xHTML/CSS auch etwas für dieses Blog?

  • von Lennart Prange

css Nachdem man die 32 Kommentare zu dem Beitrag “Das Leistungsspektrum von Webdesignern” gelesen hat, kann man schon sagen, dass die meisten von einem Webdesigner erwarten, dass er seine Layouts fehlerfrei mit xHTML/CSS umsetzen kann. Der Meinung bin ich auch und ich möchte noch etwas weiter ausführen, warum ich das Thema xHTML/CSS auch für dieses Blog interessant finde. Die Frage gebe ich natürlich gleich an euch weiter. Was haltet ihr davon, wenn hier hin un wieder Artikel zu dem Thema erscheinen?

Kommentare und Social Bookmarks würden mich freuen. Viel Spaß mit dem Beitrag.

Programmierer sind mittelmäßig beim Umsetzen

Ich stelle jetzt einfach mal die These in den Raum, dass Programmierer die schlechteren Anpasser in Sachen xHTML/CSS sind. Programmierer sehen die Welt etwas anders als wir, die die Website gestaltet haben. Sie sind normalerweise nicht so genau und interessieren sich nicht für exakte Abstände und den goldenen Schnitt, der durch die xHTML/CSS Umsetzung nicht zerstört werden darf. Wenn der Designer zwischen zwei Boxen einen Abstand von 26 Pixeln haben möchte, macht der Programmierer ein <br /> rein und der Designer rauft sich  die Haare.

Designer sind für xHTML/CSS zuständig

Hat man die Gestaltung selber übernommen, würden einem solche Ungenauigkeiten nicht passieren. Man weiß, dass jeder Abstand seinen Sinn hat und das Äußere nur perfekt werden kann, wenn man alles exakt umsetzt.
Wenn man nicht alles genau umsetzt, könnte man als Designer dem Coder einfach eine ungefähre Skizze geben und der macht das dann so mehr schlecht als recht.

Letztlich gestaltet man mit CSS ja auch nur. Daher ist das Sache des Designers.

Interessiert euch xHTML/CSS?

Nun frage ich euch, ob ihr euch über Artikel zum Thema xHTML/CSS interessieren würdet. Ich hätte damit ein sinnvolles Thema mehr und könnte mehr Vielfalt bieten. Allerdings hat das keinen Sinn, wenn ihr euch nicht dafür interessiert. Also, wie sieht’s aus?

22 Kommentare

  1. Monika
    14. Januar 2009 um 17:54 Uhr

    mag präpotent klingen:ich nicht, 😉

    lg

  2. Anne-Kathrin
    14. Januar 2009 um 19:30 Uhr

    Da frage ich mich jetzt schon, wo ich eigentlich hingehöre… Ich bin kein Designer. Diese ganzen graphiklastigen Layouts, das ist nicht meines. Ich bin aber auch kein Coder der harten Sorte, der nur noch in Algorithmen denkt.
    Aber ich traue mich zu sagen, dass ich Websites “mache”.

    Ich habe schon einige Designs von Graphikern Richtung Template gebracht (es macht unzufrieden).
    Den Vorschlag mit der Breakline habe ich von wenig internetaffinen Marketingagenturen, weise ihn weit von mir und ertappe mich bei der Frage, wie es da manch einem gelingt, überhaupt eine Website zu verkaufen.
    Dass Abstände der Vorlage eingehalten werden, ist selbstredend.
    Da muss ich unbedingt nachdenken… deine These kann ich so nicht so stehen lassen.

  3. Olli
    14. Januar 2009 um 19:57 Uhr

    ich ja! Bitte mehr!

    gruß
    Olli

  4. jan
    14. Januar 2009 um 20:21 Uhr

    Wenn 26px erforderlich sind, kommt margin: 26px rein. Ich würde nicht behaupten, dass Programmierer weniger genau sind. Genau ist ja Einstellungssache. Wobei xHTML/CSS Auszeichungssprachen und nicht “volle” Programmiersprachen sind.

    Wie sich Webdesign von XHTML/CSS ActionScript etc. abgrenzen kann, verstehe ich nicht. Ich schätze du meinst eher Grafik-Design (spezieller vielleicht Screen Design), daher sage ich klar JA rein mit dem Thema, denn so heißt doch auch der Blog bzw. das Blog.

  5. Carenc Design
    14. Januar 2009 um 21:33 Uhr

    ja gerne mehr davon

  6. Patrick Amrhein
    14. Januar 2009 um 21:42 Uhr

    Also mich interessieren Beiträge zum Thema CSS. Bin erst seit Kurzem dabei und gleich ein eigenes Blog zum Thema CSS, eCommerce, eBay und Webdesign unter http://www.css-webdesigner.de eröffnet. Vielleicht können wir uns ja ab zu an über interessante Themen austauschen?

  7. Marvin
    14. Januar 2009 um 22:00 Uhr

    @topic, ja find ich gut. gehört nun mal dazu!
    CSS ist nun mal Gestaltung 😉

    @jan, nicht ungenau, aber ich habe z.b. die erfahrung gemacht das programmierer des öfteren einfach nicht so gut in xhtml/css sindd wie ein “webdesigner”. (subjektiv)

    Marvins letzter Beitrag..Tabellen Mit CSS und jQuery gestalten

  8. ProfessorWeb
    15. Januar 2009 um 10:45 Uhr

    In meinem Blog habe ich bereits eine solche Sparte. Auch teilweise Lösungsansätze mit CSS. Die klare Marschrichtung aus meiner Erfahrung, für die sich die meisten Interessieren sind AJAX und Design-Inspirationen.

    Gruß

    ProfessorWebs letzter Beitrag..Weniger scheint mehr

  9. Torben (PHPler)
    15. Januar 2009 um 14:01 Uhr

    Muss dir irgendwie wiedersprechen!
    Ich bin von ganzem Herzen Programmierer, kann zwar mit Photoshop gut umgehen, aber keine vernünftigen Designs erstellen. Sobald mir jedoch die .psd vorliegt, setzte ich das Design (solange technisch möglich) eins zu eins um!

  10. Lennart Prange
    15. Januar 2009 um 15:45 Uhr

    Ok, ich habe wohl zu sehr verallgemeinert. Sorry an alle Programmierer 😉

  11. webstyle
    15. Januar 2009 um 20:48 Uhr

    Artikel zu xHTML/CSS wären was feines…
    Gruß Dirk

  12. Anne-Kathrin
    15. Januar 2009 um 21:39 Uhr

    Ich rudere zurück:

    Ich habe heute einen Tag mit einem von mir hassgeliebten CMS hinter mir. Ich nehme es teilweise zurück.
    Das Breakline-Entfernen im Code macht keinen Spaß. Ebenso scheint es sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass vertical-align: middle; nur auf inline Elemente anwendbar ist… class und style in einem Tag zu vermischen, kein guter Stil.
    Ab jetzt bin ich auch Webdesigner mit geringer Affinität zu Photoshop.

    Trotz allem: CSS und XHTML Artikel sind gut und schön, dass hier bei der Fülle fundierter Informationen, die im Internet generell verfügbar sind, weiterer Informationsbedarf beim Webdesigner besteht, finde ich in gewisser Weise…verwunderlich.
    Insbesondere halte ich es für schwierig, neue Inhalte zu erstellen, die nicht schon anderweitig geschrieben wurden.
    Eine ehrgeizige Sache!

  13. Professor Web
    15. Januar 2009 um 22:06 Uhr

    vertical-align:middle; funktioniert auch wunderbar in Tabellen, die table-cell und keine inline-elemente sind.

    Class und Style zu vermischen ist sobald man die DOM fließend (also mit Effekten) manipulieren möchte, notwendig.

    sg

    Professor Webs letzter Beitrag..Weniger scheint mehr

  14. Eddie
    15. Januar 2009 um 22:25 Uhr

    Naja,

    wenn ein Designer sein Design wirklich absolut pixelgenau nach .psd-Datei umgesetzt haben will, sollte er lieber in Print machen.

    Solange es verschiedene Browser-Engines mit den verschiedenen Standard-Umsetzungen gibt, wird es auch verschiedene Ansichten von ein und demselben Quelltext geben.

    Vor allem beim Rendern der Schriften gibt es dort erhebliche Unterschiede, die sich vor allem bei Zeilenumbrüchen bemerkbar machen.

    Abstände zwischen den einzelnen Layout-Elementen und alle anderen Gestaltungelemente sollten natürlich von guten Programmieren so genau wie nur möglich eingehalten werden , dafür git es ja mittlerweile alle Möglichkeiten per CSS.

    Ein guter Coder versteht etwas von Design bzw. ein guter Designer versteht was von HTML/CSS, damit man weiß was machbar ist, bzw. was warum so gemacht wird.

    Um eine gute Website zu gestalten, sollte Designer und Coder schon in der Layoutphase ausgiebig kommunizieren, damit Layout umsetzbar sind und umgesetzt werden.

    Nicht alle Programmierer setzen einfach ein als Abstandhalter ein. Gute wissen, das Abstände über margin und Innenabstände über padding per CSS gesteuert werden und wie man sonst ein Design mit den Möglichkeiten von ->möglichst<- pixelgenau umsetzt.

    Lieben Gruß aus Ostfriesland und bitte nicht alle über eine Kamm scheren… 🙂

    Eddie
    (zuständig für manchmal abenteuerliche Designs 🙂 )

  15. Marcel
    15. Januar 2009 um 23:03 Uhr

    Ich lese dieses Blog mitlerweile sehr oft und ich finde das unter das Thema “Webdesign” auch (X)HTML/CSS fällt und von daher bin ich sehr daran interessiert hier auch darüber zu lesen.

    Marcels letzter Beitrag..Photofunia – Wolltest du nicht schon immermal auf einer riesen Leinwand zu sehen sein?

  16. Tim
    16. Januar 2009 um 00:40 Uhr

    Na das klingt doch jetzt schon spitze. Da machen man scheinbar Menschen auch 26px Abstand horizontal mit . vertical-align? und dessen Anwedungsfeld. Da sind doch schon Themen. Ebenso wie CMS’e.

    Die Website von Prof. Web erinnert mich stark an http://www.31three.com/ da wäre dann ja auch das Thema Inspiration.

  17. Warteschlange
    16. Januar 2009 um 12:46 Uhr

    Ich musste zuerst ein bisschen schmunzeln mit den 26px und einem BR. Ist aber bei einigen Programmieren wirklich so, da sie ja nicht für das Design zuständig sind und es vielleicht nicht ganz so Ernst nehmen.

    Ich setze meine Designs immer auch selbst in HTML und CSS um, aber überlege am besten selbst, ob du viel darüber bloggen möchtest. Da ich relativ Fit bin, bin ich eher dagegen 😉

  18. Thomas Scholz
    16. Januar 2009 um 14:05 Uhr

    Wie Anne-Kathrin sehe ich meinen Schwerpunkt nicht beim extremen Grafikdesign; ich verstehe mich dennoch als Designer und Programmierer. Und ich bin in beidem genau in dem Sinne, daß alles »wie gewollt« aussehen oder arbeiten muß und vor- und rückwärtskompatibel bleiben soll.
    Und – das mag jetzt schlimmer klingen, als es ist – manchmal tut es ein »br«. Das kann man ja auch per CSS ansprechen (mit line-height, ::before und ::after, aber ohne letter-spacing!).

    Thomas Scholzs letzter Beitrag..No no no nofollow

  19. ProfessorWeb
    16. Januar 2009 um 16:28 Uhr

    @Tim: Stimmt 🙂 Gibt aber bald was Neues.

    ProfessorWebs letzter Beitrag..MooTools – Events (Teil 2)

  20. Nico
    16. Januar 2009 um 18:59 Uhr

    Also mich würde das sehr Freuen, beschäftige mich nun auch seit einem Halben Jahr mit HTML & CSS und man lernt natürlich nie aus!

    Das würde den Blog Super Abrunden!

    Nicos letzter Beitrag..Did you Know ? & Suddenly

  21. David Hellmann
    17. Januar 2009 um 12:56 Uhr

    Genauso sehe ich das auch. Es gibt nichts schlimmeres wenn ein Programmierer eine Seite umsetzt und man dann immer sagen muss: hier das passt aber nicht und da muss das noch so und so und hier und da und… 🙂

    Also als Designer sollte man schon ein wenig XHTML/CSS können und das ganze notfalls auch selber umsetzen können. Man muss es ja nicht soweit treiben das man Templates für irgendwelche CMS baut aber ein reines HTML / CSS Template wäre schon schick wenn man das erstellen würde.

    David Hellmanns letzter Beitrag..Paparazzi! – Screenshot Tool für den Mac

  22. René
    28. April 2009 um 05:59 Uhr

    Hm, also ich finde Grafiker sind Grafiker und Programmierer eben Programmierer. Je nachdem wer sich wie spezialisiert, kann der-/diejenige sich auch mit HTML und Co. auskennen. Solange die Leute das aber immer nur als Beiwerk zu ihrer Arbeit machen, solange wird es schwammig.

    Ich habe genügend Grafiker gesehen, genauso wie Programmierer, die für ihr Diplom ewig studiert haben … die einen mit Erfolg, die anderen eben nicht.

    Das ist völlig wertfrei – es gibt halt immer jemanden, der besser oder schlechter als jemand anderes ist.