uhr

    Ich muss mich den Meinungen von Paul und Manko10 anschließen.
    Lasse dir Zeit und reduziere die Anzahl der Artikel pro Woche. Es ist, glaube ich, allen lieber qualitativ hochwertige Beiträge. Und dafür werde ich auch mal ein Woche warten. Werde dein Blog auf jeden Fall weiterverfolgen.

    Zum Thema Werbung habe ich natürlich auch was zusagen: Ich persönlich finde es nur fair, wenn der Betreiber einer wirklich sehr informativer Seite Werbung einblendet. Solche Seiten befinden sich bei mir auch immer in der Ausnahmeliste von AdBlog. Ich habe auch gar kein Problem damit nach dem Lesen auf die Werbung zu klicken. Qualität hat Ihren Preis. Und das ist doch das mindeste was man als Gegenleistung tun kann.

    Also, lass dich nicht stressen. Ich bin mir sicher, dass alle treuen Leser hier auf jeden Fall bleiben. 😉

  17. Jan
    15. Juli 2009 um 10:35 Uhr

    Du bist auf einem sehr guten Weg mit der Seite. Lass Dich von Deinen eigenen Ansprüchen dabei nicht kaputt machen. Du machst das schon richtig: Leg lieber Wert auf Qualität als auf Quantität. Auf lange Sicht zahlt sich das aus.

    Vielleicht musst Du Deine Ziele ein wenig herunterschrauben – nur soweit, dass sie wieder erreichbar werden. 🙂 Ein bisschen herausfordernd dürfen sie ja sein.

    Und ich kann das alles nur deshalb so oberschlau sagen, weil mir diese Gedanken selbst immer wieder durch den Kopf gehen 😉

  18. shortee
    15. Juli 2009 um 11:39 Uhr

    ist ja eigtl schon alles gesagt.
    guten blogs wie deinem verzeiht man pausen gerne 🙂

  19. Chris
    15. Juli 2009 um 12:00 Uhr

    Vielleicht solltest Du Dir zuerst klar werden, warum Du bloggen möchtest? Wenn Du kein bestimmtes Ziel verfolgst, sondern nur zum Spass schreibst – nun dann sollte ein Rückgang der Leserschaft durch einen Rückgang der Posts doch keine Rolle spielen, oder? Wenn Du allerdings etwas erreichen möchtest – mehr Aufträge, mehr Werbeeinnahmen, mehr…. – dann solltest Du Deine Blog Posts vielleicht entsprechend anpassen und eine klare Handlungsempfehlung geben. Die Aussage “es kommt nichts zurück” finde ich in diesem Zusammenhang ein wenig seltsam. Du hast doch sicherlich einen gewissen Level an Interaktion mit Deinen Lesern?

  20. Gerhard
    15. Juli 2009 um 12:45 Uhr

    Hallo

    Ich lese hier auch schon eine ganze Weile mit. Ich finde deine Arbeit super!
    Wie ich aber aus diesem Beitrag hier rauslese, fehlt dir das Geldverdienen an deinem Blog. Mein Rat ist folgender: Versuche nicht dich zu motivieren, in dem du mit dem Blog Geld verdienst. Daraus würde bloss der Zwang entstehen, Beiträge zu schreiben, damit du ein Einkommen hast. (Stichwort: intrinsische und extrinsische Motivation)
    Suche die Motivation eher in anderen Bereichen, so, dass du weiterhin ungezwungen und mit Freude Beiträge verfassen kannst. Wenn nebenbei aber noch ein Verdienst entsteht, der deine Unkosten deckt, ist das ein netter Nebeneffekt.

    Es würde mich aber freuen, in Zukunft weiterhin gute Beiträge von dir zu lesen. Wieviele das sind ist mir egal, hauptsache die Qualität stimmt…

  21. Rata
    15. Juli 2009 um 16:44 Uhr

    Lennart!

    Erst einmal: Es wäre schade, Du würdest Dich von Deinem Tief unterkriegen lassen. Dein Blog ist überdurchschnittlich.

    Weiterhin: Ein Weniger schadet nie ;), ein Zuviel immer. Das verkennen viele Blogger und schwadronieren einen anderswo gelesenen, anschließend umformulierten Kokolorus daher.
    Sie gehen fälschlich davon aus: »Ich schreibe, also bin ich!«

    Und dann noch: Es wird anderen ganz genau so gehen, wie mir. Ich lese Deinen Blog, weil die Beiträge sauber recherchiert und orthographisch wie optisch „geschmacklich gereift“ 8) daherkommen.
    Dabei ist es mir wurscht, ob das 2 Beiträge im Monat sind oder 22, solange … – ja, soLANGE ! – genau das eben Gesagte greift.
    Für mehr hätte ich gar keine Zeit.
    Bei 22 würde ich schon zucken 😛
    Deine Mail-Benachrichtigung habe ich abonniert, da steht eine Überschrift und bereits ein Anriss; interessiert mich das, öffne ich die Seite, interessiert es mich nicht, laß ich sie zu 🙂

    Glaubst gar nicht, wieviele Seiten ich zulasse 😀 … allgemein gesprochen, nicht auf Dich bezogen.

    Mach Dich locker, schreib’ dann, wann DUUUUU willst und fühle Dich nicht schlecht, wenn Dir eben nicht danach ist.
    Du produzierst, die anderen lesen nur. Du bestimmst den Takt der Musik, die andern summen mit … oder lassen es halt sein.

    Ich freu mich schon auf weitere gute (!) Beiträge.

    Lieber Gruß
    Rata

    PS: Deinen Mangel an Feedback musst Du aber erst noch ausformulieren; Du scheinst Dir da noch gar nicht klar zu sein, worin der überhaupt besteht 🙂
    Willst Du Streicheleinheiten?
    Willst Du Dich selbst erhöhen?
    Soll es Geld sein, das auf Dich zurollt?

    Eitel sind wir alle, in der einen oder anderen Form. Das ist auch gesund, man(n) muß nur seine Eitelkeiten genau kennen 😉

    Ich hoffe, Du verstehst mich.

  22. Christian
    15. Juli 2009 um 18:07 Uhr

    Ich finde auch das es nicht täglich einen Beitrag braucht um einen guten Blog zu führen. Drüben bei http://www.digitalkamera-guide.de/ schaffe ich und ein Bekannter nur etwa 3-4 Artikel im Monat. Es reicht aber aus um eine regelmäßige Leserschaft aufzubauen und gibt uns Zeit die Themen gründlich zu recherchieren.

    Also: Weiter so und lieber etwas weniger posten als uns mit unwichtigem Newskram zuzuschütten.

  23. Barbara
    16. Juli 2009 um 14:26 Uhr

    Ein guter Blog-Artikel braucht viel Zeit. Wenn man hauptsächlich alleine bloggt, ist es mehr als natürlich, dass man nicht immer Zeit dafür hat. Schliesslich muss man ja zwischendurch auch noch Geld verdienen und solche Dinge 😉
    Also setz dich nicht unter Druck und blogge einfach dann, wenn du Lust dazu hast. Sonst hast du irgendwann keinen Bock mehr und schreibst gar nichts mehr.

    Und ich stimme den anderen zu: Qualität ist wichtiger als Quantität.

  24. Chris Nürnberg
    17. Juli 2009 um 00:15 Uhr

    Let it go with the flow…lieber mal eine kreative Pause und dann wieder interessanter content reloded anstatt krampfhafter Pflichterfüllung. Qualität VOR Quantität

  25. Bondi
    18. Juli 2009 um 14:15 Uhr

    Du solltest passende Werbung einbauen und mit deinem Blog ruhig was verdienen. Solange ich noch den Content lesen kann und nicht jede Minute ein Banner den Bildschirm verdunkelt ala Bild-zeitung kann man damit gut leben.

  26. harti
    19. Juli 2009 um 18:25 Uhr

    Ein guter und Informativer Blog muss nicht zwingend täglich Aktuell sein. Wichtiger ist, aus meiner Sicht der Inhalt. Und Leser die hier sind um deine (zugegeben sehr guten) Beiträge zu lesen, ertragen in normalem Mass auch Werbung am Rand. Auf diese weise bekommt man evt. auch die Kosten fürs Hosting wieder rein.

    Danke für deine Beiträge und viel Spass beim Bloggen.

  27. André
    19. Juli 2009 um 22:21 Uhr

    Servus Lennart,

    kaum bin ich aus dem Urlaub zurück und schon solch ein “trauriger” Artikel. Ich kenne dieses Problem wenn einem die Frage nach der Monetarisierung selbst gestellt wird und bis auf “verlorerener” Zeit nix zurück kommt.

    Ich an deiner Stelle würde da ähnlich wie psdtuts. com arbeiten und nur 125x125px große Werbeflächen anbieten. Diese stören A nicht beim Lesen geschweige denn, ist es Werbung die stört. Ist jedenfalls meine Meinung°!

    Es kann auch niemand erwarten solch gute Artikel zu bekommen und dann nicht einen Hauch von Werbung zu sehen. Ich denke es geht voll in Ordnung wenn du diese Variante wählst, um ein wenig für deine gute Arbeit belohnt zu werden.

    Viele Grüße aus Leipzig, André

  28. Tobias
    20. Juli 2009 um 10:33 Uhr

    Ganz klar, wenn du Lust und Zeit und ein Thema hast, dann bloggst du. Wenn nicht, dann nicht. Wer damit ein Problem hat, kann es versuchen besser zu machen. Das ist schwer genug und unzählige Blogs scheitern.

    Ich schließe mich der Meinung der anderen an, lieber wenige gute Sachen als unzählige beliebige Beiträge.

    PS: Smashing Magazine hält die Qualität eigentlich konsequent durch. Die machen aber auch reichlich Geld und fast alles sind Gastbeiträge. Wird mal Zeit, dass sich die One-Man-Shows in Deutschland zu einem WebDesign Blog / Portal zusammenfinden 🙂

  29. Manuel
    29. Juli 2009 um 04:01 Uhr

    ich mag diesen artikel, warum, weil man den mensch dahinter spührt, ich finde das ist entscheidend.

    du befindest dich in einem “dip”, einfach weitermachen, danach gehts berg auf 🙂 nicht soviel zeit mit darüber nachdenken verbringen,

    “Everyone in the world will tell you, ‘No, it can’t be done.’ Every time I hear that, I know I’m close to success.”